Schwäbisch Gmünd [Editor]; Nitsch, Alfons [Oth.]
Urkunden und Akten der ehemaligen Reichsstadt Schwäbisch Gmünd 777 bis 1500 (Band 2): 1451 bis 1500 — Schwäbisch Gmünd, 1967

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I. Urkunden

1451 Februar 20 Neustadt. König Friedrich gebietet dem Grafen Ulrich von
Wirtemberg, sein Verbot der Zufuhr in die Reichsstädte Esslingen, Reut-
lingen, Gmünd, Heilbronn, Weil und Wimpfen wieder aufzuheben.
Kop. Pap. WR 5668 im HStASt. 1255
1451 März 2 (Mo n. Reminiscere). Lorenz Liebermann und Heinrich Kaiser,
B. zu G., sowie Jakob Bantz, Hans Schwarz und Stefan Lohmann von Dur-
langen, denen Abt Volkart von Lorch das Bergwerk im Wagenbogen bei
Durlangen auf Lebenszeit verliehen hat, verpflichten sich, das Bergwerk
nicht ungenutzt liegen zu lassen und von allem gefundenem Erz und Me-
tall den 10. Teil und den Fronteil abzuliefern. — Sr.: Lorenz Liebermann
und Heinrich Kaiser.
Abschr.: B 102 Bd. 1414 fol. 771 RS im HStASt. — Reg.: Kl. Lorch, Briefe
fol. 163. ‘ 1256
1451 April 5 (Mo n. Laetare). Priorin und Konvent von Gotteszell beurkun-
den, daß Prior und Konvent des Augustinerklosters 14 ß 9 h Zins mit 14 II
15 ß h ab gelöst haben. — Sr.: Priorin und Konvent.
Or. Perg. B 180 Nr. 788 im HStASt. 1257
1451 Mai 8 (Sa v. Misericordia). Priorin und Konvent des Klosters Gottes-
zell verkaufen mit Zustimmung ihrer Pfleger Kaspar von Iggingen und
Mathis von Lauchheim an Hans Löchlin, Pfarrer in Bettringen, und seinen
Bruder Leonhard, B. zu Brackenheim, den Finkenhof zwischen Lautern und
Böbingen um 185 fl rh. •— Sr.: Priorin, Konvent und die beiden Pfleger..
Or. Perg. IHR 9555 im HStASt. 1258
1451 Mai 26 (Mi n. Urban). Priorin und Konvent von Gotteszell übergeben
den Pflegern der städt. Viehweide, Peter Ratgeb und Peter Wismann, B. zu
G., die 10 ß h Zins, die das Kloster bisher aus dem Klarenberg hatte, der
in die Viehweide gehört und vor dem Waldstetter Tor und zwischen Kon-
rad Wusterriets Wiese gen. Werntzin und den Wiesen des Klaus Lauben-
hart liegt, gegen eine Ablösungssumme von 10 'S h. — Sr.: Priorin und
Konvent.
Or.Perg. B 178 Nr. 252 im HStASt. 1259
1451 Juni 14 (Mo in den Pfingsttagen). Hans von Rinderbach, des f Eber-
hard Sohn, beurkundet durch seinen Revers, daß ihm Friedrich Pfalzgraf
bei Rhein, Herzog in Bayern und oberster Landvogt im Elsaß, den Rebberg
und die Äcker und Wiesen im Grunde bei Haubersbronn und das Flölzlin
oben am Berge von der Herrschaft Weinsberg wegen zu rechtem Mann-
lehen verliehen hat. — Sr.: A.
Or. Perg. B 181 Nr. 1243 im HStASt. 1260

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