—. 7994
Die Kriegsfune.
„Das aber ist der find) der bö'fen Cat,
Daß sie forlrengend Böfes muß gebaren."
Nun sing zu wirken an die wacht des Bannes,
Die sichre Folge räuberischer Taten:
Der Ninaldini und der Schinderhannes
Sind an die Gurgeln sich bereits geraten.
von Gift sind übersättigt die Gemüter
Und jauchzen ob des Stroms von Blut und Tränen;
Todfeinde sind fortan die Bundesbrüder
Und balgen sich wie Wölfe und Hyänen.
Der Ackerboden ist zerstampft von Pferden,
Erlischt aus Menschenmangel einst das Naufen;
Ganz Mazedonien wird zur wüste werden,
Und statt der Dörfer rauchen Trümmerhaufen.
Man hetzt' und schürte immerzu von Norden
Nach der Kalmücken hergebrachter weise,
Und dieses toll-verbrecherische Morden
Zog folgerichtig immer weitre Kreise.
was überlebt, das werden grimme Seuchen,
Die in des Krieges Spur sich vorwärts tasten,
Mit wunden Füßen in die Ferne scheuchen
Und grinsend sich mit ihrem Fluch belasten.
Die Völker knirschen hilflos mit den Zähnen,
Denn jeder Schritt führt sie zu Totenmalen,
Die Herrscher aber weinen Freudentränen
Und sind entzückt von ihren Generalen.
Die Diplomaten raufen sich die Haare.
Soweit dergleichen überhaupt vorhanden.
Denn ihre Kunst, die mystisch-wunderbare,
ward jämmerlich vor aller Welt zuschanden.
wann wird des Wahnsinns Burg in Trümmer fallen,
Die sich auf Blitze stützt und Klingenhiebe?
wann werden Züge froher Menschen wallen
Zum Fest der Eintracht und der Bruderliebe? r.i.
Friedrich Zietzsch.
In noch jugendlichem Klier starb am 6. Juli 1913 in Berlin
Friedrich Sietzsch, der Sekretär der sozialdemokratischen Reichs-
tagsfraktion. Km 28. Kpril l877 war er in Berlin geboren,
wurde Porzellanarbeiter und bekam als solcher bereits in jun-
gen Jahren ein Stück Welt zu sehen. 1900 wurde er Redakteur
des „Saalfelder Volksblatts" und im Jahre 1902 Mitglied des
Landtags von Sachsen-Meiningen, von 1903 ab war er in
Berlin Redakteur der„Kmeise", des Grgans der deutschen Por-
zellanarbeiter. Bei der Reichstagsnachwahl von 1908 wurde
er für Roburg in den Reichstag gewählt, dem er bis 1911 an-
gehörte. Sein eifriges wirken für die Sache des Sozialismus
wird in treuem Kndenken behalten bleiben.
Der Abschluß.
„Das große Werk ist vollendet! Fröhliche Gesichter
am Tisch der Regierung; lebhaftesDienern' des
preußischen Kriegsministers. Ihren wohlverdienten
Ferien entgegensehend, rüsten sich die Reichsboten zum
Aufbruch. Man sieht den Herrn Reichskanzler, wie
er, bald hier und bald dort, allen namhafteren bürger-
lichen Politikern (ganz speziell von der Linken!) freudig-
danlbar die Hände schüttelt, »nd somit: ex est!
Schon nahen die Scheuerfrauen!"
Amanda Pinkepank, die erste Scheuerfrau des
deutschen Reichstags, legte de» „Lokalanzeiger", der
dies hübsche Stimmungsbild verbrochen hatte, träume-
risch beiseite und genoß in stiller Andacht nochmals
jenen großen Augenblick.
„Auch ich ..." so flüsterte sie voll gerechten Stolzes,
„. .. ja, auch ich Hab' von Sr. Exzellenz so im Ge-
dränge ansVersehen einenHändedruckmitabgekriegt!"
Eine Parallele.
„Mazedonien ist zu eng für mich!" rief vor Jahr-
tausenden der König Alexander und ging hin, den
ganzeti Osten zu erobern.
„Mazedonien ist zu eng für mich!" ries 1913 der
Balkanbund und... flog darüber in die Lust!!
Politische Glossen.
Wohlverdienter Lohn.
Herr Josias von Hceringe» ist zn»l Armeeinspckteur
befördert und mit einem kaiserlichen Bildnis beehrt
worden in Anerkennung seiner hohen Verdienste um
die Militärvorlage. Sie ist nämlich angenommen
worden — trotz der kriegsministcrlichen Begründung
und Verteidigung. Gewiß eine seltene Meisterleistung!
Die Preisfcchter des Christentums.
