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Neuer General-Anzeiger: für Heidelberg und Umgegend ; (Bürger-Zeitung) — 1893 (Juli bis Dezember)

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https://doi.org/10.11588/diglit.44142#0623

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18, III.


Nummer LW.


Montag, 18. Dezember 18S3.

Wäsche, Leinen und Alles, was Du mit mitzu-
nehmen wünschest und was leicht zu bewegen ist,
in Küsten packen, daß es am Abend an Bord
gebracht werden kann."
Alexa sah ihren Vater erstaunt an.
„Müssen wir unsere Möbel zurücklassen?"
fragte sie.
„Sie sind alt und von keinem großen Werth.
Wir können keine Möbel mitnehmen. Du magst
sie Aminka und den Andern schenken."
„Wohin gehen wir, Vater?"
„Wir segeln nach dem Piräns und fahren
dann mit der Eisenbahn nach Athen. Dort
verkause ich mein Schiff und Alles, was wir ent-
behren können, sowie die Früchte, die schon seit
einigen Tagen sich am Bord befinden, um au
den Markt gebracht zu werden. Wohin wir von
Athen ans gehen, weiß ich selbst noch nicht."
Nach weiterer kurzer Besprechung entfernte sich
Alexa, nm ihre Sachen einzupacken, was nicht
gar zu schwierig war, da sie, fern vom Getriebe
der Welt lebend, keinen Neberfluß an Kleidern
oder sonstigen Gegenständen besaß. Mit Ein-
bruch der Dunkelheit wurden die Kisten an Bord
des Fahrzeugs gebracht und Alles zur schleunigen
Abfahrt vorbereitet.
Die alte Aminka, welche viele Jahre treu
in diesen: Hause gedient hatte, wurde von ihrem
Posten als Haushälterin entlassen und erhielt
außer ihrem Lohn eine ansehnliche Summe
Geldes als Geschenk, sowie das ganze Mobiliar
des Hauses. Mit Rücksicht darauf, daß ein Be-
such Spiridion's diese Nacht zu erwarten
stand, rieth ihr Mr. Strange, sogleich Alles

in das Dors schaffen zu lassen, wo sie zwei
Söhne hatte.
Aminka setzte alle Männer in Bewegung, um
den Rath ihres Herrn auszuführen und die Möbel
in Sicherheit zu bringen.
„Wir wollen dem Herrn keine Gelegenheit
geben, seinen Entschluß zu ändern," sagte sic zu
den Arbeitern, die von der bevorstehenden Ab-
reise Mr. Strange's und seiner Tochter noch
keine Kenntniß hatten und nicht eher bekommen
sollte, als bis dieselbe eine vollendete Thatsache
war. „Er muß sehr krank sein; aber wir wollen
nehmen, was die Götter uns senden, und cs in
Sicherheit bringen. Laßt alle Hände zugreifen.
Ich will gut dafür bezahlen."
Als die Ausräumung des Hauses beinahe
vollendet war theilte Mr. Strange der alten
Aminka mit, daß sie so lange hier bleiben solle,
bis er zurückkehre oder das Haus verkauft sei;
dann machte er sich mit seiner Tochter auf den
Weg nach dem Golf. Im Garten blieben sie
stehen und blickten ans die alte liebgewonnene
Heimath zurück. Der Himmel war leicht bewölkt
und tiefe Dunkelheit lag über dem Wasser, dem
Thal und den Bergen.
„Dies ist die Stunde, welche Spiridion aller
Wahrscheinlichkeit nach zu einem Neberfall be-
nutzen würde," sagte Mr. Strange. „Es ist
die höchste Zeit, daß wir fortkommen. Wenn der
Mond aufgeht, müssen wir das Land hinter uns
haben. Horch! Was ist das?"
Sie lauschten einen Moment, hörten aber
nichts, als das leise Rauschen des Windes in
den Bäumen. Dann zog der Vater den Arm

