Tafel V rechts. Besannen, Museum Kreuzabnahme Christi
Die mir nicht im Original bekannt gewordene Zeichnung, die mit der Grünen Passion in Zusammenhang zu
stehen scheint, ist bei Nr. 313 besprochen.
Tafel V links. Erlangen, Universitätsbibliothek Ecce homo
Bock (Erlanger Kat.) 191. Oben datiert 1524 285X185 W: Kardinalshut.
Wie schon von Bock bemerkt vom „Kopisten der 1520 er Jahre“ (Winkler im Berl. Jahrb. 1932) und Kopie einer
verschollenen Vorzeichnung zum entsprechenden Blatte der Grünen Passion. Vgl. die Bemerk. S. 25 und bei Nr.
308.
Tafel VI links oben. Nürnberg, Stadt. Archiv Creszentia Pirckheimer
Buchmalerei im Stammbuch des Geschlechts der Rieter (Ausschnitt) von 1596. Unter Benützung unserer Nr. 279
oder deren Vorlage entstanden. Vgl. die Bemerk, dort.
Tafel VI rechts oben. Hans Baldung (Ausschnitt aus einem Holzschnitt) Würfelnde Kriegs-
knechte unterm Kreuz
Der Kreuzigung Christi Hans Baldungs entnommen, einem der frühesten Holzschnitte des Künstlers, der 1505 in
Pinders „Beschlossen Gart“ und 1507 im „Speculum passionis“ (beides Nürnberger Drucke) erschien. Der vom
Rücken gesehene Kriegsknecht ist nach der Figur in unserer Nr. 316 kopiert. Vgl. Bemerk, dort.
Tafel VI links unten. Florenz, Uffizien „Der Kleine Kalvarienberg“
Lippm.-Winkler 730 Feder auf grün grundiertem Papier, weiß gehöht 287X182 Aus Samml. Kardinal Leopoldo
de’Medici.
Völlig verdorbene Zeichnung Dürers, die hier nach einer modernen Umzeichnung wiedergegeben ist. Dieselbe
Komposition ist in der nachfolgend abgebildeten Kopie ebenfalls treu überliefert.
Peartree in Dürer Soc. X 7. — Tietzes S. 117. — Winkler in Berl. Jahrb. 1929 S. 154.
Vgl. die Bemerk. S. 30 und bei Nr. 315 (Wiederkehr des Motivs der Grube mit Gerippe dort).
Tafel VI rechts unten. Ehemals Schloß Miltenberg „Der Kleine Kalvarienberg“ (Kopie)
Versteigerung bei Helbing-München 1904.
Gibt die Komposition der daneben abgebildeten Originalzeichnung treu wieder und läßt die Bedeutung derselben
deutlicher erkennen. Berl. Jahrb. 1929 S. 154 Anm. 1.
Tafel VII oben und links unten. Wien, Erzbischöfl. Diözesanmuseum Der Ober St. Veiter Altar
bei geöffneten und geschlossenen Flügeln
Von Schäuffelein nach Dürers Entwürfen für den Kurfürsten von Sachsen ausgeführter Altar (um 1505/07). Vgl.
die Bemerk, zu Abschnitt IV (S. 44).
Tafel VII rechts unten. Florenz, Uffizien Kreuzabnahme
291X212
Kopie der verschollenen Vorzeichnung zur Grünen Passion. Die Zeichnung rührt nicht von dem Verfertiger der
Mailänder Kopien (H. v. Kulmbach) her. Vgl. Bemerk, bei Nr. 313.
Ephrussi S. 96. — Dürer Soc. X 12. — Meder, Gr. Pass. S. 25, 32.
Tafel VIII. Stuttgart, Kupferstichsammlung Kalvarienberg
390X305
Kopie einer verschollenen Dürerzeichnung, die im Zusammenhang mit der „Großen Kreuzigung“ und dem Ober
St. Veiter Altar entstand. In Einzelheiten (oben) verändert, vielleicht nicht direkt nach dem Original kopiert.
Berl. Jahrb. 1929 S. 156. Vgl. die Bemerk, bei Nr. 316.
Tafel IX. Frankfurt, Städelsches Kunstinstitut Umzeichnung nach Dürer von Hans Schäufelein
für den Ober St. Veiter Altar
Lippm.-Winkler 729 222X225
Seit der Abbildung bei Lippm.-Winkler erneut besprochen von Tietzes (S. 118), Flechsig (II S. 442 ff.) und Wink-
ler im Berl. Jahrb. 1936 (S. 236), wo ich unter Beibringung neuen Materials der von Dörnhöffer, Buchner und
Tietzes vertretenen Ansicht beipflichte, daß es sich um ein Werk Schäufeleins handelt, und zwar um eins der frü-
Die mir nicht im Original bekannt gewordene Zeichnung, die mit der Grünen Passion in Zusammenhang zu
stehen scheint, ist bei Nr. 313 besprochen.
