RUCKBLICK
PARISER INDUSTRIE - AUSSTELLUNG
m Jahre 1867.
la Einleitung 711 dem „Illuslrirton Ka-
talog der Pariser Industrie-Ausstellung
von 1867" haben wir versucht,. Wesen
und Ziele dieses grossartigon Unter-
nehmens zu charakterisiren. Es wird
daher gerechtfertigt sein, wenn wir
zum Sehluss imsres Werkes noch einen
Rückblick auf jenes werfen und insbe-
, sondere die Erfolge desselben hervor-
' zuheben trachten, wobei sieb zugleich
einige interessante Punkto des Ver-
gleichs mit frühem Weltaus.ilclInnren
Ii zugegeben werden kann, dass in einzelnen Rieh-
Erfolg der Pariser Industrie-Ausstellung von 1SC1
Wartungen entsprochen hat, minder gross war ab
bei frühem, so beeinträchtigt dies doch keineswegs den wirk-
lich befriedigenden, eindrucksvollen und folgenreichen Ver-
lauf des Ganzen,,und vor diesem Erfolg im Grossen müssei
auch die kleinlich bemäkelten Mängel und Irrthümcr eutschie
den in den Hintergrund treten. Die Wirksamkeit und Lebens
fiibigkeit der universellen Ausstellung*
Zeit bekanntlich vielfach bezweifelt, ist wi!
Geltung getreten.
Vor allem muss bewundernd anerkannt werden,
sichtlich der hochwichtigen Bedingung einer gl
lichkeit die Ausstellung den Sätzen ihres Programms an
strengste nachgekommen ist. Alle Hemmnisse und Selm
nicht den Er
der letztem
ieder in volle
K!tttcn*[>ünkl
keiten wurden mit seltener Energie bewältigt, an dem festge-
setzten Tage, dem 1. April 1867, fand die Eröffnung durch den
Kaiser statt, und ebenso pünktlich M-hloss die Ausstellung mit
Ende Octobcr, wie vorher bestimmt.
Dem Gebäude derselben, dem riesigen Indus tri opalast auf
dem Marsfeldc, ist schon unsere Einleitung durch nähere Be-
schreibung gerecht geworden. Hier ist nunmehr der Ort, nach-
zuweisen , inwiefern es seinem Zwecke entsprochen hat. Dio
Kritik bat hier und da behauptet, es sei selber das merkwür-
digste Objeet unter allen der Ausstellung, sowol hinsichtlich
architektonischen Construction , als s
Ordnung. Jedenfalls war es ein Misgrill',
anderes betrachten zu wollen, denn als ein
bequemes Bcludtniss für die Schau der Aus:
Ob nicht in verschiedenen Details das ii
Baues,
hätte g
lie.imtw
olm
dass die
telhn
das durchaus Nothwemlige beschränkte, und
' gesammten Au-
Ilaus als etwas
;lichst gutes und
ngs gegen stände,
'e Aussehen des
vc s entlieh hos sei-
le Frage, deren
; so viel ist nbor
[lughe.it sich auf
jedes Uobermass
Decoration und Schnörkelei glücklich vermied. Ihre Aufgabe
war, ein Gebäude von Ungeheuern Dimensionen herzustellen,
welches gewisse wesentliche Bestimmungen zu erfüllen hatte,
ohne einer Ungewisscit oder Zweifol Raum zu geben, welches
nebenbei in einer ganz kurzen Frist fertig dastehen musste, und
auf dessen Herstellung oben nur das entschieden Notlüge, aber
nichts Ucberflüssigws verwendet werden durfte. Sie selbst konnte
kein grosses architektonisches Kunstwerk errichten, wol aber
PARISER INDUSTRIE - AUSSTELLUNG
m Jahre 1867.
la Einleitung 711 dem „Illuslrirton Ka-
talog der Pariser Industrie-Ausstellung
von 1867" haben wir versucht,. Wesen
und Ziele dieses grossartigon Unter-
nehmens zu charakterisiren. Es wird
daher gerechtfertigt sein, wenn wir
zum Sehluss imsres Werkes noch einen
Rückblick auf jenes werfen und insbe-
, sondere die Erfolge desselben hervor-
' zuheben trachten, wobei sieb zugleich
einige interessante Punkto des Ver-
gleichs mit frühem Weltaus.ilclInnren
Ii zugegeben werden kann, dass in einzelnen Rieh-
Erfolg der Pariser Industrie-Ausstellung von 1SC1
Wartungen entsprochen hat, minder gross war ab
bei frühem, so beeinträchtigt dies doch keineswegs den wirk-
lich befriedigenden, eindrucksvollen und folgenreichen Ver-
lauf des Ganzen,,und vor diesem Erfolg im Grossen müssei
auch die kleinlich bemäkelten Mängel und Irrthümcr eutschie
den in den Hintergrund treten. Die Wirksamkeit und Lebens
fiibigkeit der universellen Ausstellung*
Zeit bekanntlich vielfach bezweifelt, ist wi!
Geltung getreten.
Vor allem muss bewundernd anerkannt werden,
sichtlich der hochwichtigen Bedingung einer gl
lichkeit die Ausstellung den Sätzen ihres Programms an
strengste nachgekommen ist. Alle Hemmnisse und Selm
nicht den Er
der letztem
ieder in volle
K!tttcn*[>ünkl
keiten wurden mit seltener Energie bewältigt, an dem festge-
setzten Tage, dem 1. April 1867, fand die Eröffnung durch den
Kaiser statt, und ebenso pünktlich M-hloss die Ausstellung mit
Ende Octobcr, wie vorher bestimmt.
Dem Gebäude derselben, dem riesigen Indus tri opalast auf
dem Marsfeldc, ist schon unsere Einleitung durch nähere Be-
schreibung gerecht geworden. Hier ist nunmehr der Ort, nach-
zuweisen , inwiefern es seinem Zwecke entsprochen hat. Dio
Kritik bat hier und da behauptet, es sei selber das merkwür-
digste Objeet unter allen der Ausstellung, sowol hinsichtlich
architektonischen Construction , als s
Ordnung. Jedenfalls war es ein Misgrill',
anderes betrachten zu wollen, denn als ein
bequemes Bcludtniss für die Schau der Aus:
Ob nicht in verschiedenen Details das ii
Baues,
hätte g
lie.imtw
olm
dass die
telhn
das durchaus Nothwemlige beschränkte, und
' gesammten Au-
Ilaus als etwas
;lichst gutes und
ngs gegen stände,
'e Aussehen des
vc s entlieh hos sei-
le Frage, deren
; so viel ist nbor
[lughe.it sich auf
jedes Uobermass
Decoration und Schnörkelei glücklich vermied. Ihre Aufgabe
war, ein Gebäude von Ungeheuern Dimensionen herzustellen,
welches gewisse wesentliche Bestimmungen zu erfüllen hatte,
ohne einer Ungewisscit oder Zweifol Raum zu geben, welches
nebenbei in einer ganz kurzen Frist fertig dastehen musste, und
auf dessen Herstellung oben nur das entschieden Notlüge, aber
nichts Ucberflüssigws verwendet werden durfte. Sie selbst konnte
kein grosses architektonisches Kunstwerk errichten, wol aber



