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om 11. Mai

D I E


2i)- Mai 1941

XV. JAHRGANG, Nr. 21/22

I TL

äWORLD

ANERKANNTES ZENTRALORGAN FÜR SAMMLER, MUSEEN, BIBLIOTHEKEN, KÜNSTLER UND KUNSTHÄNDLER

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Man abonniert heim Verlag, bei der Post oder bei den Buchhändlern.
Quartal für Deutschland inkl. Postzustellung RM 4.50; Lieferung
durch den Verlag im Umschlag RM 5.50; für das Ausland (nur im
Umschlag) RM 4.40: Frankreich ffrs. 88; Holland hfl. 3.35; Schweiz
sfrs. 7.80: und die nicht angeführten Länder RM 4.40; Übersee S 1.80

Redaktion, Verlag und Lesesaal:
Rerlin W 62, Kurfürstenstraße 98

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des 15, bis einschließlich
19. Jahrhunderts

'eint jeden zweiten Sonntag im Weltkunst-Verlag, Berlin W62,
76-77. Bankkonti: Deutsche Bank, Depositen-
M, Berlin W 62, Kurfürstenstraße 115. Postscheckkonti:
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Ein Jahrhundert Berliner Kunst


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- Telefon 45 30

PAUL TIEGKE

(3 Klischees Schuch)

j Hans Bremer, Die Gärten von Pichelsdorf
^^iläumsaus s t eil ung Verein Berliner Künstler


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scher H^iuuhronik ausgestaltet worden. Diese Schau
LlCiola Im nl+an Hmioa ein rlnr T'i zn-öta r + pnJ


es im Zuge der baulichen Umgestaltung Groß-
Berlins bald der Spitzhacke verfallen wird.
Auch im späteren Vereinsheim am Lützowplatz,
wo vorläufig erst das vor einem Jahre neu-
begründete „Graphische Kabinett“ eingerichtet
wurde, ist eine Ausstellung aufgebaut. Hier
tritt uns unter Zeichnungen und Porzellan-
formungen das typisch Berlinische besonders

wurde von'i^V'
n im Zusaii'W
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Ausstellung
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noch im alten Hause an der Tiergarten-
statt, dessen Tage aber gezählt sind, da

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Jen, zum Vei\ 1E)- Mai feierte der V e r e i n B e r I in e r
»stell zum Ah-U.J1 s 11 e r die hundertste Wiederkehr seines
orten Kirche In Urfstages. Aus diesem Anlaß ist der Kata-
kj55 seiner Jubiläumsausstellung zu
>„ner umfangreichen und reich illustrierten

Bethmann^'

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Möbel

Berlin IV 62, Kurf ürslenstr. 104 Telefon 24 17 Qö
nsere Geschäftsräume werden vom 23.6. bis 12.7.1941 geschlossen
da unsere Gefolgschaft in dieser Zeit beurlaubt ist.

reizvoll entgegen und mit
in Kreide- und Kohlestift
ausgeführten Porträts von
Karl Blechen und charak-
teristischen Skizzen Jo-
hann Gottfried Schadows
wird in mehreren Reihen
von Blättern aus dem
frühen 19. Jahrhundert
die Stimmung des Grün-
dungsjahres unmittelbar
heraufbeschworeu.
Unter den ersten Mit-
gliedern des Vereins, der
in einem Atelier in der
Artilleriestraße gegründet
wurde und seine ersten
Tagungen in heute längst
verschollenen Lokalitäten
des Berliner Ostens ab-
hielt, befanden sich mit
Historienmalern, Bildhau-
ern, Holzschneidern und
Kupferstechern auch Gie-
ßer,Ziseleure und sonstige
kunstgewerbliche Hand-
werker. Sie standen nicht
etwa in scharfem Gegen-
satz zu dem von Schadow
1814 ins Leben gerufe-
nen älteren Berlinischen
Künstlerverein, dem mit
den Rauch und Begas,
Wach,Hensel und Magnus
alle damaligen Talente
von Ruf und Namen Glanz
gaben, galten aber doch
mehr als ein Zusammen-
schluß jüngerer und un-
bekannterer Kräfte. Die-
ser hat dann bald den
älteren Verein überflügelt,
seine Tradition aufgenom-
men und sie bis in unsere

Carl Blechen, Bildnis von Kloeber
Jubiläumsausstellung Verein Berliner Künstler


Zeit fortgeführt. Mit Vorsitzenden, wie Steffeck
und Anton v. Werner es waren, wurde im Ver-
laufe der Zeiten tatkräftige Ausstellungspolitik
getrieben, durch die der Verein maßgebenden

Einfluß bei allen künstlerischen Fragen erhielt,
die mit der aufsteigenden Entwicklung Berlins
spruchreif wurden. Auch im gesellschaftlichen
Leben der preußischen Residenz und deutschen

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