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Winckelmann, Johann Joachim; Borbein, Adolf Heinrich [Editor]; Hofter, Mathias René [Editor]; Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz [Editor]; Deutsches Archäologisches Institut [Editor]; Winckelmann-Gesellschaft [Editor]
Schriften und Nachlaß (Band 4,2): Geschichte der Kunst des Alterthums: Katalog der antiken Denkmäler : Erste Auflage Dresden 1764, Zweite Auflage Wien 1776 — Mainz am Rhein: Verlag Philipp von Zabern, 2006

DOI Page / Citation link:
https://doi.org/10.11588/diglit.58924#0427
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Malerei - Aus den Vesuvstädten

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995. Vase
aus diesem Steine [grünlicher Porphyr]... eine ... alte [Vhse], in der Villa Albani
Villa Albani Inv. 932. - Granito verde; H. (mit Deckel) 0,385 m.
Frühe römische Kaiserzeit. - W. erwähnt die Vase in GK1 {GK Text S. 100) ihres seltenen
Materials wegen. Er wird sie GK1 {GK Text S. 492) und GK2 {GK Text S. 495), wo er in
allgemeiner Form von Porphyrvasen in der Villa Albani spricht (vgl. Kat.-Nr. 991), ebenfalls
im Sinn gehabt haben. Br. II Nr. 580 S. 335, 506; Nr. 595 S. 350 ist hingegen nicht von dieser
antiken, sondern einer modernen Vase aus demselben Material die Rede. Da die heute in der
Villa Albani befindliche Vase Inv. Nr. 932 antik zu sein scheint, ist sie wohl nicht mit dem in
den Briefen erwähnten Stück, sondern dem in GK genannten identisch.
Bei W.: GK1 S. 66, 256 {GK Text S. 100, 492); GK2 S. 523 {GK Text S. 495).
Lit.: Kat. Villa Albani I S. 204-206 Nr. 64 (Carlo Gasparri).


996. Zwei Gefässe aus Verde antico
zwey große schlecht gearbeitete neue Gefäße in dem Hause Verospi
Ehemals Rom, Sammlung Verospi, derzeitiger Standort nicht nachgewiesen.
W. erwähnt die neuzeitlich aus antiken Säulen hergestellten Vasen, weil sie belegen, daß es
auch die modernen Bildhauer noch verstehen, den seltenen und harten grünen Porphyr zu
bearbeiten, auch wenn sie aus Gründen des Arbeitsaufwandes darauf verzichten, die Gefäße
auszuhöhlen.
Bei W.: GK1 S. 66, 257 {GK Text S. 100, 494); GK2 S. 107, 524 {GK Text S. 101, 497).

Malerei

Wandgemälde aus den Vesuvstädten
Griechische Mythen (alphabetisch)
997. Achilleus und Chiron
der Centaur Chiron, in dem herculanischen Museo
Neapel, Museo Nazionale Inv. 9109. - Gefunden in Herkulaneum.
- H. 1,25 m; B. 1,27 m.
Vierter pompejanischer Stil (ca. 50-79 n. Chr.). - Das Fresko gehörte
mit Kat.-Nr. 1004, 1008, 1014 zu einem Ensemble, dessen Bilder ur-
sprünglich einzeln auf konkav gewölbten Wänden angebracht waren.
Kat.-Nr. 997 und 1008 sowie Kat.-Nr. 1004 und 1014 hatten jeweils
etwa dasselbe Format. Die Herkunft der Bilder aus den beiden Apsi-
den der sogenannten Basilica (Amadeo Maiuri, Ercolano. I nuovi sca-
vi 1927-1958,1 [Roma 1958] S. 87-90) ist nicht so sicher wie allgemein
 
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