Bárta, Joseph ; Stephanie, Gottlieb
Da ist nicht gut zu rathen: Eine comische Oper in zwey Aufzügen ; Aufgeführt im kaiserl. königl. Nationaltheater — Wien, 1778 [VD18 90404440]

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; 8 Da ist nicht gut zu rathen.
ONsai. Ganz nach den weisen Lehren unsers
großen Meisters Confucius.
Gouvern. Ihr Omsai.'habt die vorgeschrieb-
nen Regeln gebraucht, eure Gewinnsucht zu be-
friedigen; Ihr seyd also auf ewig aus Cochin
China verbannt. Man muß mit den Gesezen
kein Gewerbe treiben.
TvNgU. Eben so gerecht, nach den weisen
Lehren unsers großen Meisters Confucius ge-
sprochen. Nun will ich mich geduldiger in mein
Schicksal finden, da der Urheber meines Un-
glücks bestraft wird. Ohne Euch dürfte ich
mein geliebtes Weibchen nicht in andern Armen
sehen.
OMsai. c ganz erschrecken und demüthig ) Gerech-
ter und weiser Gouverneur erlaub--
(JoUvöM- Kein Wort. (zu Turo und Cvmbia)
Begebt Euch sogleich in meinen Pallasi, morgen
sollt Ihr im Besitz eurer Mitgabe seyn.
Tuk0 UNd/ küßen dem Gouverneur den Saum der
Lombia .Neides)Wie glücklich sind wir!
' Lhicana. Ja, das könnt Ihr mit Wahr-
heit sagen. Aber nicht etwann die Folge daraus
gezogen, daß die Liebe allezeit die Oberhand be-
halte.
Gouvern. Tongu u.G»nfaS Ihr seyd bestraft
nach de» Gesezen
Da Ihr dieselben nicht bedacht;
Man muß nicht freveln, sie vcrlezen.
Lin andermal nehmt Euch in Acht.
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