NS-Frauen-Warte: die einzige parteiamtliche Frauenzeitschrift — 11.1942-1943

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Semslüs von Llsus ösfgen, ^üncben. ^usgsstsllt lm l-lsus ctec vsutscbesi Kunst 1S41/1S42

^eit drei Zahren kämpft das deutsche volk mit einer unerhörten vnspannung
aller seiner tiräfte, mit einer unoergleichbaren Dpferbereitschaft um sein Oasein
und um die Sicherung einer sriedlichen Zukunft für uns und für üie kommenden
Lenerationen. Km Zahrestag eines Lreignisses, das unser aller Leben so grund-
stürzend oerändert hat wie der tiriegsausbruch im Zahre I9Z9, hängt wohl jeder
seinen Gedanken über üen Znhalt jener drei Zahre nach, die seither oergangen
sind. <ks ist nur natürlich, wenn diese Geöanken zunächst um das persönliche
Schicksal kreisen — um die lange, herbe Trennung der Zamilien, um die fernen
Gräber an allen Zronten, um üie ungemein schweren Zorderuiigen, welche der
tägliche Ginsatz an der Zront und in der heimat an uns alle stellt. Oabei sind wir
un; freilich des unabdingbaren Lchicksals bewutzt, datz all das unerbittlich not-
wendig und unvermeidbar ist, wenn wir nicht als volk in einen Kbgrund des
Llends stürzen, ja selbst persönlich, Mann und Zrau und tiind, zugrunde gchen
wollen. vie verschwörung gegen das deutsche volk, gegen die wir an jenem
l. September I9Z9 die Ivaffen erheben muhten, hat niemals „nur" die Leseiti-
gung der nationalsozialistischen volksordnung zum Ziel gehabt, sondern von
klnsang an die klusrottung aller irgendwie schöpferischen tiräfte unserer Nation
und die tiesste Versklavung etwa übrigbleibendcr Neste in einem Lgstem der
veportation und Zwangsarbeit. Nlle unsere Überlegungen am Tage des iiriegs-
ausbruches werden deshalb in die Zrage ausklingen: welche Grgebnisse hat
unser Lebenskamps bisher gezeitigt? lvelche Nussichten eröffnen sich uns für
den weiteren iiriegsverlauf und für unsere Zukunft? ivir können ruhig und
nüchtern das Geschehene überschauen und seinen lvert wägen und werden gerade
aus dieser klaren iienntni; unserer heutigen Lage die Gewitzheit de; <knd-
sieges gewinnen.

Überblicken,wir die grotzen klbschnitte des iirieges, so ergibt sich folgendes
Lild, das jeder einzelne an hand seines deutschen Schulwissens und einer Land-
karte nachzuprüfen imstande ist:

I. Um volksboüeu und Grenze.

Getragen oon dem begcisterten willen der lange Zahre unterdrückten und um
ihr Selbstbestimmungsrecht betrogenen Levölkerung hat der Führer ohne jeg-
liche Gewaltanwendung I9Z8 die Oonau- und tllpenländer und die deutsch-
besiedelten ilandgebiete Söhmens ins lleich heimgeführt. Zm Zrühjahr 19Z9
nahm er das ileich Löhmen und Mähren in seine Grenzen zurück. viesem ganz
natürlichen klufstieg veutschlands, der ebenso natürlich ;u einer neuen politischen
Schwerpunktsbildung und Gesundung in gan; Guropa führen muhte, sind die
plutokratien und der öolschewismus — welch letzterer seine Gefühle freilich
oorerst gcschickt verbarg — mit einem geradezu alttestamentarischen, jüdischen
hah entgegengetreten.

klls sich da; lleich durch friedliche verhandlungen der letzten unvermeidbar not-
wendigen Lrenzbereinigung im Nordosten zuwenden wollte, entschlossen sie sich,
an der polnischen Zrage den herbeigesehnten vernichtungskrieg gegen veutsch-
land ;u entfesseln. <!s war nicht allein die aufgeblähte, hochstaplerische Lristen;,
welche polen in üer deutschen llordostflanke führte, die veutschlanü zum handeln
zwang, sondern gan; besonders die klar erkennbare Tatsache, dah diese; polen

weit über seine eigenen üräfte hinaus mehr und mehr zum politischen und mili-
tärischen Sprungbrett einer sehr mächtigen Weltverschwörung gegen das lleich
ausgebaut wurde. Oie feindliche Ginkreisung begann ihre erwürgenden Stricke
um den hals des deutschen volkes zusammenzuziehen.