Nachdem es dm christlichen Völkern des Balkans
mit Gottes Hilfe gelungen war, den heiligen Krieg
gegen die Ungläubigen glücklich zu beenden, entstand
ein Streit unter den Siegern darüber, wer sich am
meisten um die Religion der Nächstenliebe verdient
gemacht habe. Da man sich über dm ersten Preis
nicht einigen konnte, blieb nichts übrig, als dm
Herrn der Heerscharen als Schiedsrichter anzurufen.
Das Gottesgericht ist im Gang: das Wut- und
Wehgcschrei der Kämpfenden wetteifert mit dem
Knattern der Gewehre und dem Brüllen der Kanonen.
Alle Welt ist gespannt, wem der liebe Gott dm
Preis der Frömmigkeit zncrkmnm wird.
Die gefallene Sitte.
Du sollst dem Ochsen, der da drischt, das Maul
nicht verbinden — dachte der Berliner Sittenbeamte
Thiede, als er von dm wurmstichigen Früchten naschte»
die seiner Obhut anvertraut waren. Er lieserte daniit
einen neuen Beweis für die schon öfters festgestellte
Tatsache, daß die Unsittlichkeit der Sitte die Sitten
der Unsittlichkeit noch übertrumpft.
Zeichen der Zeit.
Die Königin von Holland hat mit dem Sozia-
listenführer Troelstra über die Neubildung des Mi-
nisteriums konferiert, nachdem die sozialistische Partei
mit dm Liberalen die Mehrheit bei dm letztmKammer-
wahleu erlangt hat. Das gleiche geschah in Däne-
mark, wo der König dem Vorsitzenden der dortigen
Sozialdemokratie, Stauing, die Uebernahme der Re-
gierung anbot. Könige, die sich so weit vergessen,
daß sic Sozialdemokraten als gleichberechtigte Staats-
bürger behandeln, müßten eigentlich mit Schimpf
und Schande ans der europäischen Fürstmfämilie
ansgestoßen werden. Was soll man aber nun dazu
sagen, daß der Deutsche Kaiser sich statt dessen au-
schickt, dem König von Dänemark einen freundschaft-
lichen Besuch abzustattm! Da muß doch jedes mon-
archische Gefühl in Verwirrung geraten!
Es wäre hohe Zeit, daß der neugegründete
„Preußenbund" sich dieser Sache annähme und dem
König von Preußen das Kompromittierende seines
Verkehrs mit Fürsten, die mit Sozialdemokraten
verkehre», klar machte. M
„Im Schatten des Verdachtes!"
Note Satanasse hatten unbefugterweise alles auf-
gedeckt; und da die Sache „brenzlich" roch, war vou
der großen Panzerplatten- und Kanoneufirma ein ge-
wisser Jemand hinansgeschmissm worden, der sich all-
zusehr mit fetten Provisionen halte „schmieren" lassen.
„Skandalös ist so etwas!" beschwerte sich derselbige
bei seiner mitfühlenden Gattin. „Ausgerechnet ich
soll jetzt als Sündenbock in die Wüste wandern!!"
„Halt das Maul und laß dir dort'ne Villa bauen!"
tröstete ihn seine kenntnisreiche Gattin.
Ser verzweifelte Gottesmann.
Eine Enquete hat ergeben, daß von den Mitgliedern der
Berliner Krchengemeinden nur ein Prozent an Sen Gottes-
diensten teilnimmt.
Traurig blick' ich von brr Kanzel
Und mein Herz wird trüb unö schwer:
Bänke, Logen und Empore,
Hch, das ganze haus ist leer.
von öer Herbe, die zum wahren
Kirchenglauben sich bekennt,
Sieht allhiero man versammelt —
Wehe, weh' — nur ein Prozent!
Meine Hörer zu ergreifen,
Seh' ich alle Kräfte ein,
Schluchze, seufze, fluch' und öonnre
Und agier' mit Hrm unö Bein.
doch was nüht's? Was ist Sie Wirkung?
Hch, kein Echo gibt flch kunöl
Nur ein Schnarchen, rauh unö grunzenö,
Tönt aus altem Weibermunö.
Unö nun bitt' ich euch, ihr Lieben:
Ratet mir unö saget an,
wie man öiesen jammervollen
Zu- unö Mißstanö änöern kann.
Würöe es öie Schäflein locken,
Wenn ich schenkte freies Bier?
Göer wär's noch bester, wenn ich
Skatpartien arrangier' ?
flch, öas klügste ist's, ich richte
9n öem milöen dämmerschein
Meines leeren Gotteshauses
Einen strammen Kientopp ein.
Züllt auch öieser nicht öie Kirche,
Nun, so bleibt mir keine Wahl:
Sann vermiet' ich fle öer roten
Rotte als vcreinslokal!
§üc öie Gläub'gen, öie öa schwänzen,
Kommt öann sicherer Ersah,
Unö mein Haus ist jeöen Sonntag
voll bis auf öen letzten Platz! Tobias.
