Robert, Carl [Gefeierte Pers.]
Aus der Anomia: archaeologische Beitraege ; Carl Robert zur Erinnerung an Berlin dargebracht — Berlin, 1890

Seite: 192
DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/robert1890/0203
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
Archäologische Miscellen.

Von

Otto Rossbach.

Hierzu Tafel Iii.

Man pflegt auf Grund einiger Stellen des Aristoplianes den
griechischen Maler PAUSON für einen Zeitgenossen des grofsen
Komikers zu halten und demnach den Anfang seiner Thätigkeit
noch in die polygnotische Periode zu setzen. Diese Annahme
beruht auf den Scholien, welche zu jenen Stellen erklärend hin-
zufügen, Aristoplianes verspotte den Maler Pauson wegen seiner
Armut. Aristoplianes sagt an der ersten Stelle nur folgendes,
Ach. 855:

ovS' avdi.c av ae ßxwipstai Ilavamv o naßnövrjQog.
Kurz vorher hat er den TteQinövrjoog '^1qtb[iu)v erwähnt; Vers
856 fg. bezeichnet er den Lysistratos aus dem Demos Cholarges
als einen dem Pauson ähnlichen Menschen und wirft ihm seine
bcttelhafte Armut vor. Etwas mehr erfahren wir aus der zweiten
Stelle (Thesm. 947 fg.). Der Weiberchor beginnt seinen Gesang
mit den Worten:

dys vvv rn-ieTg Traiffud/iev aaeQ ro/xog evddde zalai

yvvai^iv,

biav oqyia ae/xvd SeoZv ieQalt; wqaig dve'xwfjiev,

aneq xai
loading ...