Vierter Abschnitt-
Von der
längst dem morgenseitigen Ufer des Jordans/
von dem Arnonflug an bis an Syrien,
gelegenen Landschaft.
Inhalt.
§. r /franzen dieses Landes. §. r. Einwohner. §. z. Namen und Eintheilung
dieses Landes. §. 4. Beschaffenheit desselben. §. 5. Flüsse. §. 6.
Gebirge. §. 7. Gränzen des Stamms Ruben. §. 8- Vornehmste Städte
dieses Stamms. §. 9. Gränzen des Stamms Gad. §. io. Merkwürdigste
Städte desselben. §. n. Gränzen des halben Stamms Manasse. §. 12. Merk-
würdigste Städte desselben.
r.
Gränzen wir den Jordan verlassen , und uns nach Arabien wenden ,
dresesLan- müssen wir noch von derjenigen Gegend, welche sich längst dem mor-
dcs. genseitigen Ufer des gedachten Flusses hin erstrecket , eine kurze
Nachricht ertheilen. Wir verstehen aber hierunter denjenigen Landstrich ,
welcher gegen Mittag, den Arnonfluß und das todte Meer , gegen Abend/
den Jordan , von seiner Quelle an bis an seine Ergiesung in das todte
Meer , gegen Mitternacht, Syrien nebst dem Gebirg Hermon , und
gegen Morgen , eben dieses Gebirg , nebst den gileaditischen und am-
monitischen Gebirgen zu Granzen hatte.
Ginwoh-§- 2. Dieses Land hatte , nach den verschiedenen Zeiten , auch
mr. verschiedene Einwohner. Wir dürfen aber nur dasjenige wiederholen, was
wir schon hin und wieder von ihnen angeführet haben. Zur Zeit als
Kedorlaomor durch diese Gegend zog , um die von ihm abgefal-
lene Könige zu Sodom , Gomorra u. s. w., wieder zum Gehorsam zu
bringen , wurde dieselbe , wie wir oben ^) gemeldet , von verschiedenen
Riesengeschlechtern , als von den Susim oder Sammesumim , den Emim,
und andern mehr , bewohnet. Die Moabiter und Ammoniter verjagten
dieselbe , und befassen den mittägigen Theil dieses Landes so lange im
Frieden , bis ein Theil der Amoriter , welche an dem abendseitigen Ufer
des todten Meers , in der Gegend Hazezonthamar oder Engeddi wohnten,
über
a- S. 8. §. 8., wie auch TH. 2. S. LZ9» Anm. r6.
Von der
längst dem morgenseitigen Ufer des Jordans/
von dem Arnonflug an bis an Syrien,
gelegenen Landschaft.
Inhalt.
§. r /franzen dieses Landes. §. r. Einwohner. §. z. Namen und Eintheilung
dieses Landes. §. 4. Beschaffenheit desselben. §. 5. Flüsse. §. 6.
Gebirge. §. 7. Gränzen des Stamms Ruben. §. 8- Vornehmste Städte
dieses Stamms. §. 9. Gränzen des Stamms Gad. §. io. Merkwürdigste
Städte desselben. §. n. Gränzen des halben Stamms Manasse. §. 12. Merk-
würdigste Städte desselben.
r.
Gränzen wir den Jordan verlassen , und uns nach Arabien wenden ,
dresesLan- müssen wir noch von derjenigen Gegend, welche sich längst dem mor-
dcs. genseitigen Ufer des gedachten Flusses hin erstrecket , eine kurze
Nachricht ertheilen. Wir verstehen aber hierunter denjenigen Landstrich ,
welcher gegen Mittag, den Arnonfluß und das todte Meer , gegen Abend/
den Jordan , von seiner Quelle an bis an seine Ergiesung in das todte
Meer , gegen Mitternacht, Syrien nebst dem Gebirg Hermon , und
gegen Morgen , eben dieses Gebirg , nebst den gileaditischen und am-
monitischen Gebirgen zu Granzen hatte.
Ginwoh-§- 2. Dieses Land hatte , nach den verschiedenen Zeiten , auch
mr. verschiedene Einwohner. Wir dürfen aber nur dasjenige wiederholen, was
wir schon hin und wieder von ihnen angeführet haben. Zur Zeit als
Kedorlaomor durch diese Gegend zog , um die von ihm abgefal-
lene Könige zu Sodom , Gomorra u. s. w., wieder zum Gehorsam zu
bringen , wurde dieselbe , wie wir oben ^) gemeldet , von verschiedenen
Riesengeschlechtern , als von den Susim oder Sammesumim , den Emim,
und andern mehr , bewohnet. Die Moabiter und Ammoniter verjagten
dieselbe , und befassen den mittägigen Theil dieses Landes so lange im
Frieden , bis ein Theil der Amoriter , welche an dem abendseitigen Ufer
des todten Meers , in der Gegend Hazezonthamar oder Engeddi wohnten,
über
a- S. 8. §. 8., wie auch TH. 2. S. LZ9» Anm. r6.