Die Kriegsfune.
„Das aber ist der find) der bö'fen Cat,
Daß sie forlrengend Böfes muß gebaren."
Nun sing zu wirken an die wacht des Bannes,
Die sichre Folge räuberischer Taten:
Der Ninaldini und der Schinderhannes
Sind an die Gurgeln sich bereits geraten.
von Gift sind übersättigt die Gemüter
Und jauchzen ob des Stroms von Blut und Tränen;
Todfeinde sind fortan die Bundesbrüder
Und balgen sich wie Wölfe und Hyänen.
Der Ackerboden ist zerstampft von Pferden,
Erlischt aus Menschenmangel einst das Naufen;
Ganz Mazedonien wird zur wüste werden,
Und statt der Dörfer rauchen Trümmerhaufen.
Man hetzt' und schürte immerzu von Norden
Nach der Kalmücken hergebrachter weise,
Und dieses toll-verbrecherische Morden
Zog folgerichtig immer weitre Kreise.
was überlebt, das werden grimme Seuchen,
Die in des Krieges Spur sich vorwärts tasten,
Mit wunden Füßen in die Ferne scheuchen
Und grinsend sich mit ihrem Fluch belasten.
Die Völker knirschen hilflos mit den Zähnen,
Denn jeder Schritt führt sie zu Totenmalen,
Die Herrscher aber weinen Freudentränen
Und sind entzückt von ihren Generalen.
Die Diplomaten raufen sich die Haare.
Soweit dergleichen überhaupt vorhanden.
Denn ihre Kunst, die mystisch-wunderbare,
ward jämmerlich vor aller Welt zuschanden.
wann wird des Wahnsinns Burg in Trümmer fallen,
Die sich auf Blitze stützt und Klingenhiebe?
wann werden Züge froher Menschen wallen
Zum Fest der Eintracht und der Bruderliebe? r.i.
Friedrich Zietzsch.
In noch jugendlichem Klier starb am 6. Juli 1913 in Berlin
Friedrich Sietzsch, der Sekretär der sozialdemokratischen Reichs-
tagsfraktion. Km 28. Kpril l877 war er in Berlin geboren,
wurde Porzellanarbeiter und bekam als solcher bereits in jun-
gen Jahren ein Stück Welt zu sehen. 1900 wurde er Redakteur
des „Saalfelder Volksblatts" und im Jahre 1902 Mitglied des
Landtags von Sachsen-Meiningen, von 1903 ab war er in
Berlin Redakteur der„Kmeise", des Grgans der deutschen Por-
zellanarbeiter. Bei der Reichstagsnachwahl von 1908 wurde
er für Roburg in den Reichstag gewählt, dem er bis 1911 an-
gehörte. Sein eifriges wirken für die Sache des Sozialismus
wird in treuem Kndenken behalten bleiben.
Der Abschluß.
„Das große Werk ist vollendet! Fröhliche Gesichter
am Tisch der Regierung; lebhaftesDienern' des
preußischen Kriegsministers. Ihren wohlverdienten
Ferien entgegensehend, rüsten sich die Reichsboten zum
Aufbruch. Man sieht den Herrn Reichskanzler, wie
er, bald hier und bald dort, allen namhafteren bürger-
lichen Politikern (ganz speziell von der Linken!) freudig-
danlbar die Hände schüttelt, »nd somit: ex est!
Schon nahen die Scheuerfrauen!"
Amanda Pinkepank, die erste Scheuerfrau des
deutschen Reichstags, legte de» „Lokalanzeiger", der
dies hübsche Stimmungsbild verbrochen hatte, träume-
risch beiseite und genoß in stiller Andacht nochmals
jenen großen Augenblick.
„Auch ich ..." so flüsterte sie voll gerechten Stolzes,
„. .. ja, auch ich Hab' von Sr. Exzellenz so im Ge-
dränge ansVersehen einenHändedruckmitabgekriegt!"
Eine Parallele.
„Mazedonien ist zu eng für mich!" rief vor Jahr-
tausenden der König Alexander und ging hin, den
ganzeti Osten zu erobern.
„Mazedonien ist zu eng für mich!" ries 1913 der
Balkanbund und... flog darüber in die Lust!!
Politische Glossen.
Wohlverdienter Lohn.
Herr Josias von Hceringe» ist zn»l Armeeinspckteur
befördert und mit einem kaiserlichen Bildnis beehrt
worden in Anerkennung seiner hohen Verdienste um
die Militärvorlage. Sie ist nämlich angenommen
worden — trotz der kriegsministcrlichen Begründung
und Verteidigung. Gewiß eine seltene Meisterleistung!
Die Preisfcchter des Christentums.
