Minst, Karl Josef [Übers.]
Lorscher Codex: deutsch ; Urkundenbuch der ehemaligen Fürstabtei Lorsch (Band 4): Schenkungsurkunden Nr. 2000 - 2910 — Lorsch, 1970

Seite: 250
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URKUNDE 2863 (13. Juni 798 — Reg. 2631)

Schenkung des Manolt in der Auerbacher Gemarkung unter Abt Richbod

und König Karl

Im Namen Gottes will ich, Manolt, zum Seelenheil des Rihflat dem heiligen Märtyrer
N(azarius) eine Opfergabe darbringen. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster,
in dem der ehrwürdige Richbod als Abt waltet. Ich schenke im Gau Wingartheiba (Win-
gartau), in

Urbacher marca (in der Gemarkung Auerbach nö. Mosbach) zwei Hof reiten, sieben
Wiesen und einen Leibeigenen. Die Vereinbarung ist damit rechtswirksam geworden. Ge-
schehen im Lorscher Kloster am 13. Juni im 30. Jahr (798) des Königs Karl.

URKUNDE 2864 (3. Oktober 792 — Reg. 2396)

Schenkung des Salbert in der oben genannten Gemarkung unter König Karl

und Abt Richbod

In Christi Namen, am 3. Oktober im 24. Jahr (792) des Königs Karl, will ich, Salbert,
für mein und meiner Gattin Lipsuint Seelenheil Vorsorge treffen. Daher überlasse ich dem
heiligen Märtyrer ~N(azarius), dessen Leib in dem vom ehrwürdigen Abt Richbodo gelei-
teten Lorscher Kloster ruht, Güter in der oben genannten Gemarkung (Auerbach). Es
handelt sich um zwei Hofreiten und um alles das, was zu denselben an (weiteren, kleineren)
Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern und Gewässern gehört. Der Vertrag wird hiermit
gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster in der Zeit, wie sie oben bestimmt wurde.

URKUNDE 2865 (6. November 776 — Reg. 1318)

Schenkung des Eberwal in der Altheimer Gemarkung unter König Karl

und Abt Gundeland

In Christi Namen, am 6. November im 9. Jahr (776) des Königs Karl. Ich, Eberwal,
will zu meinem Seelenheil eine gute Tat vollbringen. Sie ist beabsichtigt zugunsten des
heiligen Märtyrers ~N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige
Gundeland als Abt vorsteht. Ich gebe fünf Morgen Land im Gau Wingartheiba (Wingart-
au), in

Altheimer marca (in der Gemarkung Altheim sö. Buchen) auf ewige Zeiten. Urkund
dessen untenstehende Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.

URKUNDE 2866 (4. November 774 — Reg. 1119)
Schenkung der Sigedrut in der oben genannten Gemarkung unter König Karl

und Abt Gundeland

In Christi Namen, am 4. November im 7. Jahr (774) des Königs Karl. Ich, Sigedrut,
will zum Seelenheil meines Sohnes Beinimar eine Schenkung an den heiligen Märtyrer
N(azarius) vornehmen. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, das vom ehrwür-
digen Abt Gundeland betreut wird. Ich schenke alles, was ich in der oben genannten Ge-
markung (Altheim) an Hof reiten, Feldern, Wiesen, Wäldern und Gewässern bisher beses-
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