Universitätsarchiv Heidelberg, XII,1 Nr. 66

Urkunde

Nürnberg, 1657 März 21, Ausfertigung

Loysa Christina, Witwe des Nürnberger Konsulenten und Doktors beider Rechte Justinius Hardeßheimer, beurkundet, dass ihr noch 500 Gulden für ein Haus in Heidelberg, welches sie von ihrem Vater geerbt hat, ausgezahlt werden müssen. Die Unterpfänder kann sie aufgrund der räumlichen Entfernung nicht nutzen. Deshalb überschreibt ihr Ludwig Lingelsheimer, ihr Vetter und kurpfälzischer Hofgerichtsrat, ein Kapital von 500 Gulden samt Zinsen auf der Stadt Nürnberg. Sie quittiert ihm den Erhalt des Betrags und bestätigt ihm das Kapital, welches auf dem Haus in Heidelberg steht. So geschehen in Nürnberg, den Ein vnd Zwanzigsten Monatstag Martii Anno Christi Sechzehen hundert, Sieben vnd Funnfftzigk.

Formalbeschreibung: Leichte Wasserschäden; eigenhändige Unterschriften
Siegel:
  • 1: Loysa Christina Hardeßheimer, geb. Freher, Lacksiegel, 1 x 1 cm
  • 2: Cornelius de Brassery, Lacksiegel, 1 x 1 cm
Wasserzeichen vorhanden.
Material/Beschreibstoff: Papier, Maße: 33 x 20 cm
Umfang: 2 Blätter
Provenienz: Altsignaturen: Cod. Heid. 385, 41G
Sprache: Deutsch

Zitierlink: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/uah_XII-1_66  
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-455264  
DOI: https://doi.org/10.11588/diglit.45526
Metadaten: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/uah_XII-1_66/manifest.json

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