XIV. JAHRGANG, Nr. 34/35
GALERIE FRITZ SEILER
BERLIN W 62
ERNST FRITZSCHE
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Caspar David Friedrich, Landschaft mit Regenbogen
Neuerwerbung des Folkwang-Museums, Essen
Man abonniert beim Verlag, bei der Post oder bei den Buchhändlern.
Quartal für Deutschland inkl. Postzustellung RM 4.50; Lieferung
durch den Verlag im Umschlag RM 5.50; für das Ausland (nur im
Umschlag) RM 4.40: Frankreich ffrs. 65; Holland hfl. 3.25; Schweiz
sfrs. 7.70; und die nicht angeführten Länder RM 4.40; Übersee $ 1.80
von Carus, Friedrich, Gärtner, Hummel, Olivier,
Rethel u. a. wurden eingefügt, bis cs dann in
jüngster Zeit gelang, das noch immer vermißte
Gleichgewicht der Sammlung mit wichtigen
Neuerwerbungen herzustellen. Über sie möge
hier berichtet werden.
Zu der Gruppe deutsch-römischer Land-
schaften (von Koch, Reinhart und Richter) kam
ein stattliches Spätwerk von J. Ph. Hackert
(von 1801) hinzu, eine Ansicht der Felsengrotte
in der waldreichen Verna ($. Abb.), wo der
hl. Franz das Wunder der Stigmatisation wider-
fuhr. Kräftiges Naturgefühl atmend, mit frischer
Lust des Wahrnehmens gemalt, ist sie das
(Fortsetzung auf Seite 3)
der Ästhetik, der logischen Kategorien unter-
liegt, dem Zufall und der Willkür, mehr noch,
dem Irrtum überlassen bleibt.
Es ist eine merkwürdige und paradoxe, durch
ihre Normalität noch nicht erklärte Erschei-
der bildenden Kunst sich
jeder für urteilsfähig hält.
Die Möglichkeit, mitreden
Ge-
so-
er-
an-
bekennen.
aber sein
nicht nur als be-
sondern sogar
laßgebend hinzu-
Wollte der Laie
nur einen laien-
also unkünstle-
Anspruch an-
so würde ihn
niemand daran
denn es ist ein
s Buchner, der
scher ChiemseeW]
ig Jahre alt.
5 siebzigsten GeW
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Heimat Meran verJ|
nehener Akadeff'6
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alerie in BudaPeS
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ort: Dr. i>
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Stolberglaan 9®' A
'6-77. zu richt6”’s
•Unverständnis
zu dürfen in einem
biet, das zwar genau
viel Sachverständnis
fordert wie irgendein
deres, in dem aber doch
jenem Laten miizuieden
erlaubt erscheint, ist zu
selten, als daß man sie
sich entgehen ließe. Es
ist nun einmal ein altes
Herkommen: wer sich im
Falle der Musik still in
eine Ecke schleicht, um
sich nicht zu blamieren,
oder durch lautes Klat-
schen seine totale Un-
musikalität zu verschlei-
ern bemüht ist, kennt
in der bildenden Kunst
keinerlei Hemmung, sich
offen zu seiner Unbegabt-
heit und sogar Ignoranz
zu bekennen, auf alle
Fälle aber sein Laien-
urteil
rechtigt,
als m
stellen.
wirklich
haften,
rischen
melden,
übrigens
hindern,
Fehler und es war ohne
Zweifel ein Hauptfehler
der Kunstbemiihungen der
verflossenen Ära, daß dem
nung, daß gerade in
C jeden zweiten „
inWfiT’ 76'77- B ?ntagimWeltkunst-Verlag,BerlinW62,
Fnham ’t ^ont’: Deutsche Bank, Dep.-Kasse M,
83; p! London S p r- n5. Barclays Bank Ltd. 262, Kirkdale
Lj 3g 592 83: dJ W Postscheck; Berlin 1180 54: Wien
^^**"*^_ naaS 1455 12; Paris 1700 14: Zürich 81 59
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BHaberstock
2*‘Schen , UZ-' ijurfürsfpnetroßzc TO FERNSPRECHER:
Lüt2ow.pI Isrenstral)e0y • 211704 und 211788
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auseum.
Redaktion, Verlag und Lesesaal:
Berlin W 62, Kurfürstenstr. 76-77
Telefon: 25 72 28
Neuerwerbungen des Folkwang-Museums Essen
Die Vereinigung mit dem seit 1905 bestehen¬
den Kunstmuseum der Stadt Essen hatte dem
Folkwang-Museum eine Sammlung deutscher
Gemälde des 19. Jahrhunderts eingebracht, die
bedeutend genug war, das Gesicht der Galerie
fortan mitzubestimmen. Ausgezeichnet in Wer¬
ken von Feuerbach, Haider, Thoma, Trübner,
Uhde u. a. versagte sie doch bei der Malerei
früherer Jahrzehnte. Taugliche Ansätze waren
aber auch hier vorhanden, und so stellte sich
die Aufgabe von selbst, den überkommenen
Bestand unter Berücksichtigung der Eigenart
des Museums allmählich zu ergänzen und abzu¬
runden. Vieles wurde dafür im Laufe der Jahre
getan, Gemälde von Klinger und Scholderer,
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Meisterwerke der Malerei
des 15. bis einschließlich
19. Jahrhunderts
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“ D W n L £ K ANKAUF Spezialität: Farbig gefaßte Möbel und Fayencen
INHABER KARL FISCHER MÜNCHEN, Brienner Str. 3 am Wittelsbacherplatz
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TELEFON 25 05 65 • BURGGRAFENSTR. 17
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Die Vereinigung mit dem seit 1905 bestehen¬
den Kunstmuseum der Stadt Essen hatte dem
Folkwang-Museum eine Sammlung deutscher
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bedeutend genug war, das Gesicht der Galerie
fortan mitzubestimmen. Ausgezeichnet in Wer¬
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