seiner Tochter in den seinen und führte sie durch
den Garten und über den freien Platz der See
zu. Keiner sprach ein Wort. Es war Beiden,
als würden sie von einem erbarmungslosen
Schicksal aus ihrem Paradies hinausgetrieben
in die weite, unwirthliche Wüste. Alexa dachte
an ihren Geliebten und sein Versprechen, ivieder-
zukehren. Er würde kommen und sie war
nicht mehr da, um ihn zu empfangen. Sie
würde ihn nie Wiedersehen, nie wieder seine
Stimme hören. Der Ort, welcher durch seine
Gegenwart geheiligt worden war, — der Ort,
wo sie ihre heitere Jugendzeit verlebt, schien ihr
in diesem Augenblick der schönste Punkt auf dem
ganzen Erdboden.
„Es kommt mir vor, wie die Vertrebung aus
dem Paradies," seufzte sie. „O, Vater —".
„Still!"
Sie hatten den Olivenwald betreten. Ganz
in ihrer Nähe ließ sich das Geräusch von zahl-
reichen Fußtritten vernehmen. Mr. Strange
zog Alexa tiefer in den Schatten einer dichten
Baumgruppe, wo sie warteten und athemlos
lauschten
Die Tritte kamen näher und bald wurde
eine Anzahl Männer sichtbar, welche vorsichtig
dem Hause zuschritten. Sie waren an den Flücht-
lingen vorüber, als plötzlich sich die Stimme
Spiridion's vernehmen ließ.
„Wir werden sie vollständig überraschen,"
sagte er. „Die Wolken am Himmel sind unsere
Verbündeten und begünstigen unser Unternehmen.
Ehe der Mond sichtbar wird, werden wir
mit dem Mädchen auf dem Wege nach unserer

Gelesenstes Wrrtt irr StcrdL rr. Anrt HerdsLAevg rrnd MMSSSend. Gv'ösZteV Erfolg firv Insermte.

hW" Telephon-Anschluß Nr. 102. -WU

dem Schreiben des Präsidenten des Großh. Staats-
Ministeriums, durch welches Seine Königliche Ho-
heit der Großherzog der Ersten Kammer Dank für
hie Kundgebung und den darin dargebrachten
Ausdruck theilnehmender Gesinnung aussprechen lasse.
Weiter bringt der Präsident verschiedene
Einläufe zur Kenntniß des Hauses.
Die neu eingekommenen Petitionen werden
durch das S e kre t a r i a t mitgetheilt und sodann
der Petitionskommission überwiesen.
Eine Bemerkung des Geh. Hofraths Dr. Meyer
betreffend Einsendung der Reichötagsdrucksachen an
die Hohe Kammer, gibt Minister v. Brauer
Veranlassung zu einer diesbezüglichen geschäftlichen
Mittheilung.
Zu Punkt 3a. der Tagesordnung, Erstattung
und Berathung des Berichts der Budgetkommission
über die Rechnungsergebnisse für die Jahre 1890
und 1891 (II. Beilageheft) und die Denkschrift
der Oberrechnungskammer wird namens der Kom-
mission von Frhrn. v. GLler Bericht erstattet.
Nach Schluß der Debatte wird der Kommissions-
antrag, die Rechnungsergebnisse, wie sie im zweiten
Beilagebeft vorgelegt würden, als unbeanstandet zu
erklären, einstimmig angenommen.
Hierauf erstattet zunächst namens der Budget-
kommission Frhr. v. GLler zu Ziffer 3d. der
Tagesordnung, die Prüfung der Rechnung des
Archivars über die Kosten des Landtags 1891/92,
Bericht. Der Antrag der Budgetkomwissivn auf
Entlastung des Rechners wird ohne Diskussion an-
genommen.
Zu dem nunmehr zur Verhandlung kommenden
Punkt 2 der Tagesordnung, Berathung über die
geschäftliche Behandlung der vom Ministerium des
Innern ausgearbeiteten Denkschrift, betreffend die
durch die Futternoth des Jahres 1893 verursachten
Maßnahmen, beantragt Frhr. v. Göler Verweisung
an eine aus fünf Mitgliedern bestehende Kom-
mission. Nachdem Frhr. Franz v. Bodman,
Frhr. Ferdinand v. Bodman, Geh. Hofrath
Meyer, Se. Großh. Hoheit der Prinz Karl
und der Präsident des Ministeriums des Innern,
Geh. Rath Eisenlohr zu dem Gegenstände das
Wort ergriffen haben, wird die vorgängige Kom-
missionsberathung beschlossen.
Nach erfolgter kurzer Unterbrechung der Sitzung
werden auf Vorschlag des Graten Hennin als
Mitglieder der Kommission zur Vorberathung über
die Denkschrift durch Akklamation gewählt; Se.
Großh. Hoheit Prinz Karl, Frhr. Franz v. Bod-
man, Frhr. v. Göler, Frhr. Ferdinand v. Bodman
und Kommerzienrath Sander.
Nach kurzen Bemerkungen über Zeiipunkt und
Tagesordnung der nächsten Sitzung seitens des
Durchlauchtigsten Präsidenten und des Prä-
sidenten Wielandt vertagt sich das hohe Haus

