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Ruprecht I 1375.

245

J376_

inli 1

aog. 4

Heidelberg
Läutern

(Mannheim) Heinrich Knebel edelknecht wird an stelle Hofwarts von Siekingen des pfalzgrafen
burgmann zu Germersheim. Earlsr. Copb. 457,77T. 4107

(Prag) Karl IT gebietet den bürgern von Kaiserslautem, Euprecht dem altern und nach dessen
tod Euprecht dem jüngsten au huldigen. Eotb.es Buch au Kaiserslautern 13. Hugo, Mediati-
sirung 274 nr. 40. Winkelmann Acta 2,618. ' 4108

belehnt den grafen Wilhelm von Eberstein mit Gossbolzheim, das bereits graf Wilhelm d. ä. ihm
als lehen aufgegeben hatte. Karlsr. Copb. 465,38v. 4109

verspricht augleich für Euprecht den jüngsten die stadt Lautern bei ihren hergebrachten frei-
heiten au lassen. Eothes Buch in Kaiserslautern 19T. — Lehmann, Gesch. v. Kaiserslautern
50 anm. 127 extr. 4110

, Mediat. 276 nr. 40.

4111

die Stadt Lautern huldigt d

Hetzel Markes der meister und der rath von Strassburg schreiben an Johann von Mülnheim und
die andern boten, dass die Engländer sügent iensite nohe an der steigen bi Zabern* und
ins Elsass kommen wollen; es solle bei dem pfalzgrafen um hilfe nachgesucht werden, was
auch bei Mainz und den elsässisehen städten geschehen sei. Or. Strassb. stadtarch. ohne
iahresdat. — Das schreiben bezieht sich auf den aweiten einfall der jEngländer« unter
Enguerrand VII von Couey, welcher den zwischen England und Frankreich gemachten Waffen-
stillstand benützte, um sich die frei gewordenen sö'ldnerbanden au werben, denen sich auch

. einige reste aus den schaarendeserzpriesters (Tgl.nr.3569) anschlössen. — Ueber seine erb-
ansprüchean Oesterreich, die er mit Waffengewalt geltend machte, und seinen zugnach Elsass
und der Schweiz vgl; Königshofen in Chroniken der deutschen Städte 9,815. Züricher Chron.
ed. Ettmüller 9; ed. Henne 104. Justinger ed. Studer 141. Äugsburger Chronik in Chron.
d. deutsch. Städte 4,43 f. Limburger Chronik' in Mon. Germ. Scr. vern. ling. IY,1,71. —
von Eodt, Iograms Y<m Couey Einfall in die Schweiz und dessen Folgen in Schweiz. Ge-
schichtsforscher 14. Bardy, Enguerrand de Couey et les Grands-Bretons. Paris 1860. —
Ohne zweifei gehört in das jähr 1375 auch das schreiben in Eeg. Kar, reichss. nr. 459, das
Hnher (nach Weizsäcker?) ins jähr 1368 setzt. 4113

Rupreeht der ältere und jüngste geloben mit bezugnahme auf die Verleihung von Oppenheim
und zugehörungen durch Karl IV, seinem söhne Wenzel, wenn er könig geworden, mit jenen
schlossern, landen und leuten zu warten. Karlsr. Copb. 540,246. 4113

bestätigt Eberhard und Caspar, gebrüder, genannt Swepfermann, als erben der Eindsmaul, die
Verpfändung der veste Grünsperg. Karlsr. Copb. 540,247. — Eevers München reichsarch.
Oberpf. Copb. 148,170F (vgl. nr. 1768 u. 1858). 4114

(Heidelberg) Eberhard graf von Zweibrücken bescheinigt dem pfalzgrafen die abtragung der
lOOOpfund, am die grafWalram der Pfalz mann geworden war. Karlsr.Copb.537,19S.—
Lehmann, Gfh. v. Zweibrücken in Abh. d. b. Ak. 10,550 extr. 4H5

Circa festum Andree convenerunt contra dictos barbaros [die Engländer unter Couey] prineipes
Alamanie, duxAustriae cum multis prineipibus et dominis terrarnm suis vicinis, duxEupertus
et aln duces Bavarie, Adolfus archiepiscopus electus et de civitatibus magnus exercitus.

, Chronicon Moguntinum in Chroniken der deutschen Städte 18,196. vgl. nr.4112. 4116

(ante Mcol. episc.) der rath von Speier schreibt an Strassbnrg, die herzöge von Baiern und der
erzbischof von Mainz lägen mit vielem volk beisammen nahe bei ihrer stadt auf beiden Seiten
des Eheäns, es folgten ihnen der graf von Wertheim, die grafen Diether von Katzenelln-
bogen, Heinrieb von Spanheim, die von Hanau und viele ritter und knechte gegen die ge-
sellschaft und die von den telreu zögen rheinaufwärts, die von Worms, Mainz und sie, die
von Speier, wollten mit 300glefen zuziehen. Or.Strassb.stadtarch.ohnejahresdatnm. 4117

Elisabeth Euprechts gemahlin bedankt sich bei der stadt Strassburg, dass man ihr zu Neuen-
bürg holz zollfrei hat passiren lassen uud bittet, ihr etwa 100 fader wein, die sie im Elsass
kaufen will, vom zoll zu befreien »und wollen auch den selben win teylen mit unsern frün-
den, den wir nicht vil sunderlicher früntschaft haben getan die wilre wir in diesen landen
sind*. Or. Strassb. stadtarch. 4118
 
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