Nachdem es dm christlichen Völkern des Balkans
mit Gottes Hilfe gelungen war, den heiligen Krieg
gegen die Ungläubigen glücklich zu beenden, entstand
ein Streit unter den Siegern darüber, wer sich am
meisten um die Religion der Nächstenliebe verdient
gemacht habe. Da man sich über dm ersten Preis
nicht einigen konnte, blieb nichts übrig, als dm
Herrn der Heerscharen als Schiedsrichter anzurufen.
Das Gottesgericht ist im Gang: das Wut- und
Wehgcschrei der Kämpfenden wetteifert mit dem
Knattern der Gewehre und dem Brüllen der Kanonen.
Alle Welt ist gespannt, wem der liebe Gott dm
Preis der Frömmigkeit zncrkmnm wird.
Die gefallene Sitte.
Du sollst dem Ochsen, der da drischt, das Maul
nicht verbinden — dachte der Berliner Sittenbeamte
Thiede, als er von dm wurmstichigen Früchten naschte»
die seiner Obhut anvertraut waren. Er lieserte daniit
einen neuen Beweis für die schon öfters festgestellte
Tatsache, daß die Unsittlichkeit der Sitte die Sitten
der Unsittlichkeit noch übertrumpft.
Zeichen der Zeit.
Die Königin von Holland hat mit dem Sozia-
listenführer Troelstra über die Neubildung des Mi-
nisteriums konferiert, nachdem die sozialistische Partei
mit dm Liberalen die Mehrheit bei dm letztmKammer-
wahleu erlangt hat. Das gleiche geschah in Däne-
mark, wo der König dem Vorsitzenden der dortigen
Sozialdemokratie, Stauing, die Uebernahme der Re-
gierung anbot. Könige, die sich so weit vergessen,
daß sic Sozialdemokraten als gleichberechtigte Staats-
bürger behandeln, müßten eigentlich mit Schimpf
und Schande ans der europäischen Fürstmfämilie
ansgestoßen werden. Was soll man aber nun dazu
sagen, daß der Deutsche Kaiser sich statt dessen au-
schickt, dem König von Dänemark einen freundschaft-
lichen Besuch abzustattm! Da muß doch jedes mon-
archische Gefühl in Verwirrung geraten!
Es wäre hohe Zeit, daß der neugegründete
„Preußenbund" sich dieser Sache annähme und dem
König von Preußen das Kompromittierende seines
Verkehrs mit Fürsten, die mit Sozialdemokraten
verkehre», klar machte. M
„Im Schatten des Verdachtes!"
Note Satanasse hatten unbefugterweise alles auf-
gedeckt; und da die Sache „brenzlich" roch, war vou
der großen Panzerplatten- und Kanoneufirma ein ge-
wisser Jemand hinansgeschmissm worden, der sich all-
zusehr mit fetten Provisionen halte „schmieren" lassen.
„Skandalös ist so etwas!" beschwerte sich derselbige
bei seiner mitfühlenden Gattin. „Ausgerechnet ich
soll jetzt als Sündenbock in die Wüste wandern!!"
„Halt das Maul und laß dir dort'ne Villa bauen!"
tröstete ihn seine kenntnisreiche Gattin.
Ser verzweifelte Gottesmann.
Eine Enquete hat ergeben, daß von den Mitgliedern der
Berliner Krchengemeinden nur ein Prozent an Sen Gottes-
diensten teilnimmt.
Traurig blick' ich von brr Kanzel
Und mein Herz wird trüb unö schwer:
Bänke, Logen und Empore,
Hch, das ganze haus ist leer.
von öer Herbe, die zum wahren
Kirchenglauben sich bekennt,
Sieht allhiero man versammelt —
Wehe, weh' — nur ein Prozent!
Meine Hörer zu ergreifen,
Seh' ich alle Kräfte ein,
Schluchze, seufze, fluch' und öonnre
Und agier' mit Hrm unö Bein.
doch was nüht's? Was ist Sie Wirkung?
Hch, kein Echo gibt flch kunöl
Nur ein Schnarchen, rauh unö grunzenö,
Tönt aus altem Weibermunö.
Unö nun bitt' ich euch, ihr Lieben:
Ratet mir unö saget an,
wie man öiesen jammervollen
Zu- unö Mißstanö änöern kann.
Würöe es öie Schäflein locken,
Wenn ich schenkte freies Bier?
Göer wär's noch bester, wenn ich
Skatpartien arrangier' ?
flch, öas klügste ist's, ich richte
9n öem milöen dämmerschein
Meines leeren Gotteshauses
Einen strammen Kientopp ein.
Züllt auch öieser nicht öie Kirche,
Nun, so bleibt mir keine Wahl:
Sann vermiet' ich fle öer roten
Rotte als vcreinslokal!
§üc öie Gläub'gen, öie öa schwänzen,
Kommt öann sicherer Ersah,
Unö mein Haus ist jeöen Sonntag
voll bis auf öen letzten Platz! Tobias.


