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Teterow.

1702. Viertel Witten vor 1379. CUVITÄS DM DW6RLS Stierkopf mit heraushän-
gender Zunge. Rv. M0R6TÄ TÖTSROWe Kreuz mit Vierpaß, darinnen ein
Punkt. Zu Oe.539. Sehr schön. Tfl. XXXIII.

1703. Viertel Witten. CUVITÄS DM DWöR'ß Rv. M0R6TÄ TÖT0ROW Wie vorher.
Zu Oe. 539. Schön. TU XXXIII.

1704. Preismedaille 1880 (v. Lenthe) der Gewerbeausstellung. Ausstellungsgebäude.
Rv. Werkzeug im Kranz. Mm. 35. Gr. 14. Stgl.

Waren.

1705. Braunschweig-Mittel-Lüneburg. Wilhelm zu Harburg 1603—1642. Doppel-
schilling 1619. 3fach behelmtes Wappen. Rv. Gekr. Doppeladler. Mit Konter-
marke: WR darüber Stierkopf. F. v. Malchin 479 (dieses Exemplar). Friederich
269. Abgebildet unter Nr. 1707. Schön. Tfl. XXXIII.

1706. Ehrenpreis-Medaille des Distrikts Waren vom mecklenburgischen, patrioti-
schen Verein o. J. (1856). Sitzende Frau mit Füllhorn. Rv. Schrift im Kranz.
Mm. 34,5. Gr. 18. Mit Tragring. Sehr schön.

1707. Bronze Ehrenpreis-Medaille o. J. Wie vorher. Mm. 34,5. Schön.

Woldegk.

1708. Mecklenburg-Güstrow. Johann Albrecht II. 1610- 1636. Doppelschilling 1618.
4feldiges Wappen. Rv. IS Mit Kontermarke WL, darüber Stierkopf. Unikum
des Fundes von Malchin 489. Friedr. 283. Der Schröding durch die Konter-
markierung gerissen. Schön. Tfl. XXXIII.

Im allgemeinen ist die Abkürzung der mecklenburgischen Städte auf diesen
Kontermarken derartig erfolgt, daß die beiden ersten Buchstaben des Namens
oder die Anfangsbuchstaben der Silben gewählt wurden. Die Abkürzung WL
für Woldegk ist ungewöhnlich. Es gibt aber keine andere mecklenburgische
Stadt, die mit einem W anfängt und in ihrem Namen noch ein L enthält, so
daß die Zuteilung zu Woldegk gesichert ist.

Nachprägungen
von mecklenburgischen Münztypen.

1709. Jever. Maria 1536—1575. Halber Stüter (Zyfert) o. J. (ca. 1567) Nach-
ahmung der Rostocker Sechslinge. MA • G • D • V ■ F • T • IE • RV • OS ■ WAN *
Löwe n.l. Rv.VER—GO ■ S 1 — W • H • — D • V ■ H ■ Durchgehendes Kreuz, darauf
T v. Lehmann 43. M. Bahrfeldt, Berl. Münzbl. 1909, Seite 337 und 360. BL f.
Münzfr. 1901, Tfl. 144, 4. Gut. Tfl. XXXIV.

Bahrfeldt publiziert in den Berl. Münzbl. ein Schreiben des Gadebuscher
Münzmeisters Bernhard Jüngling vom 18. 8. 1567 an den Herzog Johann Al-
brecht zu Mecklenburg, worin er mitteilt, daß in letzter Zeit falsche Sechslinge
in das Land eingeschoben würden, die den Rostocker Sechslingen ähnlich
sähen und ihnen nachgeprägt seien. Dem Aktenstück liegen noch heute
2 dieser Sechslinge bei, woraus wir ersehen, daß es sich um diese Prägungen
des Fräulein Maria von Jever handelt. Die Stücke gehören jetzt zu den
größten Seltenheiten. Außer den beiden bei den Akten liegenden Exemplaren
und dem dieser Sammlung dürften, wie mir Herr Pfarrer Gramberg mitteilte,
nur noch sein Stück und das der Sammlung Buchenau vorhanden sein.

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