Allgemeine theologische Bibliothek — 10.1778 [VD18 90309928]

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lennon.18 kebraici et e^ülöaici. IZ
Wörter angetroffen haben, deren Bedeutung völ-
lig gewiß ist, und auch gar leicht mit Zeugnissen
hätte belegt werden können. Aber der Unkundi-
gere, wie soll nun der das gewisse von dem unge-
wissen unterscheiden.
Hiezu kömmt, daß wir noch andere Spuren
von Nacbläßigkeit, Eilfertigkeit, oder wie sollen
wir es nennen, bemerkt haben, da zwar eine Be-
deutung aus dem Arabischen angegeben, das ara-
btsche Wort selbst aber entweder gar nicht, oder
nur mir hebräischen Buchstaben hinzugefügt wird,
da doch zur Genauigkeit soviel-darauf ankömmt,
daß man, wegen der gewöhnlichen Verwechslung
einiger Buchstaben in den Dialekten, nicht ganz
ungleiche Wörter mit einander vergleiche. Nimmt
man noch die Bemerkung dazu, daß Hr. Sch.
diejenigen arabischen Wörter, die schon Coccejus,
aber mit hebrarschen Buchstaben anführt, gemei-
niglich und fast durchgängig hat mit arabischen
Buchstaben übdrucken lassen; so wird jenes Aus-
lassen des arabischen Worts, oder daß es nur mit
hebräischen Buchstaben angezeigt wird, noch mehr
auffallend, muß nothwendig der Zuverläßigkeit
Abbruch lhun, und leitet ganz natürlich auf den
Verdacht, daß solche angebliche Bedeutung im
Arab.
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