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Dan
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er 1
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Dorf
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FÜR KRIEGSDAUER VEREINIGT MIT „KUNSTRUNDSCHAU“
nd G
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•ühm
in M'
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i'on J
lastil
Bau*
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Lütz
rlin
ir,
44 <
Mil
Erscheint während der Kriegsdauer jeden
15. des Monats im Weltkunst-Verlag, Nauen
K Berlin, Potsdamer Straße 54. Bankkonto: Deutsche
Bank, Depositen-Kasse M, Berlin W 62, Kurfürstenstraße 115.
Jieue jjdresse
WELTKUNST-VERLAG
Nauen b. Berlin, Potsdamer Str. 54
Telefon: 311
Postscheckkonto: Berlin 1180 54; Wien 1147 83; Den
Haag 1455 12; Paris 1700 15; Prag 592 83; Zürich 8159.
Man abonniert beim Verlag, bei der Post oder bei den Buch-
händlern. Semester für Deutschland inklusive Postzustellung
RM 4.50; für das Ausland (nur im Umschlag) RM 5.50.
Galerie Haberstock • Berlin W 62 • Kurfürstenstraße 59
Fernsprecher: 21 17 64 und 21 17 88 zwischen Lützowplatz und Nollendorfplatz, an der Einemstraße
sucht ständig zu kaufen: Meisterwerke der Malerei des 15. bis einschließlich 19. Jahrhunderts
r Pc
weis
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ch d
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>tel
»In
en
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>9 0
auf
D o
17 6t
mle
Pariser Kunstmarkt vor 90 Jahren
Die von Herrn Fuchs in Nr. 1 der Wellkunst
"jeder vorgelegte alte Notiz bezieht sich hauptsächlich
auf die Vente des verstorbenen Freiherrn von Mecklen-
burg aus Berlin, die am 11. Dezember 1 8 5 4 statt-
fäitd. Leider war der Berichterstatter des Payne’schen
Universums nur mäßig informiert — hätte er doch
Mode diktiert, die Berchem und Both höher stellte
als den großen Jacob Ruisdael oder Potter!
Auch hinsichtlich der Angabe, Lord Hertford habe
auf der Vente Soult (1852) die Immaculata
des Murillo erworben, ist die Notiz des Univer-
sums zu berichtigen: Die Direktion des Louvre
selbst schlug alle Gegenbieter aus dem Felde und
zahlte für das berühmte Bild die für damals exorbi-
tante Summe von 6 1 5 3 0 0 fr., während der höchste
von Lord Hertford für einen Murillo angelegte Preis
noch keine 3 000 Gs. betrug.
T—dt.
s,)nst gesehen, daß das von ihm als „Porträt des
Bürgermeisters Sixt von Rembrandt“ zitierte stattliche
Bildnis eines Herrn in Hut, Nr. 14 des Katalogs,
J 643 datiert, Rembrandts Freund Sixt überhaupt nicht
darstellte!*) Für den schönen Hobbema, „Die Wasser-
’nühle“, — er ist seit 1861 eine Zierde des Louvre —
■■■stierte übrigens damals der französische Kunstkenner
Charles Blanc 72 000 fr. als Preis; Hofstede de Groot
uennt ihn ein Meisterwerk. Ein solches war in seiner
auch der fast 90 cm breite Wouverman, der den
höchsten Preis der Vente erzielte; heute hat er als
Bäs bedeutendste unter den 7 Bildern des Meisters
I, 1 der Wallace Collection zu gelten. Der Rubens
häut nach Deutschland zurück und hing vor dem
Weltkrieg in der Berliner Sammlung C. v.
