Schwäbisch Gmünd [Editor]; Nitsch, Alfons [Oth.]
Urkunden und Akten der ehemaligen Reichsstadt Schwäbisch Gmünd 777 bis 1500 (Band 2): 1451 bis 1500 — Schwäbisch Gmünd, 1967

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Vorwort

Schneller als erwartet ist der 2. Band der „Urkunden und Akten der ehe-
maligen Reichsstadt Schwäbisch Gmünd“ erschienen. Er umfaßt die Zeit von
1451 bis 1500. Nochmals möchte ich darauf aufmerksam machen, daß nicht
daran gedacht war, nur das alte Reichsstadtarchiv zu bearbeiten. Mit den
beiden nun vorliegenden Bänden sollte der Anfang gemacht werden, sämt-
liches Archivmaterial über die Reichsstadt Schwäbisch Gmünd zu sammeln.
Daß eine solche Arbeit nie abgeschlossen sein kann, mußte in Kauf ge-
nommen werden; doch dürfte in beiden Bänden der größte und wichtigste
Teil des in Frage kommenden Stoffes erfaßt sein. Ein Ergänzungsband, der
die Lücken spürbar schließen dürfte, ist schon in Angriff genommen. Daß
wir richtig gehandelt hatten, beweist der Tod von Dr. Alfons Nitsch. Nur
durch den Verzicht auf Vollständigkeit war es ihm möglich geworden, seine
Arbeit zu Ende zu führen.
Von sämtlichen in Band I und II angeführten Urkunden und Akten liegen
die Abschriften und Übersetzungen, in einer stattlichen Reihe von Bänden
zusammengefaßt, auf dem Stadtarchiv auf. Sie bilden „die Urkundenbücher“
der Stadt Gmünd. Bei der Erforschung der Stadtgeschichte darf aber das
Werk: Nitsch, „Das Spital zum Heiligen Geist in Schwäbisch Gmünd. Inven-
tar der Urkunden, Akten und Bände“, herausgegeben 1965, nicht außer Be-
tracht gelassen werden. Es enthält eine Menge Archivmaterial, das im vor-
liegenden Werke nicht enthalten ist.
Zum Schlüsse möchte ich auch in diesem Bande allen denen danken, die
zum Gelingen des Ganzen beigetragen haben, namentlich meinem treuen
Mitarbeiter Stadtamtmann Albert Dangel, der sich mit nie ermüdetem Eifer
besonders der Filme angenommen hat. Mein Dank gilt besonders auch dem
Direktor des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, Prof. D. Dr. Dr. h. c. Max Miller,
der mir seine Untersuchungen „Zur Geschichte der Gmünder Archive“ für
diesen Band überlassen hat. Dankbar möchte ich wiederum der Stadtverwal-
tung Schwäbisch Gmünd gedenken, die auch diesmal die nicht unerheblichen
Kosten zur Herausgabe dieses Werkes getragen hat.

Schwäbisch Gmünd, Frühjahr 1967

Albert Deibele
Stadtarchivar
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