Chronik der Stadt Heidelberg — 21.1913 (1915)

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V.

Leistrmgerr des Gerrreinfinns, des Arrnen- und
des Krankenwesens.

1. Leiftrrngerr des Gemeinfinns.

Auch das Jahr 1918 hat eine Neihe größerer Schenkungen
zu verzeichnen:

Je 1000 Mk. für den Wohltätigkeitsfond spendeten Geheirnrat
Quincke, Altsiadtrat K. L. Ammann, Geheimrat Krehl,- 2000 Mk.
stiftete wieder „Ungenannt" sür das marme Frühftück unbeinittelter
VolkSschulkinder; 5000 Mk. übermieS ebenfalls ein „Ungenannt", um
Mittel zur Errichtung von Knabenhorten darzubringen; 2000 Mk. kamen
als Zuftiftung der Kommerzienrat Fritz Landfried Eheleute zu dem
bei der Stiftung für die Kleinkinderanftalt Weftftadt besiehenden Er-
innerungsfond*); l 0,000 Dlk. fpendeleu Geh. Kommerzienrat Wilhelm
Landfried und Fabrikant Iakob Landfried als Zuftiftung zur Volks-
fchulftiftung, um Volksschülern jährlich den Vesuch deS Niedermalddenk-
mals zu ennoglichen. 25,000 Mk. ftellte zur Verfügung Exz. Geheimrat
Dr. Bürcklin in Karlsruhe zum Ermerb eines GemäldeS von Am'elm
Feuerbach, des Bildnisses seiner Stiefmutter, früher im Besitz deS Frauen-
vereins, jetzt eine hervorragende Zierde der ftädtochen Sammlungen.
Fabrikant Posfelt mit Frau Gemahlin in Riga, dessen Vater die
Sammlungen eine stattliche Gallerie verdanken, stisteten zum An-

*) Hier sei zuglctch zusaminengenellt, waS dcr edle verstorbene Kom-
merzienrat überbaupl sür wohlrätige Anstnlten oermachl hat: 5<X>0 Mk. an
die evangel. Kirchengemetndc znr Verwendnng für unbemittelte jiranken-
schwestern, 3000 Mk. zu gleichem Zwecke an die illicdcrbronner Schwestern,
10,000 Mk. an die Lui'enheNanstalt.
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