1184
Die Lieben Hausgenossen.
LT^uch in der Küche ist es dann
Recht gern zu manchen Zeiten.
Ist stolz und froh, wcnn's helfen kann
Den Kuchen zu bereiten.
Die gute Lene gibt dann gleich
Dem Kind ein wenig Kuchenteig
Ins kleine Pnppenpfünnchen,
Und backt ihn auch dem Aenncheu.
6^1-Hie gerne steigt das Kind hinauf
8^ Zum kleinen Erkcrstübchen!
Tas Nähmariechen suchen auf
Die Mägdlein wie die Bübchen.
/iLefchwister spielen ihm zur Seit',
Auch liebe Kameraden,
Und Gutes spenden jederzeit
Die Tauten oder Paten.
Auch Freunde hat das Kind im Hain
Bei vielen geht es ein und aus.
Wird freundlich ausgenommen
Und darf auch wiederkvmmen.
-lTVuch Großpapa und Großmama
. Muß oft das Kind besuchen.
Denn gar gemütlich ist es da
Bei Kaffee und bei Kuchen.
Ein Stückchen Zucker gibt's dann auch
Daheim ist Zucker sonst nicht Brauch,
Doch ist man eingcladen.
So wird's dem Kind nicht schaden.
^is ud Meister Pech hat einen Star,
Der singt so schön und spricht sogar
Den mag man gerne hören —
Herrn Pech wird's ja nicht stören.
gut hat's doch ein Kindelein!
Kanin tritt es ein ins Leben,
So wird es gleich von groß und klein
Mit lauter Lieb umgeben.
Die Mutter Pflegt es, näht und wacht.
Der Vater schafft bis in die Nacht,
Und liebend sorgen beide.
Daß nie es Mangel leide.
Ms
6UHir suchen alle jederzeit
Dem Kinde Spaß zu machen.
Ein freundlich Wort ist stets bereit --
Auch gibt's oft nette Sachen:
Ein Bildchen bald, ein Spielzeug bunt.
Bald etwas Süßes für den Mund
Und and'rc Kleinigkeiten,
Die Freude ihm bereiten.
8.
^^ie gut doch alle Menschen sind.
Wie freundlich allerwegen;
Denk' einmal nach, mein liebes Kind,
Was thust denn du dagegen?
Du kannst nicht viel, dn bist noch klein.
Doch kannst du immer dankbar sein
Und höflich und bescheiden —
Das mag ein jeder leiden.
Münchener Bilderbogen.
(Alle Wechte Vorbehalten.)
Mi-«. L1Ä4.
Kgl. Hof- und Universitäts-Buchdruckerei von l>r. C. Wolf L Sohn in München
Herausgegeben und verlegt von Braun S Schneider in München.
Die Lieben Hausgenossen.
LT^uch in der Küche ist es dann
Recht gern zu manchen Zeiten.
Ist stolz und froh, wcnn's helfen kann
Den Kuchen zu bereiten.
Die gute Lene gibt dann gleich
Dem Kind ein wenig Kuchenteig
Ins kleine Pnppenpfünnchen,
Und backt ihn auch dem Aenncheu.
6^1-Hie gerne steigt das Kind hinauf
8^ Zum kleinen Erkcrstübchen!
Tas Nähmariechen suchen auf
Die Mägdlein wie die Bübchen.
/iLefchwister spielen ihm zur Seit',
Auch liebe Kameraden,
Und Gutes spenden jederzeit
Die Tauten oder Paten.
Auch Freunde hat das Kind im Hain
Bei vielen geht es ein und aus.
Wird freundlich ausgenommen
Und darf auch wiederkvmmen.
-lTVuch Großpapa und Großmama
. Muß oft das Kind besuchen.
Denn gar gemütlich ist es da
Bei Kaffee und bei Kuchen.
Ein Stückchen Zucker gibt's dann auch
Daheim ist Zucker sonst nicht Brauch,
Doch ist man eingcladen.
So wird's dem Kind nicht schaden.
^is ud Meister Pech hat einen Star,
Der singt so schön und spricht sogar
Den mag man gerne hören —
Herrn Pech wird's ja nicht stören.
gut hat's doch ein Kindelein!
Kanin tritt es ein ins Leben,
So wird es gleich von groß und klein
Mit lauter Lieb umgeben.
Die Mutter Pflegt es, näht und wacht.
Der Vater schafft bis in die Nacht,
Und liebend sorgen beide.
Daß nie es Mangel leide.
Ms
6UHir suchen alle jederzeit
Dem Kinde Spaß zu machen.
Ein freundlich Wort ist stets bereit --
Auch gibt's oft nette Sachen:
Ein Bildchen bald, ein Spielzeug bunt.
Bald etwas Süßes für den Mund
Und and'rc Kleinigkeiten,
Die Freude ihm bereiten.
8.
^^ie gut doch alle Menschen sind.
Wie freundlich allerwegen;
Denk' einmal nach, mein liebes Kind,
Was thust denn du dagegen?
Du kannst nicht viel, dn bist noch klein.
Doch kannst du immer dankbar sein
Und höflich und bescheiden —
Das mag ein jeder leiden.
Münchener Bilderbogen.
(Alle Wechte Vorbehalten.)
Mi-«. L1Ä4.
Kgl. Hof- und Universitäts-Buchdruckerei von l>r. C. Wolf L Sohn in München
Herausgegeben und verlegt von Braun S Schneider in München.



