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Steskal, Martin; Österreichisches Archäologisches Institut [Contr.]
Das Prytaneion in Ephesos — Forschungen in Ephesos, Band 9,4: Wien, 2010

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https://doi.org/10.11588/diglit.43877#0011
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XI

VORWORT DES AUTORS

Das im Jahr 1955 entdeckte Prytaneion von Ephesos ist als zentraler Bau des Regierungsviertels seit über
einem halben Jahrhundert Gegenstand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Obwohl oft in Vorbe-
richten und kurzen Abhandlungen besprochen, blieb eine umfassende und vollständige Vorlage dieses Ge-
bäudes aber bis dato ein Desiderat in der ephesischen Forschungsgeschichte. Da grundlegende Fragen zu
den einzelnen Bauphasen, zum architektonischen Aufbau sowie zur Nachnutzung des Areals nicht end-
gültig geklärt waren, wurden im Jahr 2007 neue Forschungen zum ephesischen Prytaneion begonnen. Die
Leitung des Projektes wurde dem Autor vom damaligen Grabungsleiter von Ephesos, F. Krinzinger, über-
antwortet. Die Arbeiten wurden in den Jahren 2008 und 2009 unter der Grabungsleitung von J. Koder
weitergeführt. Den Leitern der Ausgrabung sei für ihre Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes
herzlich gedankt.
Ziele der neu konzipierten Forschungen am Prytaneion waren eine grundlegende Analyse des archäolo-
gischen und architektonischen Befundes mitsamt seiner Ausstattung unter Berücksichtigung der Resultate
der Altgrabungen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten liegen nunmehr vor und können als Band der Reihe
»Forschungen in Ephesos« einem interessierten Publikum vorgestellt werden.
Finanziert wurden diese am Österreichischen Archäologischen Institut in Wien durchgeführten Arbei-
ten durch den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF-Projekt P19257-G02), der das
Projekt nicht nur auf eine solide finanzielle Basis gestellt, sondern auch in schwierigen Zeiten gefördert
und voll inhaltlich unterstützt hat. Explizit möchte ich mich in diesem Zusammenhang bei B. Asamer für
zahlreiche Hilfestellungen herzlich bedanken. Das ÖAI stellte seine Infrastruktur in Wien und Ephesos zur
Verfügung. Der Dank des Autors gilt daher der aktuellen und ehemaligen Leitung des ÖAI und der Gra-
bungen in Ephesos, S. Ladstätter, J. Koder sowie F. Krinzinger, die das Projekt zu allen Zeiten vorbehaltlos
unterstützt haben. Für die Möglichkeit, die Einrichtungen des ÖAI in Athen nutzen zu können, und für
zahlreiche fruchtbare Diskussionen danke ich dem Leiter der Zweigstelle, G. Ladstätter.
Besonderer Dank gilt V. Mitsopoulos-Leon, die mir großzügig ihre Unterlagen und Dokumentationen
zu den Funden der Prytaneion-Grabungen der 1960er Jahre zur Verfügung gestellt hat und sich für einen
wissenschaftlichen Austausch jederzeit anbot.
Das vorliegende Manuskript hätte nicht ohne den Beitrag der Mitautoren N. Μ. High, Μ. Pfisterer,
S. Ladstätter und G. A. Plattner entstehen können, denen für ihr großes Engagement und zahlreiche Dis-
kussionen herzlich gedankt sei.
Im Feld, bei der Aufarbeitung der Funde und bei unterschiedlichen Arbeiten in Wien wurde der Autor
von J. Eitler, N. Μ. High, A. Hochleitner, D. Katzjäger, P. Mayrhofer, G. A. Plattner, J. Reuckl, H. Schwai-
ger, B. Stark, F. Stoldt und L. Zabrana tatkräftig unterstützt; Ch. Kurtze übernahm Vermessungsaufgaben.
Ihnen allen sei aufrichtig gedankt. Die mühsamen Grabungsarbeiten vor Ort wurden von den einheimi-
schen Arbeitskräften souverän und mit viel Einsatz bewältigt. Stellvertretend für alle Beteiligten gebührt
den beiden Vorarbeitern, Sefer Baba und Ibrahim Kinaci, sowie Berat Bulut bester Dank. Für die Digita-
lisierungen der Architekturzeichnungen, die grafische Aufarbeitung und zahlreiche Diskussionen fühle
ich mich L. Zabrana verpflichtet. Mein Dank gilt auch Μ. La Torre für seinen substanziellen Beitrag in
der Frage um die Rekonstruktion des Gebäudes und die Anfertigung des 3-D-Modells, bei der ihm J. Jost
behilflich war. Die Digitalisierung der Fundzeichnungen und Teile der Tafelmontage wurden von N. Math
übernommen. Ihr und N. Gail, der für die Anfertigung zahlreicher Fotos, die Bildbearbeitung und die Her-
stellung der Vorlagen für die Tafelmontage verantwortlich zeichnet, gilt der Dank des Autors. Bei der
Aufbereitung der Archivalien zum Prytaneion waren mir I. Benda-Weber, F. Jaksche und G. Wlach behilf-
lich. Wichtige inhaltliche Hinweise, kritische Kommentare und Publikationsgenehmigungen erhielt ich von
 
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