NS-Frauen-Warte: die einzige parteiamtliche Frauenzeitschrift — 11.1942-1943

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. . unü sisdi dved gssisgi!" -tutnsNsne: iiokfmann

Nlittcn im tirieg für unseres volkes Zukunft, im Sanne stolzer deutscher
Waffensiege zwingt ein Tag den Llick zurück in die vergangenheit: der Zahres-
tag des 9. Nooember 192Z. — lvas ijt es, das üiesen Tag heraushebt aus
der Zülle anderer geschichtlicher Oaten? lvas hat ihn und seine Ereignisse so un-
oergänglich ins her; unseres volkes, ins Such der Leschichte eingeschrieben? —
Es ist die Tatsache, dah sich am 9. November 1923 zum ersten Male nach Zahren
furchtbaren Niederganges der Glaube an einen Zührer, der Glaube an die Zu-
kunft oon volk und Reich, der deutsche lville zum Leben, ;ur Kreiheit, ;u Ehr
und Wehr kraftvoll bekundet hat. Ls jst der Dpfertod von 1b deutschen Männern,
die diesen Llauben und Willen mit ihrem heldischen Sterben besiegelt haben.
Und es ist das Wissen um das tapfer getragene Leid deutscher Zrauen und Müt-
ter, deren Männer und Söhne, väter und Lrüüer damals als erste Blutzeuqen
der grohen deutschen Zreiheitsbewegung, als vorhut einer neuen besseren Zeit
gefallen sind.

Oie Männer, die am 9. November 1923 ;ur Zeldherrnhalle marschierten, tru-
gen das Zrontvermächtnis des erst?n weltkrieges im>her;en. Sie wollten nicht,
dah das ölutopfer des deutschen volkes umsonst gebracht sein sollte: sie wollten
nicht, dah Nraft und Glaube, Stol; und Zuversicht, Ehre und Sitte im Totentan;
der Uachkriegsjahre für alle Zeiten untergehen sollten; sie wollten nicht, datz jü-
dische parasiten üie deutsche Lrde, die heimat deutscher Zrauen und Ninder an
fremüe Mächte vcrschacherten und unserarbeitsames, friedliebendes, kulturtragen-
des volk ;um tvuli der welt herabwürdigten. Sie folgten deshalb dem Nufe des
einen begnadeten Zührers, der den deutschen Menschen;ur Kbwehr, ;um iiampf
für sein Necht und seine Zreiheit aufrief. Sie wurden damit Sannerträger einer
neuen Zeit, die;war unter den Schüsfen an der Zeldherrnhalle ;u oersinken schien,
in wirklichkeit aber dort ihre Weihe, ihr Necht auf ewige Gültigkeit erhielt.

vie 1b Gefallenen von München, die sich als erste 8lut;eugen eines auf-
erstehenden Oeutschlands dem feldgrauen heerbann üer Weltkriegstoten an-
schlossen, haben der nationalsozialistischen Zreihcitsbewegung jene Zmpulse ge-
geben, die alle hindernisse kommender tiampfjahre überwinden konnten, haben
da;u beigetragen, üen Tgp des politischen Soldaten und iiämpfers ;u prägen,
der;u jeder Stunde bereit war, für den Zührer und seine Zdee, für Oeutschland
und sein volk Gut, Llut und Leben;u dpfern. — Oa; vermächtnis der Gefallenen
haben die Männer und Zrouen der Sewegung aufgegrifsen, sie haben da; neue,
grötzere und schänere veutschlanü erkämpft, üuf das Generationen gehofst und
gewartet haben und für das Millionen gläubig in den Toü gegangen sinü. Zene
aber, die gefallen sind oor dem Zeinde drautzen an den Zronten, vor üem blind-
wütigen Gegner im eigenen Lande, sie wutzten noch im Sinken und Sterben,
datz die Saat ihres Blutes als Lrnte nationaler Linheit unü Grötze herrlich auf-
gehen würde, dah dieses veutschland khrer erfüllten Sehnsucht getragen sein
würüe oon der Liebe und hingabe aller Oeutjchen, dah Nlassenkampf und Nus-
beutung, dah Selbstsucht, Zeigheit und Lchwäche für immer ausgetilgt sein
würden und dah bleiben würde ein einiges, starkes und zukunftsgläubiges volk,
dem Zührer verschworen aus Leben und Tod.

heute, da es gilt, das neue, bessere Veutschland, das Necht und die Zreiheit
unseres volkes, die ersten Grfolge einer nur kur;en, aber unermüdlichen Nufbau-

arbeit gegen übelwollenüe, erbarmungslose Zeinüe ;u schützen, ist dieses kihnen
und wissen stol;e Wirklichkeit geworden. — Nuf, latzt uns siegen! Wohl nie-
mand hat dieses Wort ausgesprochen, als die erften Negungen deutschen Xampf-
und Zreiheitswillens im Zeuerüberfall an der Zeldherrnhallc erstickt werden
sollten/ aber gedacht hat es damals jeder. „Kuf, latzt uns siegen!" war die stumme
parole für jeden, üer an den Gräbern der Gefallenen, im Lanne der „ewigen
wache" stand, für jeden, der in den Zahren des iiampfes ;ur Zahne des Na-
tionalsozialismus sich bekannte.

