Universitätsbibliothek HeidelbergUniversitätsbibliothek Heidelberg
Metadaten

Ruska, Julius
Tabula Smaragdina: ein Beitrag zur Geschichte der hermetischen Literatur — Heidelberg: Winter, 1926

DOI Page / Citation link:
https://doi.org/10.11588/diglit.51294#0248
Overview
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
234

Julius Ruska

Nachträge und Berichtigungen.
Zu Seite 1, Anm. 1 verweise ich auf die inhaltreiche Studie von
R. Ganszyniec, Der Ursprung der Zehngebotetafeln, Berlin 1920, die mir
erst nach Abschluß dieser Arbeit bekannt geworden ist.
Zu S. 55, Anm. 1. Der Ausdruck alqir kommt als Deckname im
Kitäb al Habib noch mehrfach vor, ist also a. a. 0. nicht in dlqamar zu
ändern. Welche Substanz mit dem Wort bezeichnet wird, kann ich
nicht feststellen. Unter den von E. Wiedemann und mir gesammelten
Decknamen findet sich nur sama Wachs, und zwar für Gold und Silber
bzw. für roten und gelben Schwefel (Alchemistische Decknamen, S.-B.
Erlangen 1924, S. 20, 22, 35). Obgleich qtr vom gr. κηρός stammt, hat
es im aram. und arab. Sprachgebrauch doch ausschließlich die Bedeutung
von Teer und Asphalt (Bergteer), nicht von Wachs.
Zu S. 59, Anm. 1. Die Untersuchungen über die Vorrede zu den
Sieben Traktaten mußten ausgeschaltet werden. Ich hoffe sie an anderer
Stelle veröffentlichen zu können.
Zu S. 104, Anm. 1. Über hailäg vgl. Η. H. Schaeder, Die islamische
Lehre usw., Z. D. Μ. G., Neue Folge, Bd. 4, 1925, S. 227, Anm. 4.
Zu S. 109 und S. 114, Anm. 1. Über Mastaba und Serdäb vgl.
Erman-Ranke, Aegypten, S. 350—352. Die Mastaben sind die Gräber der
Vornehmen in der Umgebung der alten Pharaonen; in dem tief unter
dem Boden liegenden Serdäb war die Statue des Verstorbenen versteckt.
Zu S. 129 ff., 167, 176. Für die Beziehungen zum Neuplatonismus
und die spätere Ausgestaltung der Lehre von den Gestirnwirkungen in
den Schriften der Ihwän alsafä, in der Ghäja usw., die eine not-
wendige Ergänzung der hier vorliegenden Untersuchungen für eine Ge-
samtdarstellung der „magischen Kultur“ bilden müßten, wäre in erster
Linie der Vortrag von H. Ritter: Picatrix, ein Handbuch hellenistischer
Magie, Vorträge der Bibliothek Warburg, 1921 —1922, Leipzig-Berlin 1923,
S. 94—124 heranzuziehen. Als mit dem Buch der Ursachen in engstem
Zusammenhang stehend, weise ich besonders auf die Wiederholung bzw.
Weiterbildung der Fundgeschichte (oben S. 139) hin, die in der Ghäjat
dlhaklm dem Hermes selbst in den Mund gelegt wird. Das vollkommene
Geistwesen wird hier durch eine umständliche Beschwörung herbeige-
rufen, als Quelle des Wissens gilt das in der vorliegenden Arbeit S. 65
genannte Buch Istamatyis (Ritter S. 120—124).
 
Annotationen