Tafel V links. Erlangen, Universitätsbibliothek Ecce homo
Bock (Erlanger Kat.) 191. Oben datiert 1524 285X185 W: Kardinalshut.
Wie schon von Bock bemerkt vom „Kopisten der 1520 er Jahre“ (Winkler im Berl. Jahrb. 1932) und Kopie einer
verschollenen Vorzeichnung zum entsprechenden Blatte der Grünen Passion. Vgl. die Bemerk. S. 25 und bei Nr.
308.
Tafel VI links oben. Nürnberg, Stadt. Archiv Creszentia Pirckheimer
Buchmalerei im Stammbuch des Geschlechts der Rieter (Ausschnitt) von 1596. Unter Benützung unserer Nr. 279
oder deren Vorlage entstanden. Vgl. die Bemerk, dort.
Tafel VI rechts oben. Hans Baldung (Ausschnitt aus einem Holzschnitt) Würfelnde Kriegs-
knechte unterm Kreuz
Der Kreuzigung Christi Hans Baldungs entnommen, einem der frühesten Holzschnitte des Künstlers, der 1505 in
Pinders „Beschlossen Gart“ und 1507 im „Speculum passionis“ (beides Nürnberger Drucke) erschien. Der vom
Rücken gesehene Kriegsknecht ist nach der Figur in unserer Nr. 316 kopiert. Vgl. Bemerk, dort.
Tafel VI links unten. Florenz, Uffizien „Der Kleine Kalvarienberg“
Lippm.-Winkler 730 Feder auf grün grundiertem Papier, weiß gehöht 287X182 Aus Samml. Kardinal Leopoldo
de’Medici.
Völlig verdorbene Zeichnung Dürers, die hier nach einer modernen Umzeichnung wiedergegeben ist. Dieselbe
Komposition ist in der nachfolgend abgebildeten Kopie ebenfalls treu überliefert.
Peartree in Dürer Soc. X 7. — Tietzes S. 117. — Winkler in Berl. Jahrb. 1929 S. 154.
Vgl. die Bemerk. S. 30 und bei Nr. 315 (Wiederkehr des Motivs der Grube mit Gerippe dort).
Tafel VI rechts unten. Ehemals Schloß Miltenberg „Der Kleine Kalvarienberg“ (Kopie)
Versteigerung bei Helbing-München 1904.
Gibt die Komposition der daneben abgebildeten Originalzeichnung treu wieder und läßt die Bedeutung derselben
deutlicher erkennen. Berl. Jahrb. 1929 S. 154 Anm. 1.
Tafel VII oben und links unten. Wien, Erzbischöfl. Diözesanmuseum Der Ober St. Veiter Altar
bei geöffneten und geschlossenen Flügeln
Von Schäuffelein nach Dürers Entwürfen für den Kurfürsten von Sachsen ausgeführter Altar (um 1505/07). Vgl.
die Bemerk, zu Abschnitt IV (S. 44).
Tafel VII rechts unten. Florenz, Uffizien Kreuzabnahme
291X212
Kopie der verschollenen Vorzeichnung zur Grünen Passion. Die Zeichnung rührt nicht von dem Verfertiger der
Mailänder Kopien (H. v. Kulmbach) her. Vgl. Bemerk, bei Nr. 313.
Ephrussi S. 96. — Dürer Soc. X 12. — Meder, Gr. Pass. S. 25, 32.
Tafel VIII. Stuttgart, Kupferstichsammlung Kalvarienberg
390X305
Kopie einer verschollenen Dürerzeichnung, die im Zusammenhang mit der „Großen Kreuzigung“ und dem Ober
St. Veiter Altar entstand. In Einzelheiten (oben) verändert, vielleicht nicht direkt nach dem Original kopiert.
Berl. Jahrb. 1929 S. 156. Vgl. die Bemerk, bei Nr. 316.
Tafel IX. Frankfurt, Städelsches Kunstinstitut Umzeichnung nach Dürer von Hans Schäufelein
für den Ober St. Veiter Altar
Lippm.-Winkler 729 222X225
Seit der Abbildung bei Lippm.-Winkler erneut besprochen von Tietzes (S. 118), Flechsig (II S. 442 ff.) und Wink-
ler im Berl. Jahrb. 1936 (S. 236), wo ich unter Beibringung neuen Materials der von Dörnhöffer, Buchner und
Tietzes vertretenen Ansicht beipflichte, daß es sich um ein Werk Schäufeleins handelt, und zwar um eins der frü-


