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Rosenberg, Marc
Der Goldschmiede Merkzeichen (Band 3): Deutschland N - Z — Frankfurt a.M., 1925

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https://doi.org/10.11588/diglit.3261#0303
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Regensburg

291

Lf.

Nr.

Beschau-
zeichen

Meister-
zeichen

Meister — Gegenstand — Eigentümer

4442

4443

4444

■ Beschauzeichen 18. Jahrhundert.

Das G im Wappenschilde bedeutet »Goldschmiede«. Eine
solche Bezeichnung (des Gewerkes) durch den Anfangsbuch-
staben ist bei vielen Regensburger Zunft- und Amtszeichen
üblich gewesen. Vgl. Verhandlungen des Historischen Vereins
von Oberpfalz und Regensburg Bd. 57.

Zur

Identifizierung der Meistermarken dienten besonders

4445
4446

Nr.

Archivalien, welche mir in freundlicher Weise vom Stadtarchiv
Regensburg zur Verfügung gestellt wurden. Im Besitze von
Herrn Dr. W. Stengel, ehemals am Germ. Museum Nürnberg,
befand sich 1913 die Meistertafel der Regensburger Gold-
schmiede von 1624—1782, die für die vorliegende Arbeit nicht
hat benützt werden können.

4440 ! |T% Teilverg. Deckelkanne mit grav. Wappen. H 18,5

^■^ t Baron Nathaniel v. Rothschild Wien 1885.

^

Vielleicht Simon Pissinger, Brudermeister 1582,
erwähnt bis 1609.

Nr. 4440! a) Vergoldete Fassung eines Straußeneies mit figuralem Griff.
Kaltes Email. H 28,5

Nationalmusem Budapest. — Ausstellung Budapest 1884.

Nr. 4441 b) Vergoldete Fassung eines Nußbechers. Deckelkrönung
Figur mit Wappen. H ' o

' Museum Kassel. — Katalog Lenz 1881 Nr. 88.

Nr. 4440

Nr. 4440

c) Vergoldeter Doppelpokal, mit Köpfen auf Buckeln getrieben.

H 29

Hans Felix Leipzig 1897. — Auktionskatalog f Eugen Felix, Leipzig 1886
Nr. 417 mit Abb. — Ausstellung Leipzig 1897, Kat. Nr. 67.

d) Vergoldete Deckelkanne mit getriebenem Bandwerk, Engels-
köpfen, Früchten und biblischen Darstellungen in drei
Medaillons. H 16,5

Professor A. Pringsheim München 1905.

19*
 
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