Ackermann, Jacob Fidelis ; Wenzel, Joseph [Transl.]
Über die körperliche Verschiedenheit des Mannes vom Weibe, außer den Geschlechtstheilen — Koblenz, 1788

Page: 135
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-mit dieses noch füglicher geschehen konnte, so
Verkleinerte darum die Natur den knöchernen
Lhcil der Nippen, und ließ letztere so gähling
abnehmen. Dadurch ward nun kein so groser
Lhcil des Unterleibs von Knochen eingesasset,
und verstatte so Muskeln und schnigten Ver-
breitungen die leicht nachgeben, und sich aus-
dehnen lassen Raum. Aber auch mit aroscm
Vorbedacht, mit ausserordentlichen Vortheil n,
weil eben in der Periode, wo das Kind seine
grösste.-lange erreichet, die übrigen Eingeweide
geiwkhi'gct sind, höher hinauftusieigen, und
also einen Ort haben müssen der ihnen nach
Erfoderniß nachgiebt.
Indessen gestatten doch das gahlingere Abneh-
men der Rippen bei dem weiblichen Geschlechte
nickt allein, daß die im äussersten Grade der
Schwangerschaft so sehr gedrücktenEingcwciden
die obereGegend dcs Unterleibes einnehmen'köns
neu ; sondern auch die Rippen selbst geben, und
können-bei diesem Geschlechte mehr nachgeben;
Sie können mehr nach geben sage ich,er sic ns we-
gen den viel langcrnKnorpe! derselben,und; w c i-
tens wegen dem größer» Vcrhältniß des Hand-
griffs dcsBrustbeineo zudem mittlernTheile,wo-
durch
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