Universitätsbibliothek HeidelbergUniversitätsbibliothek Heidelberg
Metadaten

Winckelmann, Johann Joachim; Borbein, Adolf Heinrich [Editor]; Hofter, Mathias René [Editor]; Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz [Editor]; Deutsches Archäologisches Institut [Editor]; Winckelmann-Gesellschaft [Editor]
Schriften und Nachlaß (Band 4,2): Geschichte der Kunst des Alterthums: Katalog der antiken Denkmäler : Erste Auflage Dresden 1764, Zweite Auflage Wien 1776 — Mainz am Rhein: Verlag Philipp von Zabern, 2006

DOI Page / Citation link:
https://doi.org/10.11588/diglit.58924#0538
Overview
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
534

Griechische und Römische Denkmäler

aus Notizie degli scavir


Römische Kaiserzeit. - Die vollständige Inschrift lautet BELLICIAE MODESTE VV. Der-
artige Plaketten dienten wahrscheinlich dazu, bestimmte Objekte als zum Immunitätsbereich
einer Vestalin gehörig zu kennzeichnen (vgl. CIL). Der Eigenname erscheint im Genitiv, ent-
sprechend ist V(irginis) V(estalis) zu lesen. Die Dargestellte trägt die Wollbinde (infula) der
Vestalinnen, vgl. Kat.-Nr. 1172.
Bei W.: GK2 S. 413 (GK Text S. 389).
Lit.: Raffaele Fabretti, De columna Traiani Syntagma, Roma 1683 S. 167-168 mit Abb.; Ennio Quirino Visconti,
Museo Pio-Clementino III, Mailand 1819 S. 254 Taf. A II 3; Giovanni Battista De Rossi, in: Notizie degli scavi di
antichitä, 1883 S. 431-497, bes. 460-461 Taf. 18,6; CIL XV,2,1 Nr. 7129.

Schmuck

1304. Gewebe aus Gold
einige Stücke goldener Gallonen
Gefunden in Pompeji, nicht nachgewiesen.
Als Gallonen konnten im 18. Jh. Borten bezeichnet werden. Die W. bekannten Goldborten aus
Herkulaneum lassen sich derzeit nicht nachweisen. Zu einigen später gefundenen vgl. Pompeii,
Life in a Roman Town, Ausst.-Kat. Neapel 1999, hrsg. von Annamaria Ciarallo, Ernesto De
Carolis, Milan 1999 S. 177 Nr. 202.
Bei W.: GK2 S. 396 (GX Text S. 373).


1305. Schlangenarmreifen
Armbänderdie insgemein die Gestalt einer Schlange haben
Neapel, Museo Nazionale Inv. 24772, 24773, 126364, 126365, 24874, 24875.
Römisch, frühe Kaiserzeit. Die Gattung ist umfangreich; welche Stücke W. im einzelnen kann-
te, ist nicht zu klären.
Bei W.: GK1 S. 211 (GX Text S. 408); GK2 S. 431-432 (GK Text S. 409).
Sendschreiben S. 61 (SN 2,1 S. 109).
Lit.: Rodolfo Siviero, Gli ori e le ambre del Museo Nazionale di Napoli, 1954 S. 58ff. Nr. 201-212 Taf. 154-168a; Le
collezioni 1,2 S. 216-217 Nr. 72-74; SN 2,1 S. 237 zu 109 Z. 9-10.

1306. SCHL ANGEN ARMREIFEN
Armbänder... in dem Museo des Collegii Romani
Ehemals Rom, Museo del Collegio Romano, derzeitiger Aufbewahrungsort nicht nachge-
wiesen.

Vgl. Kat.-Nr. 1305.
Bei W.: GK2 S. 431-432 (GK Text S. 409).
Ville e Palazzi S. 54 Z. 26-27.

1306a. Wolfszahn
Wolfszahn, auf welchem die zwölf Götter gearbeitet sind
Nicht nachgewiesen.
 
Annotationen