Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 17.1894

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In n. 48 ist in Z. 8 infolge der Verbindung' des Verbots mit der
Strafankündigung incorrect ne geschrieben statt si.

Auf dem Stein ist zunächst eingegraben n. 48 die Grabschrift der
Julia Valentina, Tochter des Julius Valentinus, gesetzt von ihm und
seiner Mutter Julia Surilla. Später ist, nachdem letztere gestorben,
deren Grabschrift links daneben eingegraben. Der Form der Buchstaben
nach scheinen beide der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts anzu-
gehören.

50. Gefunden nach der Nord-Xordostseite hin. Altar aus Kalkstein,
in mehrere Stücke gebrochen. Jetzt zu Bukarest im Museum. Aus der
schlecht erhaltenen Inschrift ist folgendes zu erkennen:

D E O
SANCTO
APOLLINI

////////
5 ////ALD/

////////

51. Gefunden am 15. Juli 1891, als Baumaterial verwendet in
der Ecke einer Mauer im Innern der Lagerstadt. Jetzt zu Bukarest im
Museum. Basis aus Kalkstein h. 0'65, br. 0-95, d. 0-80. Auf der oberen
Fläche befindet sich eine 0-46 breite und 0*63 lange Einhöhlung.

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3SQ O MA/RBN A C O ET IO PÖk
OFA LCO'N E • LEG ;ÄV6 *m

[Imp(eratori) Caes(ari) divi Nervae f(ilio)] Ner[vae Tra-
[iano Opt(imo)] Äug(usto) Germ(anico) Dac(ico) Parthic(o), [pont(ifici)

max(imo)],
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