Allgemeines kritisches Archiv — 6.1777

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renougriug. Ec geht eine jede dieser Arten
durch, und erläutert sie mit Beyspieleu tvürkli--
cher und merkwürdiger Urkunden. Dann
handelt er vom Recht und der Nothmendigkeit,
die Urkunden zu bestätigen, zeigt ihre Beschaf-
fenheit und Einrichtung, und redet zuletzt von
ihrer Zuverlässigkeit und ihrem Ansehen. 4. Hr.
Büttner hat schon vor z Jahren g Tafeln mit
Schriftarten aller Völker ans den ältesten Denk-
malen bekannt gemacht. Nun hat er auf7 Ta-
feln die besonderen Alphabete aller Völker vor-
gestellt, und solche nach ihrer Verwandschaft
geordnet und eingethcilt. Er behauptet, daß in
den meisten Sprachen in der Welt, das Ara-
mäische oder Chaldaisch Phönikische Alphabeth
die Grundlage sey, und daß man nur davon ab-
gegangen, um neue Töne einzuschiebcn, deren
jedes Volk sich bedient habe. Hier ist nur dec
hist. Theil dieser Abh. der physische soll künftig
folgen. Der Alphabete, die in der Ordnung
und Zahl der Buchstaben ganz verschieden sind,
zählt er 22. Ein jedes begreift wieder verschie-
dene unter sich, die entweder Arten davon oder
nur in der Form dec Buchstaben davon verschie-
den sind. Für die Clafflficirung der Verwand-
schaften dec Völker kann drese Bemühung künf-
tig noch sehr wichtig werden.
Neue Cut. Nachr. "ten St.
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