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Wemhoff, Matthias <Prof. Dr.>
Das Damenstift Herford: die archäologischen Ergebnisse zur Geschichte der Profan- und Sakralbauten seit dem späten 8. Jahrhundert (Band 1): Text — Bonn, 1993

DOI Page / Citation link:
https://doi.org/10.11588/diglit.29808#0019
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Vorwort

Die vorliegende, geringfügig veränderte Arbeit wurde
im Sommer 1992 von der Philosophischen Fakultät der
Universität Freiburg als Dissertation angenommen. Ihre
Entstehung und zügige Fertigstellung in diesem Rah-
men ist nur aufgrund vielfacher Hilfe und Unterstützung
möglich gewesen.

An erster Stelle danke ich Frau Dr. G. Isenberg für ihr
Vertrauen, das Sie mir mit der Übertragung der Gra-
bungsleitung bewiesen hat, sowie für die stetige Hilfe
und Beratung bei der Interpretation der Befunde. Mein
Dank gilt auch meinem Lehrer Herrn Prof. Dr. H.
Steuer für die Ermutigung, die in den Ergebnissen nicht
vorhersehbare Grabungsleitung anzunehmen, für das
erwiesene Vertrauen und die zahlreichen anregenden
und weiterführenden Gespräche.

Herrn Dr. U. Lobbedey danke ich für die Überlassung
seiner Grabungsunterlagen, deren Auswertung er mit
großer Anteilnahme verfolgt hat, sowie für die Durch-
sicht von Teilen des Manuskripts. Das Referat Mittel-
alter des Westfälischen Museums für Archäologie,
Münster, bot optimale Voraussetzungen für das Gelin-
gen dieser Arbeit. Die kollegiale, vertrauensvolle Zu-
sammenarbeit ließ mich an den Erfahrungen vieler Mit-
arbeiterinnen und Mitarbeiter teilhaben. Besonderer
Dank gilt Frau Dr. J. Obladen, die mich 1988 zwei Wo-
chen in Herford vertreten hat und Herrn W. Niemeyer,
der aufgrund des großen Zeitdrucks 1988 kurzfristig die
Leitung der Grabungen im Westteil des Rathausplatzes
übernahm. Für stetige, freundschaftliche Beratung ins-
besondere bei der Keramikbearbeitung danke ich Herrn
Dr. H.-W. Peine.

Neben dem Westfälischen Museum für Archäologie
trug die Stadt Herford in gleichem Maße zum Gelingen
dieser Arbeit bei. Durch die Übemahme der Finanzie-
mng der Grabung im Rahmen des Städtebauförderungs-
programms, durch große Kooperationsbereitschaft bei
der nicht immer einfachen Koordinierung von Bauar-
beiten und Archäologie sowie durch die Bereitstellung
von Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten schufen Rat und
Verwaltung der Stadt Herford erst den Rahmen, in dem
die Ausgrabung möglich geworden ist. Mein ganz be-
sonderer, herzlicher Dank gilt dabei dem Leiter der
Unteren Denkmalbehörde, Herrn S. Tober, der in uner-
müdlichem Einsatz uns jederzeit seine volle Unterstüt-
zung gewährte.

Die Grabungen wurden vom großen Interesse der Her-
forder Bürgerschaft begleitet. Deutlich wurde dies auch
in der Finanzierung von wichtigen Teilen der Auswer-
tung und der Restaurierung der Funde durch Herforder
Firmen und Verbände. Als großzügigem Freund und
Förderer der Ausgrabung danke ich besonders Herm D.
Ernstmeier.

In den drei Grabungskampagnen 1988-1990 waren weit
über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Gra-
bungsarbeiten und der Nachbereitung beschäftigt. Viele
zeigten dabei außerordentliches Engagement, einige der
Abiturienten wurden sogar durch die Grabungen zum
Studium der Archäologie angeregt. Dankend erwähnen
möchte ich besonders M. Kroker und H. Grewe sowie
A. Wurm und Ch. Kaleschke. Die Keramikzeichnungen
fertigte zunächst Bettina Kotte, deren plötzlicher Tod
eine schmerzliche Lücke in unserem Grabungsteam
hinterließ. Die Veröffentlichung ihrer Zeichnungen ist
uns eine besondere Verpflichtung. Die Zeichnung der
Keramikfragmente der Grabungen 1989 und 1990 über-
nahm dann A. Wittkampf. Die Plan- und Profilzeich-
nungen erstellte U. Haarlammert, dem ich für die vier-
jährige, kontinuierliche Zusammenarbeit und das große
Engagement ganz besonders danken möchte.

Die in Band II veröffentlichten Fotos der Grabungen
1965/66, 1972 und 1975 sowie die Innen- und Außen-
aufnahmen der Münsterkirche stellte das Landesdenk-
malamt Mtinster zur Verfügung; weiteres Fotomaterial
stammt aus den Beständen des Stadtmuseums Herford
und des Staatsarchivs Münster.

Für die Aufnahme der Arbeit in die Reihe
'Denkmalpflege und Forschung in Westfalen' danke ich
Herrn Museumsdirektor Dr. B. Trier. Die sorgfältige re-
daktionelle Betreuung durch Frau H. Eilbracht M.A.
kam dieser Arbeit sehr zugute.

Ganz besonders möchte ich schließlich meinen Eltern
danken, die mir durch ihre Förderung und Unterstüt-
zung das Studium und diese Arbeit erst ermöglichten,
sowie meiner Frau, die die Arbeit die ganzen Jahre mit
viel Verständnis begleitet und mitgetragen hat.

Paderborn, im August 1993

Matthias Wemhoff
 
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