Fränkel, Max [Hrsg.]
Altertümer von Pergamon (Band VIII, Band 1): Die Inschriften von Pergamon — Berlin, 1890

Seite: 85
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Nr. 15S-160

85

Z. 32 s. In dem Apollotempel von Gry-
ncion ttellt auch Nr. [3 /.. 18 der pergamenische

Herrscher eine aus die Rechte seiner Söldner
bezügliche Stele aus.

159. Unterer Teil einer Siele aus bläulichem Marmor. 0,54 breit, 0,62 hoch, 0,14 dick; Buchstaben-
höhe 0,010—0,012. Gesunden im Athenaheiligtum als Fussbodenplatte der byzantinischen, Kirche (Inv. II 131).
Der Block ill bei der spsiteren Benutzung oben geradlinig zugehauen, die Vorderseite so abgetreten, da£s die
Lesune. äruscrll Ichwierig und an manchen Stellen nicht mehr möglich ilt. Abbildung 1:3,75.
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r]u>vi tu) npcüTtü ouvteAe<(i)>om[e]vu>, [k]o'i TIUCII [a]i [b]i-
oöuEv[a]i n[ä]p Täc. ttöAioq [ä]var[p]c<9€i<3[a]i [e]i[c. o]t[&-
Aav [ä]vaTeee[u)]<i)ai et; "epov, önnoi k[e ä]r[H]iai
au(j[tp]ep[H]v.

Decrct einer üolischen Stadt zu Ehren eines
Pergameners.
In Z. 3, wo wahrscheinlicher icovtü>v als an-
statt eines der beiden 0. ein 0 Jtand, war der
Sinn: es Ibll bei dem nächlien Felle der Per-
gamener verkündet werden, dass ein Standbild
ihres Landsmannes in der decretirenden Stadl
errichtet wurden ilt. — Z. 4 seheint in guvteAeio-
iiev<o, Z. 6 in ävcn-£6Ea>iGi ein Uberssüssiges Iota
geschrieben zu lein.— Zum Ausdruck in Z.6. 7
vcrgl. Collitz, Dialekt-Inschristen I 214 Z. 34 ö

bk bät-ioq üküJugcuc., oa ke örHTai aumpepHv, ßoAAcu-
etü>; zum Inhalt ebenda 304/I Z. 46 s. otoa-
\av .... OTÖoai örrrrri ke 0epsi'nn<ü ouvapeöKH . . . .
eeegtco bk 0€p(Jinncü kcii ÖAAci önno ke öeAh tÄv
tpaiv aTÖoai tu \yä<piaua. Ob zu öj-hthi der Ge-
ehrte Subject ilt oder der Demos von Perga-
mon, bleibt zweiselhast.
Die Zeilen schliessen nicht in gleicher Ent-
sernung vom Rande; die vorletzte Liesst ein
grösseres Stück srei, um das Won sujup&pHv
nicht teilen zu musfen.



160. Zwei BruchstUcke einer Stele aus weissem Marmor. Das grosse, nur oben gebrochene Frag-
ment 11 ilt [,58 hoch, oben 0,50, unten 0,525 breit, 0,17 dick; Höhe der Buchstaben 0.010 — 0,015; Be-
sunden Februar 1885 aus den minieren Stusen des Theaters (Inv. Ill 354. Bericht III 54). .1, 0.0S breit, 0,1a
hoch, ilt Auguit 1884 am Abhang innerhalb Jos Athemuempels luv. 111 -lüü geluiKlen. Die Sdirih/.üge
lind so •verwittert, dass sie vielsach lehr breit geworden und zusammengesiossen, stellenweise auch ganz
verrieben und nur noch an der Färbung der Oberssäche zu erkennen sind. Aus der Ober- imd Unter-
seite, sowie an den beiden Seh mal seiten je ein Dübelloch. Abbildung 1:7,5.
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