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L Juliana vo° jj.
: 76-77, zu l'icl1 f /
; Einverständ111
?s Manuskript t

MUSEEN,

VERKANNTES ZENTRALORGAN FÜR SAMMLER,

BIBLIOTHEKEN, KÜNSTLER UND KUNSTHÄNDLER
RÜFFENTLICHUNGS-ORGAN DER FACHGRUPPE DES KUNST- UND ANTIQUITÄTENHANDELS, LAND OESTERREICH

XIV, Nr. 28/2?' » 1940

XIV. JAHRGANG, Nr. 30/31

iJNST
L MONDE* AKTS

jeden zweiten Sonntag im Weltkunst-Verlag, Berlin W 62,
'■ 76-77. Bankkonti: Deutsche Bank, Dep.-Kasse M,
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Quartal für Deutschland inkl. Postzustellung RM 4.50; Lieferung
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Umschlag) RM 4.40: Frankreich ffrs. 65; Holland hfl. 3.25; Schweiz
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in erfreulichem Aufbau begriffene
Stadtbibliothek auf den Plan ge-
nun ihrerseits die frühen Drucke
Offizinen im Historischen Stadt¬

technischen und künstlerischen Vervoliu?mm-
nung der Druckkunst unserer Tage.
Um wieder auf die städtischen Sammlungen
zurückzukommen, sei die Vorführung der Neu-
erwerbungen der Städtischen Galerie in den

wurde die
Münchener
rufen, die
Münchener
museum ausstellt, in dem außerdem die inter¬

letzten beiden Jahren an Malerei, Graphik und
Plastik erwähnt, die erkennen lassen, das mit
Energie und Umsicht am Ausbau dieser dem
Lenbachhaus angegliederten Sammlung ge-
arbeitet wird. Vergessen sei auch nicht die
interessante Ausstellung im Theatermuseum an
der Königinstraße, die der Bühnenkünstler-
dynastie der Quaglio gewidmet ist. Diese
Familie hat seit dem 17. Jahrhundert erst in
Italien und seit dem 18. Jahrhundert in München
aus 8 Generationen eine kaum zu übersehende
Reihe von Theaterkünstlern gestellt, deren
letzter noch am Leben ist.
Solche Sonderausstellungen bieten dem
Beschauer den Vorteil, daß sie manches wert-
volle Kunstwerk, das sonst unter der Masse
verschwindet oder im Magazin aufbewahrt
wird, im richtigen Zusammenhang zeigt. Die
Besichtigung wird belehrender und anregender.
Man wird sich gerne die Zeit nehmen, eine
nach der anderen zu durchwandern und dabei
sich über die Tatsache hinwegsetzen, daß die
Alte und Neue Pinakothek, die Neue Staats-
galerie, die Schackgalerie, die Glyptothek, das
Museum antiker Kleinkunst und das Bayer.
Nationalmuseum der Fliegergefahr wegen vor-
läufig geschlossen bleiben müssen. F.

BÖHLER
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t i q u i tät*<W I L H E L M BÖHLER) Inhaber kari Fischer MÜNCHEN
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Ausstellung der
Bayrischen Staatsbiblio-
thek im Gutenbergjahr
Die geplante internationale Feier des 500jäh-
rigen Jubiläums der Buchdruckerkunst und die
für Leipzig geplante großartige Gutenberg-
ausstellung hat der Krieg vereitelt. Darum hat
die Bayerische Staatsbibliothek, deren bedeu-
tender Besitz an Frühdrucken bekannt ist, unter
dem Titel „Denkmale aus dem ersten Jahrhun-
dert des Buchdrucks“ eine eigene Ausstellung
veranstaltet, in der diese Schätze der Öffent-
lichkeit gezeigt werden. Mit Ehrfurcht steht
man vor diesen Wiegendrucken, diesen herr-
lichen Zeugen des Umbruches in der Geistes-
kultur.
Die Ausstellung umfaßt 255 Werke, die bis
auf einige aus der Universitätsbibliothek und

Jean Honore Fragonard, Genreszene
Im Besitz der Firma Julius Böhler, München

essante Sonderschau „Wehrhafte Heimat“ zu
sehen ist. Eine der neuzeitlichen Druckkunst
gewidmete umfangreiche und vielseitige Aus-
stellung in der Neuen Sammlung des Bayer.
Nationalmuseums soll Zeugnis ablegen von der

Buchdrucks“, in der sie ihre berühmten Be-
stände an Wiegendrucken — darunter manches
Einmalige — der Öffentlichkeit zeigt. Damit

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Münchener Kunstsommer 1940
ien, die Kunsthauptstadt des Groß-
i Reiches, und sein Kunstleben bilden
■.erbeispiel dafür, wie in Deutschland
it, hrend des Krieges das kulturelle und
Zi sche Leben weitergeführt und, mit den
erungsgründen notwendig gewordenen
nkungen, in seiner ganzen regionalen
.drhalten bleibt.
ederzeichnung. 18 e des Krieges, mußte das Programm der
rlin eiten bis auf ein Minimum zusammen-
. jn werden, um so allerkennungswerter
Kunsthäfl1' daß das Kunstprogramm ohne Ein-
IPnpr Polizei durchgeführt wird. Wir haben dies
ter verkaufte Li?e dem Führer da"hen, auf
der verKautt , ^nordnung die Qroße Deutsche Kunst.
mllte. Ander dng jm Hause der Deutschen Kunst im
’ dnUAii a-Ase Umfange stattfindet wie sonst, nur daß
er. Alle dies Deutschen Kunst“ mit den Sitzun-
igen Prds v . ReiChskammer der bildenden Künste
chwindler gaD ; pestlichkeiten in den Parks und auf
en und. des“ka|AZen der Stadt verständlicherweise in
uderpreis verK“ J"-11
necdhm1dKrSÜ;’93lZie1l’des Führers sind die zustän-
.tellen gefolgt und so haben wir auch
Kriegsjahre eine Fülle von \ eran-
sn, die in ihrer Sehenswürdigkeit und
■red Sevier nicht hinter denen der Vorjahre
Jraphisehen Sachen. Die Berichte darüber, die; wir
■uni seinen 60- Reitkunst gebracht haben oder
hen und begann ® werden, entheben uns der Pflicht, uner
ationaimuseuw '«itzt zu referieren, es genügt, wenn wn
n der staati. Gra^Mnweisen.
ich um deren j|der Spitze steht wieder die Große
rben; DiewZrk. e Kunstausstellung, die den Künstlern
smd sein Werk Auslandsdeutschen
er Bildhauer 5 (teht Aker Tradition gemäß hat die
en'XkXn >r Künstlerkameradschaft ihre eigene
am PrinzregentmLung in den schönen Räumen des Max
geworden. Er is‘Bms, das jenseits der Isar auf stolzer
ener Künstler?1 ^8” Abschluß der von König Maximilian 11.
en im Giaspainst n Prachtstraße bildet.
immer kommt in München neben der
Kunst auch die der Vergangenheit
»in AldPfl u ,Urz- Die 400-Jahrfeier der Erfindung
■ IC wlM^J^hdi uckerkunst gab der Bayer. Staats-
mäide alter Veranlassung zu einer Ausstellung
UF V^ialc aus dem ersten Jahrhundert des
“ o“£-
-f PAUL HECKE
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August U. .— —- —
ilumcnstr. 21 ('/z
 
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