Hollitscher; auf der Versteigerung der Sammlung
Gstiglioni aus Wien in Amsterdam, die 1925
Sensing abhielt, brachte er 27 000 H. Nicht genannt
hat der Reporter von 1854 die Nr. 4, ein köstlichstes
Bild des Pieter de Hooch, dessen auch relativ nied-
rer Preis von 5 450 fr. ihm zu wenig sensationell
gewesen sein mag. Tatsächlich handelte es sich aber
II, 11 jene reizende, makellos erhaltene Szene einer
hfutter mit ihren Kindern, die 1918 auf der Ver-
weigerung der Gemäldesammlung des Barons von
Oppenheim bei Lepke-Berlin mit 450 000 RM
eiPe viel gerechtere Bewertung erfuhr und 1935 als
Leihgabe von Frau von Pannwilj auf der „Vermeer-
Ausstellung“ zu Rotterdam wieder viel bewundert
"Urde. Wir nehmen an, daß die raffinierten Käufer
Bes Hotel Drouot auch vor 90 Jahren diese über-
lagende Qualität erkannten; doch die Preise für
Holländer wurden damals durch eine internationale
*) Hofstede de Groot 766. — Nicht in Bredius’
embrandtkatalog reproduziert; von ihm also wohl
lcht anerkannt?
LavidTeniers d. J. (1610—1690): Der Schäfer mit seiner Herde.
Die Landschaft ist von Lukas van Uden
Im Besitz der Galerie Commeter, Hamburg (Foto: Privat)
Ausstellungsbe richte
Im Banne
der Rollbahn
So nennt sich eine Ausstellung, die das Ober-
kommando einer Armee im Osten in Verbindung mit
dem Stellv. Generalkommando VII. A. K. und dem
Kulturamt der Hauptstadt der Bewegung im Mün-
chener Historischen Stadtmuseum er-
öffnet hat. Es sind 40 Künstler im grauen Rock mit
über 300 Arbeiten — Ölgemälden, Aquarellen, Zeich-
nungen und Holzplastiken — vertreten, die fast
sämtlich als vorbildlich dafür gelten können, wie sich
das Erlebnis des Krieges bei einem echten Künstler
zur Darstellung verdichten soll: kein falsches Pathos,
keine Greuel. Erstaunlich ist die künstlerische Reife
der meist noch jungen Feldgrauen, wie z. B. Asmus
Debus, Hans Feix, Frits Graßhoff (Mongolischer
Hirte, Meldereiter, Pak geht vor), B eigner (Sehnige-
re!), Hans Grohe, Walter Hammer, Hans Kamp-
hausen-Hervest (Sonnenuntergang), Eugen Ledebur
(Brücke, Totes Haus), A. v. Negrelli, Oskar Paul,
Hans Preusche, Ulrich Schramm, Robert Sessig, Vitus
Viertaler usw. Oberstleutnant Heinrich Kreisel,
Direktor des Münchener Residenzmuseums, eröffnete
die Ausstellung mit einer Ansprache, in der er davon
sprach, wie ein Künstler den Krieg erlebt. L. F. F.
Die Kunst
des Restaurierens
Ausstellung im Städtischen Museum
in Bielefeld.
Diese von Direktor Dr. Schoneweg veranstaltete
Ausstellung ist insofern höchst aktuell, als der Luft-
terror auch große Opfer unter dem Bestand von
Gemälden fordert. In vielen Fällen kann der Fach-
mann Bilder, die der Laie als vernichtet betrachtet,
wieder instandsetjen. Darüber hinaus soll hier gezeigt
werden, daß die Konservierung bzw. Restaurierung
von Bildern eine Wissenschaft und Kunst für sich
ist, die man nicht dem erstbe-t n Maler anvertrauen
oder gar selbst vornehmen kann, sondern nur einem
Fachmanne mit entsprechenden Vorkenntnissen und
hinreichender Praxis anvertrauen darf. Auf der
Schau wird dies anhand zahlreicher Photos vor-
geführt, die den Entwicklungsgang von Restaurie-
rungen zeigen. Die Mehrzahl derselben sind von dem
bekannten Restaurator Franz Söker in Neugilching
bei München beigesteuert. Darunter befindet sich eine
„Anbetung der heil. 3 Könige“ auf Eichenholz,
64X50 cm groß, aus minden-ravensbergischem Privat-
besitj, die nach der Konservierung als eigenhändiges
Weik von Rubens angesprochen werden konnte. F.
