Ackermann, Jacob Fidelis ; Wenzel, Joseph [Transl.]
Über die körperliche Verschiedenheit des Mannes vom Weibe, außer den Geschlechtstheilen — Koblenz, 1788

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Im männlichen Gerippe laufen sie mit dem
Heiligenbnn in der nämlichen gebogenen Rich-
tung fort; bei Frauenzimmer hingegen gehen
sie mehr nach vorn. Auch scheinen sic bei dem
weiblichen Geschlechte feiner zu sein, als bei
dem männlichen.
- §. Xl.Hl.
Hüftknochen.
Wir kommen nun an denjenigen 2heik, wel-
cher, wenn ander- die Zergliederer-) Glauben
verdienen, das Weib von dem Manne am be-
sten, am auffallendsten und am ersten unterschei-
det; weil er nämlich zu dem Haupt - und ganz
eigcnthumlichen Geschäfte des weiblichen Ge-
schlechtes uni,ittelbar von der Natur bestimmt
ist. Dieser ist das Becken. Auch an diesem
Theile lehrten nns Beobachtungen, daß eben
so gut, wie an den andern, Verschiedenheiten
vorkommen. Nur bleibt der Unterschied, daß
man eben diese Verschiedenheiten viel bestimm-
ter und zuverläßiger von dem Becken, als ir-
gend einem andern Theile erhalten hat, weil
die

t) S, äe ols. L. kil. Vinäl). 17 5 9. § z; 9.
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