das Gebiet der politischen Feuerwerkskunst und darf
als ungefährlich betrachtet werden, wenn man sich
auch dabei die Finger verbrennen kann.
Stuttgart, 16. Dez. Den „Ulmer Nachr."
zu Folge steht die Abkommandirunz von 120
württembergischen Offizieren nach Preußen
bevor.

verringert; hieraus würde sich als weitere, für
Handel und Industrie wohlthätige Folge eine Er-
mäßigung des Diskontsatzes ergeben.
— Aus den östlichen preußischen Provinzen
kommen fortgesetzte Klagen über die noch immer
nicht abnehmende Sachsengängerei. Dazu komme,
daß die zurückbleibendenminder tüchtigen Arbeiter
höhere Ansprüche stellen und sich überhaupt
schwierig zeigen. Die Heranziehung russischer Ar-
beiter hat sich zumeist als unzureichend erwiesen,
zumal auch diese höhere Ansprüche stellen und
überdies nicht so zahlreich wie früher verfügbar
sind.
— In parlamentarischen Kreisen will man
wissen, daß der hiesige Ausenthalt des Statthal-
ters von Elsa ß-Lvth ring en mit dem im
Reichstage eingebrachten Antrag auf Beseitigung
der im Reichsland noch geltenden Ausnahme-
gesetze Zusammenhänge. Der Kaiser, der sich
für alle elsaß-lothringischen Angelegenheiten ganz
besonders interessirt, soll das Verlangen hegen,
persönlich vom Fürsten zu Hohenlohe-Schillings-
sürst darüber aufgeklärt zu werden, ob sich die
Aufhebung des Diktaturparagraphen mit den
gegenwärtigen politischen Verhältnissen des Reichs-
landes in Einklang bringen ließe. Es entzieht
sich natürlich bis auf Weiteres der Kenntuiß
weiterer Kreise, welche Ansicht der kaiserliche Statt-
halter in dieser Beziehung vertritt. Seine Auf-
fassung wird jedenfalls für die spätere Stellung-
nahme der verbündeten Negierungen zu dieser
wichtigen Frage ausschlaggebend sein, nicht allein,
weil Fürst Hohenlohe schließlich vor der deutschen
Nation und der Geschichte die Verantwortung für
die etwaige Beseitigung des gegenwärtig noch
geltenden Ausnahmezustandes im Reichslande zu
tragen hätte, sondern namentlich auch, weil er
der beste Kenner aller in Betracht kommenden
Verhältnisse und Persönlichkeiten ist. Daß der
Antrag im Reichstage eine Mehrheit finden wird,
gilt schon als sicher.
Karlsruhe, 17. Dezbr. Mit Beginn dieser
Woche begibt sich die Zweite Kammer bis zum
10. Januar in die Ferien; während dieser Zeit
kann schon ein Theil der Budgetberichte vorbereitet
werden. An Geschäften wird es nach dem Wieder-
zusammentritt nicht fehlen. Denn außer den nun
doch zahlreicher als erwartet eingegangenen Regierungs-
vorlagen liegt eine ganze Sammlung wichtiger
Parteianträge vor, durch welche alle Gegensätze,
kirchliche wie politische, aufgerüttelt werden, und
auch das Verhältnis der Volksvertretung zur Re-
gierung in die Kampflinie gezogen werden soll.
Es liegt also Zündstoff genug in der parlamentarischen
Luft, und wer Freude an Erplosionen hat, wird sie
in den nächsten Monaten bei uns mitmachen können.
Ein Theil davon gehört allerdings zum Voraus in

