Allgemeine theologische Bibliothek — 10.1778 [VD18 90309928]

Seite: 107
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der Kirchenväter. ivy
vernünftigen Schriftsteller eine Ineogitanz ohne
Exempel wäre. Es ist also ein viel natürlicherer
Weg, daß man die Wörter richtig zu erklären
suche. Aber das ist schwer; wie auch der Hr.
Ve?f. S. 7Z gesteht, der sie aber doch auf eine
beyfallswürdige Art erklärt.
sagt er, sind, die einigen Widerspruch unterworfen
sind, der aber theils so allgemein nicht ist, theils
nicht sowohl die Aechlheit, als das kanonische An-
sehn bet»-ift. voA« sind, die man mit mehrerer
Zuversichtlichkeit für untergeschobene Schriften
ansieht und die auch deswegen noch weniger geach-
tet sind. Der Widerspruch, der hier in Absicht
auf die Offenb. Ioh. statt zu finden scheint, wird
mir dadurch einigermaßen erklärbar, daß man dies
Buch immer mit einem fast grösser» Eifer als die
übrigen angegriffen und vercheidigt hat, und daß
man dabey nicht sowohl auf die kirchliche Brauch-
barkeit desselben, als auf den Verfasser, ob es der
Apostel Johannes sey, gesehn und darüber^gestrit-
ten." Hr. Stroth erklärt in seiner Uebersehung
des Eusebius die Begriffe alle für relativisch, und
glaubt, wären solche Bücher, woge¬
gen die, welche sie annehmen, gar keinen Wider-
spruch erlauben wollten, sondern vielmehr von ih-
nen behaupteten, daß sie als unwidersprechlich ka-
nonisch angenommen werden müßten,
/«leros
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