Münchener Punsch: humoristisches Originalblatt — 4.1851

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Mnnchener

Gin satynsches Originalblatt von M. E. Schleich.

Ganzjährig 2 fl., halbj. 1 fl., viertelj. 3» kr., einzelne Nummern 3 kr.
Vierter Band.

Sonntag. H'i'«- 6, 2. Februar 18S1.

Der Münchener Punsch richtete an die Akadeniie der Wiffenschaften
solgende

Eingabe:

Hohe , i'm Jcsuitengebäude befinbliche, zum Flor der Wissen-
schaft bestehenbe Gesellschast!

Der wiffenschaftlichst Untcrzeichnete stellt hiemit das vertrauensvolle
Ansuchen, dcnselben in die Akademie aufzunehmen; ordentliches Mitglied
zu sein würde mich außerordentlich sreucn, glcichviel in welchcr Klaffe dcr
Anstalt; am meisten würde es mei'ner Neigung entsprechen, wenn man
mir die Münzen-Sammlung übergeben wollte. Auch würde ich mich ver-
bindlich machen, die verschicdenen Abthcilungen zu bereichern; z. B. cin
paar überdie Mission des Herrn Dönniges veisteinertc Ultramontane in
daS mincralogische; die Rcdaktionen der Landbötin, bayerischen Preffe und
histor. pol. Blätter in das zoologische Kabinet; das bisherige Theaterre-
pertoir indas Antiguarium; dieFoderungen der Bischöfe auf dic„Warte"
nach Bogcnhansen u. s. s. — Zu meiner fernercn O.ualifikation gcdcnke
ich folgenbe Schriften zu vcrfaffcn: „UebcrZehent und Steuern, Supple-
ment zu Wagners Bciträgen zur Kcnntniß dcr Säugcthicre". — „Lcben
und Lciden mehrerer Märtyrer des § 26." — „Ueber das Dualistische
Lct Aristotcles, Leibm'z und Schwarzenberg." — „Verschicdene gelungcne
Versuche von Auflösungen sreisinniger Kammern zu militänschen Neagen-
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