Heroux-Ausstellung
in Chemnitz
Das Lebenswerk des unlängst 75 Jahre alt ge-
wordenen Leipziger Radierers und Lithographen
Bruno Heroux wird von der Chemnitjer Kunsthütte
herausgestellt. Heroux, der vor allem die Ex-Libris-
Kunst durch vielseitige Beiträge bereicherte und als
Darsteller immer die menschliche Gestalt bevorzugte,
hat von 1939—1943 auch einen „Totentanz“ in
12 Stichradierungen ausgeführt. Eine phantasiereidle,
technisch wandlungsreiche Begabung kommt auf
dieser Gesamtschau, die auch eine Reihe stimmungs-
voller Landschaften bringt, in eindrucksvoller Weise
zu ihrem Recht.
Märkische Kultur tage
Die Mark Brandenburg behauptet gegenüber der
Kunstmetropole Berlin an vielen Stellen mit Theatern
und Orchestern, örtlichen Bildungsvereinigungen und
Heimatmuseen seit manchen Jahren eine eigene
kulturelle Stellung. So wird z. B. in Cottbus, dem
Geburtsort Karl Blechens, das Lebenswerk dieses
früh gestorbenen märkischen Künstlers gesammelt,
der mit seinem Eberswalder Walzwerk noch vor
Menzel das erste moderne Industriebild malte.
Kleinere Ortschaften, wie das mit dem Namen
GALERIE KOLLHOFF
BERLIN SW 11
Saarlandstr. 109 Ruf: 19 22 61
Gemälde lebender Künstler
und Meister des 19. Jahrhunderts
CARL NICOLAI
GEMÄLDE DES 18. —19. JAHRHUNDERTS
BERLIN W15, ME1NEKESTRASSE 2, I. ETAGE
Ankauf am Kurfürstendamm — Tel.: 91 73 89 Verkauf
L. T. NEUMANN, WIEN I
Inhaber Julius u. August Eymer
Kohlmarkt 11 • Gegründet 1833
Gemälde alter und moderner-Meister
HANS W. LANGE ■ BERLIN W 9 • BELLEVUESTRASSE 7
GEMÄLDE ■ ANTIQUITÄTEN • VERSTEIGERUNGEN
—
Fischer - Böhler, München, Brienner Straße 3
Wilhelm Böhler Inhaber Karl Fischer am Wittelsbacherplatz
Ankauf Antiquitäten ■ Elegante Einrichtungen des 18. Jahrhunderts
Spezialität: Farbig gefaßte Möbel und Fayencen
Ernst Fritzsche
Ankauf Ait-Japan- und China-Kunst verkauf
Berlin W 8 • Wilhelmstraße 55 • Fernruf 11 11 89
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Erscheint während der Kriegsdauer jeden
15. des Monats im Weltkunst-Verlag, Nauen
K Berlin, Potsdamer Straße 54. Bankkonto: Deutsche
Bank, Depositen-Kasse M, Berlin W 62, Kurfürstenstraße 115.
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WELTKUNST-VERLAG
Nauen b. Berlin, Potsdamer Str. 54
Telefon: 311
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Haag 1455 12; Paris 1700 15; Prag 592 83; Zürich 8159.
Man abonniert beim Verlag, bei der Post oder bei den Buch-
händlern. Semester für Deutschland inklusive Postzustellung
RM 4.50; für das Ausland (nur im Umschlag) RM 5.50.
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Fernsprecher: 21 17 64 und 21 17 88 zwischen Lützowplatz und Nollendorfplatz, an der Einemstraße
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Pariser Kunstmarkt vor 90 Jahren
Die von Herrn Fuchs in Nr. 1 der Wellkunst
"jeder vorgelegte alte Notiz bezieht sich hauptsächlich
auf die Vente des verstorbenen Freiherrn von Mecklen-
burg aus Berlin, die am 11. Dezember 1 8 5 4 statt-
fäitd. Leider war der Berichterstatter des Payne’schen
Universums nur mäßig informiert — hätte er doch
Mode diktiert, die Berchem und Both höher stellte
als den großen Jacob Ruisdael oder Potter!
