Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 44.1919

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Archaische griechische Vasenmaierei und Piastik

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Die Vasen unseres Meisters mit der Lieblingsinschrift Onetorides
dagegen zeigen schon reichliche Angabe der Falten ü- ln die Zeit des
Exekias also fällt die Übernahme des Faltenstils in der attischen Kunst.
Exekias aber wird heute allgemein als jüngerer Zeitgenosse des Klitias
angesehen. Auf der Franpoisvase findet man ja auch schon Ansätze zur
Wiedergabe der Falten.

Das Feinerwerden der Formen und das Aufkommen der Falten ist
keine Erfindung der attischen Kunst, ln lonien konnten wir die gleiche
Entwicklung feststellen, und es ist allgemein anerkannt, daß von dort
die Anregung nach Attika gekommen ist -). Aber darüber, welcher
Kreis am stärksten auf die attische Kunst gewirkt hat, gehen die
Ansichten aus einander, ln der Plastik meinen die meisten, daß es Chios
gewesen sei.

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Ljchor, Griechische Vasen-
ί; Thiersch, Tyrrhenische
eisamphoren 79; Hauser,
Kunstgeschichte 1 272;
Tat, La scuipture attique
pturen 17; ders., Auswaht
Neue Jahrb. f. d. kiass.
en 260; Karo, JHS. XIX
XXV 1900, 41.
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