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J. A. Stargardt <Berlin> [Editor]
Katalog / J. A. Stargardt (Nr. 261): Autographen: Literatur und Wissenschaft, Geschichte, Kunst ; Versteigerung am Dienstag, den 7. September 1926 ..., am Mittwoch, den 8. September 1926 ... — Berlin, 1926

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https://doi.org/10.11588/diglit.24064#0052
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J. A. STARGARDT / BERLIN W 35

408 ZSCHOKKE, Heinrich, Schweizer Schriftsteller und Geschichtsschreiber,
1771—1848. E. Br. m. U. Aarau 31. VIII. 1846. 1 S. 8°. (4,—)

. . fühl ich mich doch nicht imstande, Ihrem Wunsch zu entsprechen,
weil die Musen, leider, den 76 jährigen Greis immer seltener besuchen.“7

GESCHICHTE.

409 AMALIE Wilhelmine, römisch-deutsche Kaiserin, Gemahlin Josephs I.,

geb. Prinzessin von Braunschweig, 1673-—1742. Br. m. U. u. E. „gutwillige
Mutter Amalia“. Wien 23. I. 1737. % S. folio. (5,—}

Mit Trauersiegel und Adresse an ihre Tochter, die Kurfürstin Maria Amalia
von Bayern. Dankt für Glückwünsche.

410 BADEN, Sophie Großherzogin v., geb. Prinzessin von Schweden, 1801—1865,

2 e. Br. m. U. Karlsruhe 11. XII. 1862 und o. O. u. J. Zus. 9 S. 8°. (3,—)

An die Baronin Scharnhorst. Familiennachrichten vom Wiener Hofe.

411 BEAUHARNAIS, Eugfette, Herzog von Leuchtenberg, Adoptivsohn
Napoleons I., 1781—1824. E. Br. m. U. München 25. VII. 1820. 2 S. 8°,

An Louise Cochelet; eine Rente betreffend, die die Adressatin von seiner
Schwester Hortense zu erhalten hat. —■ Beiliegend 2 e. Br. m. U. seiner
Gemahlin Auguste, geb. Prinzessin von Bayern (1788—-1851), an dieselbe
Adressatin, München 1. IX. 1816 und 3. III. T817, zus. 7% S. 8°. („Plus-,
de voyage, plus de plaisir, plus de reunion. Sommes nous donc voues aux
larmes?“).

412 BENEDEK, Ludwig v., österreichischer Feldzeugmeister, der Besiegte von
Königgrätz, 1804—1881. E. Br. m. U. Lemberg 8. XI. 1858. 4 S. 8°.

(IO>— >

Mit eigh. Briefumschlag an den Landesgerichtsrat Baron Krieg v. Hoch-
felden. Er sehnt den Moment herbei, wo es ihm vergönnt ist, in Pension
zu gehen. „Von dem Moment wo ich in Pension trete ist alles gut, da wohnt
u. isst man sich die Prozente schon heraus . . . Meine Ambition als Soldat
ist längst befriedigt, Friedens-Ambition hab ich keine. Illusionen
auch schon lang nicht mehr . .

Beiliegend e. Billet m. U., o. O. 4. VI. 1856, 1 S. 8°.

413 BISMARCK, Otto Fürst v., der eiserne Kanzler, 1815-—1898. E. Br. m. U.
„Dein treuer Vetter v. Bismarck“. Varzin 23. XI. 1868. 2% S. 40. (275,—)

An den Vetter der Fürstin, Hauptmann Bernhard v. Puttkamer, betreffend
den Beitritt zu einem Erbschafts-Vergleich. ,,. . . So wenig ich . . . daran
zweifle, so wäre es doch in diesen kriegerischen Zeitläuften von Lebens
und Sterbens wegen erwünscht, Gewissheit darüber zu haben. Ich würde
sonst hier noch Schritte zur Sicherstellung der Interessen Johanna’s

u. ihrer Kinder thun müssen . . .“

414 — Fragment eines e. Br. m, U. O. O. u. J. % S. folio. (7 Zeilen). (10,—)

„Die Furchen werden bei abhängigem Boden so zu legen sein, dass sie das
Profil des Gefälles senkrecht schneiden; in der Ebene ist die Stellung zur
'-V/ Sonne nach meiner mehr als 30jährigen Erfahrung im Pflanzen, gleich-

gültig, die Linie von Süd nach Nord eher noch günstiger als die gewöhnlich
empfohlene von Ost nach West.“ — Beiliegend 1 e. Br. m. U. seines Sohnes
Herbert, Berlin 1. III. 1889, 1 S., 8°, mit eigh. Briefumschlag an Oberst

v. Schrabisch, sowie ferner 1 e. Br. m. U. der Fürstin Johanna, o. O. 1. XII.
1857, 2 S. 8°, an Madame Beifuß.

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