Ausland.
Wien, 15. Dez. Der Antrag des Abg.
Herold auf Nichtgeuehmigung des Ausnahme-
zustandes für Prag wurde abgelehnt, der Aus-
nahmezustand also gutgeheißen.
Paris, 16. Dez. Die „Liberte" meldet, daß
die polizeilichen Erkundigungen ergaben, daß der
Anarchist Vaillant zu der Herstellung seiner
Bombe von einem vermögenden Anarchisten 100
Frcs- erhielt. Wie verlautet, sollte der Ingenieur
Paul Neklus der „gütige Geber" gewesen sein.
Der mit der sofortigen Verhaftung Neklus betraute
Polizist Clemens stellte fest, daß Reklus mit Frau
und Dienerschaft bereits nach London ge-
flohen sei.
Paris, 16. Dez. Die „Republ. franc." er-
hielt ein Petersburger Telegramm, wonach die
Polizei in Moskau eine Nihilistenversammlung
überraschte, die aus ca. 80 Personen, darunter 8
Frauen, bestand. Bei dem Eintritt der Polizei
erschossen sich 5 Nihilisten, 32 flüchteten. Die
übrigen wurden verhaftet, nachdem 14 Polizisten
verwundet worden waren.
Paris, 16. Dez. Der „Figaro" meldet: Prinz
Louis Napoleon denke nicht daran, den
russischen Dienst aufzugeben, zumal, da ihm der
Zar erst kürzlich zum Beweise seines Wohlwollens
den Grad eines Obersten verliehen habe.

Badischer Landtag.
Karlsruhe, 16. Dezember.
Dritte öffentliche Sitzung der Er st en Kamm er
unter dem Vorsitz des Durchlauchtigsten Präsiden-
ten, Seiner Großherzoglichen Hoheit bes Prinzen
Wilhelm von Baden.
Am Regierungstisch: Staatsminister Dr. Nokk,
Minister v. Brauer, Präsident des Ministeriums
des Innern Geh. Rath Eisenlohr und Mini-
sterialdirektor Seubert.
Der Präsident eröffnet die Sitznng, indem er
dem Hohen Hause mittheilt, daß sich das Präsidium
veranlaßt gesehen habe sich in Folge des kundge
wordenen Attentatsversuches ans den Deutschen
Kaiser, sich an den Großherzog zu wenden, um dem-
selben die Teilnahme und Trauer der Mitglieder
der Ersten Kammer anläßlich dieser Begebenheit
und ebensowohl auch den Glückwunsch und die
Freude über das Scheitern der Uebelthat auSzu-
sprechcn, und gibt dem Hohen Hause Kenntniß von