kiuf, laht uns fiegen! Unsichtbar soll uns auch heute wieder dieses Wort
voranleuchten im Tntscheidungskampf dieser Tage. Nlier kein Sieg, kein Nufstieg
ohne Dpser, ohne Bewährung! wie einst die Männer und Zrauen der Partei,
so muh heute das gan;e deutsche volk durch das Zeuer einer grotzen Sewährung
gehen, denn nur im Zeuer härtet sich das Eisen ;u Stahl. — wie gern hätte der
Zührer unserem volke die Schicksalsprobe dieses Nrieges erspart: er iiebt die
segenspendende Nufbauarbeit des Zriedens und hatzt den blindwütigen Zerstörer
Nrieg: er liebt den Nnblick fleitzig schasfenüer Männer, zufriedener und glücklicher
Zrauen, lachender, fröhlicherAinder. — Nber üer Zührer kannte auch die ewlgen
Zeinde des deutschen volkes, die im ersten Weltkrieg durch ihre brutale hunger-
blockade hunderttausende wehrloser Zrauen und Ainder ;um Sterben verurteil-
ten, die die deutsche Nation in Zahre der Not, des verfalls und der Schande ge-
trieben haben und auch heute wieder in immer neuen wahnwitzigen Plänen dem
kämpfenden veutschland furchtbarste vemütigungen, ja, endgültige vernichtung
für den Zall androhen, üatz sie siegen und wir unterliegen.

So hat der Zührer auch hier weit voraus in üie Zukunft geplant, hat Oeutschland
grotz und stark und unbezwingbar gemacht, hat dafür gesorgt, datz das vlut unse-
rer Gefallenen nicht umsonst geflossen sein soll. Nls un; plutokratisch-bolschewisti-
scher hatz herausforderte,. uns von den Werken des Zriedens ;um Linsatz des
Nrieges ries, da war sich jeder veutsche, ob Mann, ob Zrau, ob Nind, klar darüber,
datz diesmal der Lndsieg errungen werüen mutzte. — Nuf, latzt uns siegen! Oas ist
heute für uns alle üie zwingenüe parole, das Gesetz dieser entscheidungsschwange-
ren Zeit, das Motio einer einmaligen grotzen Bewährung oon hundert Millionen
deutschen Menschen, in denen der Geist der weltkriegstoten und der gefallenen
Nationalsozialisten lebendig ist. wofür diese MLnner gelebt, gekämpft und ge-
blutet haben, wofür auch heute wieder in drei Zahren des Nrieges und des Sieges
unsere Männer und Söhne, väter und Brüder gläubig ihr Leben einsetzen, für
den Bestand eines grotzen, zukunftsträchtigen veutschlands, dafür stehen wir
heute ein an allen Zronten de.s gigantischen Ringens.

Zront aber ist heute überall, wo deutjche Menschen kämpfen und arbeiten, so
wie für den Nationalsozialisien schon immer da Zront gewesen ist, wohin ihn der
Sefehl des Zührers, derNuf der Pflicht gestellt haben. Oie Zrontunseres Nampfes-
und Siegeswillen; — am 9. November 1923 erst in kleinen Nnfängen — reicht
heute oom wolgastrand und Naukasus bis an die Nüsten des amerikanischen Non-
tinents, vonLpitzbergen undvom Nordkap bistief hr.einin die wüsten jenseits des
Mittelmeeres. vie Zront ist auch dort, wo -eutsche Zrauen im Bersten britischer
Bomben auf ihren posten ausharren, wo sie an den Maschinen der Nüstungs-
fabriken mitschaffen für den Sieg, wo sie helfen, den Segen des Landes für die
Lemeinschaft;u bergen, und nicht zuletzt, roo sie als Trägerinnen neuen Lebens
mitten ini walten des Nrieges dem deutschen volke die Zukunft sichern. vie
Zront ist überall da, wo sich deutsche Menschen im Lrnst der Zeit bewähren, weil
sie wollen, datz das Dpfer unserer Toten seinen letzten Sinn, seine grötzte weihe
im Sieg der deutschen Waffen haben soll, in der Sicherung unseres nationalen
und sozialen Lebens für kommende Generationen.

vas vermächtnis
unsterblicher helden
sei uns heilig. Sie
rufen heute nicht
nur den deutschen
Mann; sie rufen auch
jede Zrau und jedes
Aind, sie rusen das
gan;e deutsche volk
in seiner Schicksals-
stunde. Unsere Gefal-
lenen wollen, dah
aus ihrer Saat de;

Blutes das ewige Le-
ben unseres volles
aufsprietzt^sie wollen,
datz jenes schlichte
wort Gültigkeit be-
halten soll, das höch-
sten Nuhm iündet
und wie kein anderes
das Dpfer jungen
tapferen Lebens sinn-
voll und zukunftsbe-
jahend deutet, das in
Lr; gemeitzelte wort
des Zührers:

„. ..undZhr habt

doch gesiegt!"

Zritz Gerter
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