238 RITTNER, Rudolf, Schauspieler, geb. 1869. E. Ansichtspost-
karte m. ü. Weißbach 15. IV. 1911. [1] (10.—)
An Otto Brahm. — Beiliegend: Sauer, Oscar, Schauspieler, geb.
1856. E. Br. m. U. Berlin 5. IV. 1910. 1 S. 8°.
239 ROSSINI, Gioacchino, 1792—1868. E. Br. m. U. Bologna 23.
III. 1840. 2 S. 4°. Mit eigh. Adresse. [7] (24.—)
An Pietro Groggia in Venedig, über die Erfolge des für ihn in Flo-
renz tätigen Agenten Iwanow.
240 SCHÜEERT, Franz, 1797—1828. E. Musikmanuscript mit Na-
men am Kopf. 0. O. März 1824. Titel und 5 S. Querformat. [3]
(2500.—)
„Auflösung [..Verbirg dich, Sonne"]. Gedichtet von J. Mayrhofer,
in Musik gesetzt von Franz Schubert.'1 Lied für Singstimme und Piano-
forte. Nottebohm, Themat. Verzeichnis. IL Nachgelassene musikalische
Dichtungen für Gesang und Pianoforte. Lief. 34. Dort die Angabe: com-
ponirt im März 1824.
S. die Abbildung auf Seite 51.
241 SCHUMANN, Robert, 1810—1856. E. Hr. m. U. Dresden 12.
VIII. 1850. 2l/i S. 8° u. Adresse. [4] (120.—)
An Kapellmeister Rietz in Leipzig. Uber seine „Genoveva", die er
der Teilnahme des Adressaten empfiehlt. Bittet um Nachricht, „ob viel-
leicht noch in den nächsten Ii Tagen eine Aufführung in Aussicht
stände (was mir Freude machte, da ich sie mir dann noch einmal an-
seilen würde)''. Er fügt einen Zettel mit Änderungen bei, die in den
Stimmen nachgetragen werden sollen. — „Sie nannten mir in Leipzig
den Namen eines Wieland'sehen Märchens; er ist mir wieder entfallen.
Denken Sie daran, so wäre es mir lieb, ihn nochmals zu erfahren."
Der erwähnte Zettel mit den in den Stimmen vorzunehmenden Ände-
rungen (1 S. 8°) liegt dem Briefe bei.
242 SEELE, Johann Baptist, der schwabische Soldaten- und Por-
trätmaler, 1774—1814. 2 E. Br. m. U. Stuttgart 1. u. 16. III.
1803. 5Vi S. 4°. [1] (36.—)
An einen Freund, meist gemeinsame Bekannte betreffend. In beiden
Briefen spricht Seele auch von seinem Porträt des Herzogs, das großen
Beifall erhalte. „Ja, sogar — denke doch! Hr. Prof. Daneker ent-
lehnte es von mir, um darnach an seiner Büste zu arbeiten. Welche Ehre
für mich--—."
„Das hiesige Theater ist beim Publicum in rasendem Verschiß . . .
Selbst der Gnädigste Herzog . . . will sich nicht weiter um seine Eko-
nomischen Umstünde annehmen . . ."
Beiliegend Ausschnitt aus dem „Schwäbischen Bund" 1920 mit Seeles
Selbstbiographie.
50
karte m. ü. Weißbach 15. IV. 1911. [1] (10.—)
An Otto Brahm. — Beiliegend: Sauer, Oscar, Schauspieler, geb.
1856. E. Br. m. U. Berlin 5. IV. 1910. 1 S. 8°.
239 ROSSINI, Gioacchino, 1792—1868. E. Br. m. U. Bologna 23.
III. 1840. 2 S. 4°. Mit eigh. Adresse. [7] (24.—)
An Pietro Groggia in Venedig, über die Erfolge des für ihn in Flo-
renz tätigen Agenten Iwanow.
240 SCHÜEERT, Franz, 1797—1828. E. Musikmanuscript mit Na-
men am Kopf. 0. O. März 1824. Titel und 5 S. Querformat. [3]
(2500.—)
„Auflösung [..Verbirg dich, Sonne"]. Gedichtet von J. Mayrhofer,
in Musik gesetzt von Franz Schubert.'1 Lied für Singstimme und Piano-
forte. Nottebohm, Themat. Verzeichnis. IL Nachgelassene musikalische
Dichtungen für Gesang und Pianoforte. Lief. 34. Dort die Angabe: com-
ponirt im März 1824.
S. die Abbildung auf Seite 51.
241 SCHUMANN, Robert, 1810—1856. E. Hr. m. U. Dresden 12.
VIII. 1850. 2l/i S. 8° u. Adresse. [4] (120.—)
An Kapellmeister Rietz in Leipzig. Uber seine „Genoveva", die er
der Teilnahme des Adressaten empfiehlt. Bittet um Nachricht, „ob viel-
leicht noch in den nächsten Ii Tagen eine Aufführung in Aussicht
stände (was mir Freude machte, da ich sie mir dann noch einmal an-
seilen würde)''. Er fügt einen Zettel mit Änderungen bei, die in den
Stimmen nachgetragen werden sollen. — „Sie nannten mir in Leipzig
den Namen eines Wieland'sehen Märchens; er ist mir wieder entfallen.
Denken Sie daran, so wäre es mir lieb, ihn nochmals zu erfahren."
Der erwähnte Zettel mit den in den Stimmen vorzunehmenden Ände-
rungen (1 S. 8°) liegt dem Briefe bei.
242 SEELE, Johann Baptist, der schwabische Soldaten- und Por-
trätmaler, 1774—1814. 2 E. Br. m. U. Stuttgart 1. u. 16. III.
1803. 5Vi S. 4°. [1] (36.—)
An einen Freund, meist gemeinsame Bekannte betreffend. In beiden
Briefen spricht Seele auch von seinem Porträt des Herzogs, das großen
Beifall erhalte. „Ja, sogar — denke doch! Hr. Prof. Daneker ent-
lehnte es von mir, um darnach an seiner Büste zu arbeiten. Welche Ehre
für mich--—."
„Das hiesige Theater ist beim Publicum in rasendem Verschiß . . .
Selbst der Gnädigste Herzog . . . will sich nicht weiter um seine Eko-
nomischen Umstünde annehmen . . ."
Beiliegend Ausschnitt aus dem „Schwäbischen Bund" 1920 mit Seeles
Selbstbiographie.
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