Metadaten

J. A. Stargardt <Berlin> [Editor]
Katalog / J. A. Stargardt (Nr. 448): Autographen und einige Erstausgaben: [darunter Beethovens 5. Symphonie] ; Versteigerung 28. November 1940 — Berlin, 1940

DOI Page / Citation link:
https://doi.org/10.11588/diglit.5823#0047
Overview
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
II. Kunst.

216 BEETHOVEN, Ludwig van, 1770—1827. Erstausgabe
der 5. Symphonie: Sinfonie Pour 2 Violons, 2 Violes,
Violoncelle et Contre-Violon, 2 Flütes, petite Flute, 2 Haut-
bois, 2 Clarinettes, 2 Bassons, Contre-Basson, 2 Cors, 2 Trom-
pettes, Tlmbales et 3 Trompes, composee et dediee ä Son
Altesse Serenissinic Monseigneur le Prince regnant de Lobko-
witz, Duc de Raudnitz et A ßon Excellence Monsieur le Comte
de Rasumoffsky par Louis van Beethoven . . . No. 5 des Sin-
fonies. aLeipsic chez Breitkopf & Härtel. [1809]. (Oeuv. 67).
folio. [8] (5000.—)

Eine der größten Seltenheiten der Musikliteratur!
Außer dem vorliegenden und denen der Gesellschaft
der Musikfreunde in Wien, des Verlags Breitkopf
& Haertel und der Bibliothek Paul Hirsch, Cam-
bridge, ist kein Exemplar der Erstausgabe der be-
rühmten, wohl meistgespielten Symphonie Beetho-
vens nachweisbar.

Selbst die Preußische Staatsbibliothek Berlin und die größte Beethoveu-
Privatsanimlung (Bodmer-Zürich) besitzen diese Erstausgabe nicht. Sie
ist in Stimmen gedruckt (die als Partitur gedruckte Ausgabe er-
schien erst im Jahre 1826) und ihre enorme Seltenheit ist wohl aus die-
sem Umstand zu erklären: bei jedem Spielen unter die Musiker verteilt,
sind die Blätter regelrecht verbraucht worden.

Das vorliegende Exemplar ist im ganzen von vorzüglicher Erhaltung.
Nur ist der Titel am linken Rande in 15 mm Breite überklebt und
hat die Verlagsadresse durch die Entfernung des darüber geklebten
Papiers etwas gelitten. — Jede Stimme trägt auf der ersten Seite die
Angabe: 5me Sinfonie, jedes Blatt die Stichnummer: 1329.

Plattengröße 28:23, Seitengröße 36 : 28Vi cm. (Vgl. im Übrigen: Kins-
' ky, Die Erstausgaben und Handschriften der Sinfonien Beethovens [Philo-
biblon 9. Jg.. Heft 9/10]. ferner: Neues Beethoven-Jahrbuch, 5. Jg. S. 42).

S. die verkleinerte Abbildung des Titelblatts auf Umschlagseite 2.

217 BRAHMS, Johannes, 1833—1897. E. Br. m. U. Wien April
1896. 3 S. 8°. [4] (50.—)

Herzlicher Beileidsbrief an einen Freund beim Tode seiner Frau. „Der
Gedanke an Dich läßt mich gar nicht los. Aber so schön u. lieb Alles
ist, was mich an Dich u. Deine liebe Frau erinnert, mit wie viel Weh-
muth ist es jetzt verschleiert!

Es ist doch gar traurig, daß scheiden muß, was so lange u. innig
verbunden war."

218 — Gedruckte Besuchskarte mit 2 eigh. Worten: „herzlich theil-
nehmend". Mit eigh. adressiertem Briefumschlag ^Poststempel:
Wien 26. IX.) [6] (16.—)

An Frau Hedwig v. Holstein in Leipzig; Beileidsschreiben.

45
 
Annotationen