Ackermann, Jacob Fidelis ; Wenzel, Joseph [Transl.]
Über die körperliche Verschiedenheit des Mannes vom Weibe, außer den Geschlechtstheilen — Koblenz, 1788

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Je mehr sich nun das Zellgewebe der Ober-
fläche des Körpers nähert, desto dichter wird
es, und geht dann allmählich in jene feste, star-
ke, den ganzen äußern Körper überziehende De-
cke über, die wir Haut nennen.
Allein auch hier haben Geschlechtsunterschie-
de statt; bei Frauenzimmer ist die Haut viel här-
ter und weicher, als bei Männern, welches
nicht nur das Messer, sondern auch die Beob-
achtung, wenn sie richtig angestellt wird, lehrt,
c Z daß
len Manne vergleiche, erstere dennoch fetter
ftp. Vergl. Dir. ^narom. ro-
tormar. Lar. 1669, S. 16.
Die von Fett gleichsam unterstützte Haut
des weiblichen Geichlcchts nämlich erscheint
Mehr weiß, da sie hingegen bei magern Per-
sonen gelb ist. S. LIai.i.LN in seinen Via,
Montinkla^cholo^iaL l'om.VII. I.ib. XXVIII.
Auch beweiset dieses die Beobachtung , welche
Hr. Hofr. S ö IN IN e r r i n g an einem außer-
ordentlich magern Mohren gemacht hat, wo
nämlich das Fett ganz wachsgclb war. S.
Aohandlung über die körperliche Verschieden-
heit dekMohren vom Europäer. Franks. 1786
§ 46. Ich selbst habe es mehrmals bei tei-
chcnöffnunacn und Untersuchungen sehr alter
werblicher Körper bestätigt gesunden.
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