Ackermann, Jacob Fidelis ; Wenzel, Joseph [Transl.]
Über die körperliche Verschiedenheit des Mannes vom Weibe, außer den Geschlechtstheilen — Koblenz, 1788

Page: 124
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ffizität, rind Schwingungefähigkeit haben „
p). Er setzt nemlich voraus, daß nur alsdann
bei dem männlichen Geschlechte vermittelst der
(elastischem) Bänder, und Knorpel eine fei-
nere Stimme können hervor gebracht wer-
den, wenn die nemliche Menge von Luft, mit
der nemlichen Geschwindigkeit an die Theile
des Kehlkopfes stosse. Da aber die Luft mit ei-
ner von der vorhergehenden verschiedenen Ge-
schwindigkeit, entweder mit starker Schnell-
kraft die Theile weniger, oder mit geringem die
Theile öfters berühret; so mus auch der Schall,
oder die Stimme feiner werden.
Dodart q) scheint zwar die mehr oder we-
niger beträchtliche Länge der Luftröhre bei dem
verschiedenen Laut der Stimme nicht in An-
schlag zubringcn, und vielmehr die ganze Ur-
sache der feinem, oder gröbem Stimme in die
größere , oder kleinere Entfernung der Bän-
der der Luftröhrenöffnung zusetzen ; Jndesten,
ob ich gleich nicht läugne, daß eine engere
Stimm-
p) ?. cle part. Lorp. Inim. fabriea, A
fun5Uonil>u8 'I'om. VIl. S-g4>.
q) In den äe l'^cacicmie Ko/al äen
lciencc; cle krrris pour I'zUmL-e 17^2.
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