Deutsches Reich.
Berlin, 17. Dezember.
. — Aus parlamentarischen Kreisen verlautet,
"ss Tabaksteuer werde am II. Januar zur
^krathung kommen.
— Die Pläne der Negierung über dieNeform
^r Strafjustiz werden sehr geheim gehallln.
^ach Andeutungen aus unterrichteten Kreisen wird
sich nicht ausschließlich um Einführung der
Berufungsinstanz iw Strafprozeß bandeln,
^slmehr sind auch noch andere große und wichtige
»nele ins Auge gefaßt, welche sich auf Abkürzung
^Nd Vereinfachung der Justizpflege
Ziehen. Es sind aber, wie verlautet, der Regierung
Brests mancherlei Schwierigkeiten cntgegengetreten
weitere Einwände in Aussicht gestellt, ein
Rustand, der um so befremdlicher wirkt, als die
sffgierung vollen Grund hatte, bei ihren Bestrebungen
!P Reform der Strafjustiz auf die volle Unter-
atzung der Bundesregierungen zu rechnen.
- — Gegen den Ouittungs- und
L^a cht bri e f st e mp el wird, wie die „Köln.
sMkztg." schreibt, jetzt auch innerhalb der Zen-
Wmspartei die Bewegung eine immer lebhaftere.
§ie „Köln. Vvlksztg." erhält zahlreiche Zu-
Miften aus kaufmännischen und gewerblichen
Weisen, welche in der schärfsten Weise gegen diese
^ieuerpläne sich aussprcchen. Mit wachsender
^Rschicdenheit, so schreibt die „Köln. Vvlksztg.",
jJeche sich auch die Zcntrumspresse gegen den
^uittungs- und Frachtbriefstempel aus. Die
^öln. Vvlksztg." hat Grund zu der Annahme,
auch eine große Mehrheit der Zentrums-
datei djj>sx Stempelsteuern ablehnen wird. Es
schon eine Reihe von Vorstellungen gegen den
ZUittungs- und Frachtbriefstempel hin der Zeu-
^msfraktion des Reichstags eingelaufen.
Gegen den CK e ckst e mp e l wird im „Wests.
Mrkur" ausgcführt, daß eine möglichst große
^allgemeinung des Girowesens von großer Be-
ttung sein würde. Die weitere Ausdehnung des
E^ko-Verkehrs aus mittlere und möglichst auch auf
i Piere Zahlungen hat zur ganz nothwendigen Folge,
der Bedarf des Verkehrs an Umlaufmitteln
Zingex wird und deßhalb in den Banken, nament-
der Reichsbank, sich größere Geldmengen an-
JjRuncln, beziehungsweise der Notenumlauf sich

ForLrpührsnd
würden von allen Postanstalten, Landbriefträgern,
Uferen Agenten und Trägerinnen Abonnements
enigcgcngenommen.


*

Mpeösttion: Kciuptstratze TKr. Ll5.

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A l' e X <a
oder

Auf dunklen Wegen.
Roman von Dr. Ed. Wagner.
1 (Fortsetzung.)

fih>.' hat überall Spione und unsere Absicht möchte
öerrathen werden."

Ä!r. Strange fand sich zur gewöhnlichen Stunde
Frühstückstisch ein, und während Alexa nach
Essen mit der alten Aminka über Hausstands-
tz^sgenheiten sprach, rief er einige seiner cr-
j^chsten Diener herbei und benachrichtigte sie,
ty / cr nach Athen gehen und eiu paar Tage ab-
^ad sein würde.
»>,/'Dleiue Tochter geht mit mir," sagte er.
EF fahren in unserem Schiff, welches im
dm) Zur Reise fertig liegt- Ihr könnt Lebcns-
ttz„,^l und besonders werthvolle Gegenstände,
M ich Euch bezeichnen werde, an Bord bringen,
dy., "sidet aber jedes Aussehen, so daß Niemand
dj. Nu Anordnungen etwas erfährt; denn Spiri-

>vi, Leute thaten, wie ihnen befohlen. Es
mehrere Kisten mit Werthsachen, die
Strange bezeichnete, gefüllt; aber der
"Nwrt derselben auf das Schiff wurde bis
Abend verschoben. Dann entließ er die
!>i Zu ihrer Tagesarbeit und rief seine Tochter
Uier Unterredung.
wollen heute Abend diesen Ort ver-
ej,, "' Alexa," sagte er ernst. „Wir nehmen
hx.Diener mit, ausgenommen die Männer-
bedienung des Schiffes. Laß' Deine Kleider,
 
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