Auch hinsichtlich der Angabe, Lord Hertford habe
auf der Vente Soult (1852) die Immaculata
des Murillo erworben, ist die Notiz des Univer-
sums zu berichtigen: Die Direktion des Louvre
selbst schlug alle Gegenbieter aus dem Felde und
zahlte für das berühmte Bild die für damals exorbi-
tante Summe von 6 1 5 3 0 0 fr., während der höchste
von Lord Hertford für einen Murillo angelegte Preis
noch keine 3 000 Gs. betrug.
T—dt.
s,)nst gesehen, daß das von ihm als „Porträt des
Bürgermeisters Sixt von Rembrandt“ zitierte stattliche
Bildnis eines Herrn in Hut, Nr. 14 des Katalogs,
J 643 datiert, Rembrandts Freund Sixt überhaupt nicht
darstellte!*) Für den schönen Hobbema, „Die Wasser-
’nühle“, — er ist seit 1861 eine Zierde des Louvre —
■■■stierte übrigens damals der französische Kunstkenner
Charles Blanc 72 000 fr. als Preis; Hofstede de Groot
uennt ihn ein Meisterwerk. Ein solches war in seiner
auch der fast 90 cm breite Wouverman, der den
höchsten Preis der Vente erzielte; heute hat er als
Bäs bedeutendste unter den 7 Bildern des Meisters
I, 1 der Wallace Collection zu gelten. Der Rubens
häut nach Deutschland zurück und hing vor dem
Weltkrieg in der Berliner Sammlung C. v.
Hollitscher; auf der Versteigerung der Sammlung
Gstiglioni aus Wien in Amsterdam, die 1925
Sensing abhielt, brachte er 27 000 H. Nicht genannt
hat der Reporter von 1854 die Nr. 4, ein köstlichstes
Bild des Pieter de Hooch, dessen auch relativ nied-
rer Preis von 5 450 fr. ihm zu wenig sensationell
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II, 11 jene reizende, makellos erhaltene Szene einer
hfutter mit ihren Kindern, die 1918 auf der Ver-
weigerung der Gemäldesammlung des Barons von
Oppenheim bei Lepke-Berlin mit 450 000 RM
eiPe viel gerechtere Bewertung erfuhr und 1935 als
Leihgabe von Frau von Pannwilj auf der „Vermeer-
Ausstellung“ zu Rotterdam wieder viel bewundert
"Urde. Wir nehmen an, daß die raffinierten Käufer
Bes Hotel Drouot auch vor 90 Jahren diese über-
lagende Qualität erkannten; doch die Preise für
Holländer wurden damals durch eine internationale
*) Hofstede de Groot 766. — Nicht in Bredius’
embrandtkatalog reproduziert; von ihm also wohl
lcht anerkannt?
LavidTeniers d. J. (1610—1690): Der Schäfer mit seiner Herde.
Die Landschaft ist von Lukas van Uden
Im Besitz der Galerie Commeter, Hamburg (Foto: Privat)
Ausstellungsbe richte
Im Banne
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So nennt sich eine Ausstellung, die das Ober-
kommando einer Armee im Osten in Verbindung mit
dem Stellv. Generalkommando VII. A. K. und dem
Kulturamt der Hauptstadt der Bewegung im Mün-
chener Historischen Stadtmuseum er-
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über 300 Arbeiten — Ölgemälden, Aquarellen, Zeich-
nungen und Holzplastiken — vertreten, die fast
sämtlich als vorbildlich dafür gelten können, wie sich
das Erlebnis des Krieges bei einem echten Künstler
zur Darstellung verdichten soll: kein falsches Pathos,
keine Greuel. Erstaunlich ist die künstlerische Reife
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die Ausstellung mit einer Ansprache, in der er davon
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Die Kunst
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Ausstellung im Städtischen Museum
in Bielefeld.
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mann Bilder, die der Laie als vernichtet betrachtet,
wieder instandsetjen. Darüber hinaus soll hier gezeigt
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64X50 cm groß, aus minden-ravensbergischem Privat-
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Weik von Rubens angesprochen werden konnte. F.
Heroux-Ausstellung
in Chemnitz
Das Lebenswerk des unlängst 75 Jahre alt ge-
wordenen Leipziger Radierers und Lithographen
Bruno Heroux wird von der Chemnitjer Kunsthütte
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