Zm polenfeldzug I9Z9 ist veutschland dieser Linkreisung zuvorgekommen.
Ls hat den feindlichen lling zerbrochen.

klls ersten, entscheidenden Gewinn de; liriege; errang veutschland eine
sichere, gerechte Grenze im Nordosten — eine Grenze, die nun von der
Nlemel bis hinunter ;u den Rarawanken einen klaren, den Lebensnotwendig-
keiten unseres volkes entsprechenden verlaus zeigt. Zm späteren Nrieg kehrten
auch die in versailles entrissenen Grenzlandschaften im westen und die
äutzersten Grenzmarken im Südosten bis zu den Zulischen kllpen jünter-
steiermark, Südkarnten, Teile von Nrain) ins kleich zurück. Grotzdeutschland
errang im Namps die vollendung seiner den ganzen volksboüen schützend um-
schlietzenden Grenzen

2. ver Linigongskrieg Lllropas.

Über diese vollendung seiner Grenzen hinaus hat Oeutschland, auch nach
den weitestreichenden Liegen, keine Zorderungen erhoben. hätten unsere damals
noch weltüber mit klaumbesitz überladenen Zeinde unser Lebensrecht anerkannt
— sie hätten den lLrieg jeüen Tag ohne eigene verluste einstellen können. Oer
unheimliche Lchatten des von einem jüdischen Gehirntrust wie eine lllarionette
gelenkten Nooseoelt lag aber schon lähmend über England. Oie plutokratien er-
zwangen die Zortsührung des Nrieges, den sie wirtschastlich gegen ganz Turopa
ausdehnten. Gleichzeitig versuchten sie, alle europäischen völker in üen llrieg
hineinzuhetzen.

Tntgegen diesen zerstörerischen Nbsichten mutzte das deutsche volk seine alte,
tausendjährige Nlission wieder aufnehmen, als ordnendes volk den gesamten
europäischen iiontinent ;u führen und die Oaseinsgrundlage der ganzen euro-
päischen völkergemeinschaft zu sichern. vie notwendige Nufgabe, die britische,
vornehmlich mit dem Dpfer anderer völker gespeiste Nriegsmaschine ;u zer-
schlagen, wo sie sich uns entgegenstellte — praktisch also Lngland oom lion-
tinent überhaupt auszuschalten —, ist in mehreren siegreichen Zelüzügen so
vollkommen erreicht worden, datz sich nur noch auf dem Zelsen von Gibraltar
einige Lngländer festkrallen können. vom Nordkap bis zur französisch-spanischen
Grenze (und durch die Nichtkriegsführung portugals und Spaniens indirekt
bis nach Gibraltar) steht die europäische Nbwehrfront gegen den traditionellen
Zriedensstörer auf dem llontinent — gegen Lngland, das nun aufs Nleer
hinausgedrängt ist.

veutschland und Ztalien haben aus ihrer Nlacht über den tiontinent auch die
verpflichtung abgeleitet, Luropa im Lebensinteresse aller seinei völker ;u
führen, üie europäische wirtschaftsgemeinschaft aufzubauen und den Nontinent
politisch ;u ordnen. wir sind dabei unseren Zreunden hilfsbereite Zreunde ge-
wesen: wir haben indessen auch unsere überwundenen Zeinde zur gemeinsamen
Gestaltung der Zukunft mit herangezogen. viese klrbeit trägt heute bereit;
reiche Zrüchte. Ungeachtet fortbestehender hahgefühle kurzsichtiger Geister haben
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