Das neue Frankfurt: internationale Monatsschrift für die Probleme kultureller Neugestaltung — 2.1928

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4. Der Tram verkehr läuft parallel mit dem Autoverkehr. 8. die ökonomifchen Faktoren zwingen dazu, Ent-
Damit werden unerwünfchte Kreuzungen vermieden. eignungen nur da vorzufehen, wo das allgemeine In-
Die Halteftellen der Trambahn find kurz vor die Kreu- tereffe fie verlangt. Eine ftarke Korrektur erfordert nur
zungspunkte zu legen. die Ecke Diergaardelaan-Coolfingel.

5. Der Autoverkehr verlangt möglichft freie Sicht, flie- 9. Die etappenweife Durchführung der ganzen An-
wende Übergänge und klare Führung. Die Fahrbahnen läge ift auf der Grundlage eines klaren Verkehrs-
variieren je nach den Anforderungen zwifchen 9 und prinzipes fehr leicht möglich — im Gegenfatj zu dem
15 Meter Breite. allmählichen Ausbau einer Idealkompofition. Der heu-

6. Der F u f} gä n gerve rke h r erhält Trottoirs von bis zu tige Bahnhof mit feinen Nebengebäuden kann folange
8 Meter Breite und zufammengefafjte Verkehrsinfeln, beftehen bleiben, bis die Frage des Eifenbahnverkehrs
die im Verband mit dem durchzuführenden sens unique gelöft ift.

ein bequemes überfchreiten der Strafje geftatten.

7. Die Fluchtlinien der Gebäude find fo geführt, dafj , _ . ,, . . ,. .., ,,,.■»,.,,

. . . . . . i i r aii t i li -i Dieles Uegenprojekt wurde autgeltellt durch die Architektenver-

dem Verkehr ein muhelofes Ablefen der Hauptnch- vereinigung „OPBOUW" in Rotterdam und auf Grund eingehen-

tungen möglich wird. Sie verlaufen in fchlanken, ge- der Befprechungen durch ihren Vorfitjenden Mart Stam ausge-

ftreckten Linien. arbeitet.

EINZEICHNUNG
DER

PROJEKTIERTEN

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