ZWISCHENGOLD GLÄSER, MEIST 18. JAHR-
HUNDERT UND VON MILDNER. Schätzungswert
465 Zwischengoldglas in konischer Form, kantig, mit reichen
bunt bemalten Silber- und Goldfolien. Auf der Kartusche die
Inschrift: „Cupido ging in Liebesorden zu bekehren falsche
Treu ist entlich Pater Prediger worden, denk was das närisch
sei." Links Amors Altar, rechts davor, sitzend und stehend,
fünf weibliche Gestalten. Am Boden zwei Frauen, die sich
mit Schwertern bekämpfen, dazwischen Kind. Umschrift:
„Eine von uns mus geniget werden." Anfang 18. Jahrb.
H. 6-7 cm. Abb. Tafel 5. 160
466 Zwischengoldglas, niedrige Form, konisch und kantig. Der
Dekor reich in Gold und Silber und bunten Lackfarben. Im
Mittelfelde mystische, wohl rosenkreuzerische Darstellung.
Kreuz zwischen zwei Bäumen, davor flammendes Herz, dar-
über Krone. Über der Kartusche Spruchband: „Wer dieses T.
begehrt, wird Jesu Leben beschert." Auf der Bückseite: Kar-
tusche mit Landschaft, davor ein Herz, aus dem Vergiß-
meinnicht sprießt, in dem Lüften ein weiteres Herz, zwi-
schen zwei Lorbeerreisern mit der Ziffer Drei (treu!), da-
zwischen bunte Streublumen. Überschrift: „Meine Liebe . . .
immer für und für." Am Fußboden, Silber über Rot, Hirsch-
hatz. Deutsch, um 1710. H. 6'2 cm. Kleine Scharte. Abb.
Tafel 5. 180
467 Zwischengoldglas, konisch. In zwei Zonen übereinander dar-
stellend Christus und die zwölf Apostel. 1. Viertel 18. Jahrh.
H. 10-5 cm. Abb. Tafel 5. 160
468 Konisches, kantiges Zwischengoldglas mit figuraler Gold-
radierung, Hasenjagd zu Pferde, zwei Reiter und ein Trei-
ber, im Hintergrunde Ruinenlandschaft. Am Boden Hirsch
mit Hund auf roter Folie. Deutsch, um 1740. H. 7 cm. 120
469 Zwei konische, vieleckige Zwischengoldbecher, nach außen
marmoriert, nach innen golden. Mitte 18. Jahrh. H. 9, bzw.
5"5 cm. 40
470 Konisches Zwischengoldglas, gekantet, die Darstellung zeigt
in Goldradierung Reiter auf der Hirschjagd und Treiber mit
Lanze. Am Boden Hund und Hase. Deutsch, um 1750.
H. 7 cm. 120
50
HUNDERT UND VON MILDNER. Schätzungswert
465 Zwischengoldglas in konischer Form, kantig, mit reichen
bunt bemalten Silber- und Goldfolien. Auf der Kartusche die
Inschrift: „Cupido ging in Liebesorden zu bekehren falsche
Treu ist entlich Pater Prediger worden, denk was das närisch
sei." Links Amors Altar, rechts davor, sitzend und stehend,
fünf weibliche Gestalten. Am Boden zwei Frauen, die sich
mit Schwertern bekämpfen, dazwischen Kind. Umschrift:
„Eine von uns mus geniget werden." Anfang 18. Jahrb.
H. 6-7 cm. Abb. Tafel 5. 160
466 Zwischengoldglas, niedrige Form, konisch und kantig. Der
Dekor reich in Gold und Silber und bunten Lackfarben. Im
Mittelfelde mystische, wohl rosenkreuzerische Darstellung.
Kreuz zwischen zwei Bäumen, davor flammendes Herz, dar-
über Krone. Über der Kartusche Spruchband: „Wer dieses T.
begehrt, wird Jesu Leben beschert." Auf der Bückseite: Kar-
tusche mit Landschaft, davor ein Herz, aus dem Vergiß-
meinnicht sprießt, in dem Lüften ein weiteres Herz, zwi-
schen zwei Lorbeerreisern mit der Ziffer Drei (treu!), da-
zwischen bunte Streublumen. Überschrift: „Meine Liebe . . .
immer für und für." Am Fußboden, Silber über Rot, Hirsch-
hatz. Deutsch, um 1710. H. 6'2 cm. Kleine Scharte. Abb.
Tafel 5. 180
467 Zwischengoldglas, konisch. In zwei Zonen übereinander dar-
stellend Christus und die zwölf Apostel. 1. Viertel 18. Jahrh.
H. 10-5 cm. Abb. Tafel 5. 160
468 Konisches, kantiges Zwischengoldglas mit figuraler Gold-
radierung, Hasenjagd zu Pferde, zwei Reiter und ein Trei-
ber, im Hintergrunde Ruinenlandschaft. Am Boden Hirsch
mit Hund auf roter Folie. Deutsch, um 1740. H. 7 cm. 120
469 Zwei konische, vieleckige Zwischengoldbecher, nach außen
marmoriert, nach innen golden. Mitte 18. Jahrh. H. 9, bzw.
5"5 cm. 40
470 Konisches Zwischengoldglas, gekantet, die Darstellung zeigt
in Goldradierung Reiter auf der Hirschjagd und Treiber mit
Lanze. Am Boden Hund und Hase. Deutsch, um 1750.
H. 7 cm. 120
50