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Paradiesbezirk. Weltzeiten

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panern sowohl, als bei den Indianern und kommt in der Südsee, wie
auch in Afrika vor. In der Nachbarschaft Irans aber begegnet dies
Motiv bemerkenswerterweise auch im Gilgames-Epos. Durch den Tod
seines Freundes Eabani erschreckt, erinnert sich Gilgames, daß sein
Ahn Ut-napistim („er hat Leben gefunden") fern im Westen ein ewiges
Leben genieße. Ihn beschließt er aufzusuchen und zu befragen. Mit
Hilfe des Schiffers des Ut-napistim wird die Überfahrt über das Meer
unternommen und der Weg, der sonst 45 Tage dauert, in drei Tagen
zurückgelegt.7)
Es ist das Problem der Zeit in Verbindung mit dem Gött-
lichen, das uns aus all diesen mythischen und märchenhaften Gestal-
tungen entgegentritt. Sind die Götter, die sich vielfach so menschlich
gebärden, ewig? Waren sie von Anfang an oder gab es etwas vor
ihnen? Haben sie etwa die Zeit hervorgebracht oder werden sie von
ihr beherrscht? Umgibt sie die Ewigkeit wie ein göttliches Kleid?...
Auf iranischem Boden sind die Antworten auf solche Fragen ver-
schieden ausgefallen, je nach den Voraussetzungen, von denen aus sie
gegeben wurden.
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