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XV. JAHRGANC

NST

LMONDE,feARTS

Redaktion, Verlag und Lesesaal:

Berlin W 62, Kurfürstenstraße 98

d: Himpsl)

Telefon! 25 72 28

NEUE ADRESSE:

Meisterwerke der Malerei

des 15. bis einschließlich

19. Jahrhunderts

Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover

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Ruf 34 o4^

Heimatkunst im

jüngeren hannoverschen

>net

, Jahrhundert

WORLD

Man abonniert beim Verlag, bei der Post oder bei den Buchhändlern.
Semester für Deutschland inkl. Postzustellung RM 9.—: Lieferung
durch den Verlag im Umschlag RM 11.—; für das Ausland (nur im
Umschlag) RM8.80; Frankreich ffrs. 176: Holland hfl. 6.70; Schweiz
sfrs. 15.60; und die nicht angeführten Länder RM 8.80; Übersee $ 3.60

Fernruf:
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Verkauf

eine
im
Da-
eine

Künstler beobachtet und
Kleinliche in der Darstel-
ist vermieden, so daß man
Schöpfer dieses Werkes

ndstraße
i Kurfürstendo

ANERKANNTES ZENTRALORGAN FÜR SAMMLER, MUSEEN, BIBLIOTHEKEN, KÜNSTLER UND KUNSTHÄNDLER

Selbstbildnis
Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover

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Vorkämpfer des
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Haus Waldheim

übrig in Münd/
ohnsitz hatte.
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der Münch®11

Niveau im Ganzen betrachtet, sich entschieden
gehoben hat, ja eine starke Mannigfaltigkeit des
künstlerischen Ausdrucks ist erreicht, und dabei
ist doch auch der materielle Erfolg nicht aus-
geblieben, wie die vielen Verkaufszettel aus-
weisen. Schon gleich im Eingangssaal der
Entwurf von Ferdy Horrmeyer für ein großes
Wandbild gibt

dekorativen Bergansichten
Reinecke-Altenau, die tüchtigen .
Emil und Carola Stratmann und
fein empfundenen Landschaften
Seiffert-Wattenberg. In diesen
auch sehr gut die Landschaften
Detmann-Berlin, ganz erfüllt vom Erdgeruch
und doch beherrscht vom sieghaft einfallenden
Sonnenlicht. Die Plastik, fast immer ein Stief-
kind der hannoverschen Ausstellungen, weist

ein paar vorzüglich durchgearbeitete Porträts
von Adolf Wissel und Robert Gottschalk, den
reizenden Kinderbildnissen von Ischi von König
und dem virtuos gemalten Frauenakt von Carl
Wiederholt. Auch die alte Generation steht
nicht zurück, so sieht man gern die interessan-
ten exotischen Stilleben von Richard Schlösser,
die dekorativen Bergansichten von Carl
Arbeiten von
die malerisch
von Richard
Kreis passen
von Ludwig

wenn von
Wortes die Rede ist. Sehr vorteilhaft repräsen-
tieren sich auch die
Künstler wie Harm Lichte, Kurt Hensel, Georg
Kindermann, Ernst Thoms, Carl Buchheister,
Hermann Fischer-Roloff usw., besonders wenn
man berücksichtigt, daß viele von ihnen den
feldgrauen Rock tragen und zur Zeit fern von
der Heimat weilen, wie manche der Bilder aus-
weisen. Nur möchte man wünschen, daß viele
von ihnen auch noch andere Gebiete für die
darstellende Kunst entdecken möchten als die
Nur-Landschaft, die fast ausschließlich das Ge-
samtbild der Ausstellung beherrscht. Deshalb
freut man sich, wenn dann dieser etwas mono-
tone Eindruck doch wenigstens hie und da durch
andere Arbeiten unterbrochen wird, wie durch

L.T. NEUMANN, WIEN I
Inhaber: Julius u. August Eymer
Gemälde alter und moderner Meister, Graphik

Kohlinarkt 1 1
Gegründet 1833
A N K A U !•

(I Konnte man vielfach den Herbstausstellungen
Cs Kunstvereins Hannover den Vorwurf nicht
^Paren, daß ein großer Teil der Werke schein-
,, r nur im Hinblick auf ein gutes Weihnachts-
schaft zur Ausstellung gekommen war, so
'l,,n man der jetzigen Herbstausstellung, die
j.'ch bis kurz vor Weihnachten geöffnet sein
■■> unbedingt das Zeugnis ausstellen, daß das

CHER 22 333«
. ALTERTUM®’

Kunde für den neuen künstle-
rischen Willen Hannovers; mit
erstaunlicher Sicherheit sind die
Gesetze der Wandmalerei von
dem
alles
lung
den
unbedingt in die erste Reihe
unserer Monumentalmaler ein-
reihen muß. Auch dadurch, daß
man zwei Künstlern die Ehre
einer größeren Kollektiv-Aus-
stellung gegeben hat, wird
angenehme Abwechslung
Gesamteindruck erreicht,
bei bedeutet es mehr als
Ehrenpflicht dem ersten Künst-
ler gegenüber, denn Paul Hähn-
del, der am 19. 8. 41 vor Smo-
lensk gefallen ist, hat schon
durch sein großes Bild der
sich fertigmachenden Soldaten,
das im Haus der deutschen
Kunst ausgestellt war, gezeigt,
daß Hähndel wirklich zu den
besten Hoffnungen berechtigte,
und auch seine jetzigen Werke
in Hannover lassen in ihrer Viel-
seitigkeit eine starke Künstler-
persönlichkeit erkennen. Auch
der zweite Künstler, Otto
Modersohn-Worpswede, der
allerdings in keiner hannover-
schen Ausstellung fehlt, beweist
mit einer stattlichen Schau sei-
ner Werke, daß er jung geblie-
ben ist und daß man ihn in
erster Linie zu nennen hat,

PAUL TIECKE
BerlinUJ 62, Kurfürstenslr. 104 Telefon 24 17 68
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^'Scheint jeden zweiten Sonntag im Weltkunst-Verlag, Berlin W62,
^rfiirstenstraße 98. Bankkonti: Deutsche Bank. Depositen-
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