Allgemeine theologische Bibliothek — 10.1778 [VD18 90309928]

Seite: 213
DOI Heft: DOI Artikel: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1778a/0217
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
von M.Trinius. 2IZ
und durch die lebendige Vorstellung, daß man
immer der Kinder Bestes zur Absicht hat, bey ih-
nen erwecken. II. Pred. Der Eingang Jesu
in seine Herrlichkeit nach vollbrachtem Leiden
des Todes , über Luc. XXIV, iz--Zs. Hier
hätte sollen gezeigt werden, wie der Tod Jesu zu
seinem Eingang in die Herrlichkeit nölhig gewesen
wäre. Aber der Vers, zeigt bloß, i) warum
Jesus hatte sterben müssen, und bedient sich
dabey noch des schlechten Grundes, damit die
Weissagungen des alten Testaments konnten
erfüllt werden. Aber, warum war es so geweisr
sagt? kann hier ein jeder fragen. Doch vermmh-
lich, weil Jesuö, ohne zu sterben, nicht hätte kön-
nen Erlöser der Menschen seyn. Auch hätten wir
seine Erlösung nicht auf eine Genugthuung für
die Sünde eingeschränkt. 2) warum er in die
Herrlichkeit eingehen muste. Auch da hätten
wir andre Gründe gewählt. III. Pred. Die
Thorheit derer, welche nicht glauben, was in
der Bibel steht. Der Verfasser zeigt hier die
Schande und den Schaden des Unglaubens.
Er ist schändlich an sich und in seinen Quellen,
(daß die Quellen desselben immer Unverstand
oder Boßheit des Herzens seyen, möchte wohl
das Beyspiel so mancher Ungläubigen widerlegen.)
Er ist schädlich in Zeit und Ewigkeit, (das letztere
O z schließt
loading ...