NS-Frauen-Warte: die einzige parteiamtliche Frauenzeitschrift — 11.1942-1943

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Ich glaube an Leutschland unb lch
kümpfe dafür, yeute unö morgen

und in der ^ukunst, bis uns der
Sieg komme. zuwif rziner

^ufnskims! ffoffmann

Und wenn wic vergehen müffen, muß Leutschland bestehen. 2luch
wenn uns im einzelnen das Schicksalschlagen sollte,mußLeutsch^
land leben. 2luch wenn wlr Ilot und Sorge auf uns ;u nehmen
haben, Leutschlanb muß sein, trotz Sorgen und Hot.

Mas groß sein will und groß werden soll, muß hart und schwer er>
kümpst werden. Hur bie Größe des vpfers wird einmal die Größe
des Gieges offenbaren. Was leicht erkömpst wird, wird leicht oer^
gessen und klein sein.

Ädolf ktltler

DasGcDöEmc

DonKurtMaßmann

Der liampf, den die nationalsozialistische Sewegung bis zum vurchdruchs-
siege vom Zv. Zanuar 14ZZ waffenlos gekämpst hat, nur mit den Zäusten und der
heiligen Leidenschast des liampses für veutschland — derselbe Rampf, der
seinerseits wieder eine Zolge ües ersten weltkrieges und des verrate; an der
Zront dieses tirieges war, hat heute seinen schicksalsmätzigen Zortgang auf den
Schlachffeldern eines von den gleichen Zeinden verbrecherisch enffesselten ffrieges
genommen.

vieselben Mächte, die in veutschland selber mit der nationalsozialistischen Ke-
ooluffon endgülffg und vernichtend geschlagen worden sind: die Mächte des
internaffonalen Zudentum; und der herrlchast des Goldes und seiner wenigen
kkutznietzer über die enkechteten völker, die INächte einer kapitalistischen-pluto-
kratischen weltordnung, deren Zeit abgelaufen ist, und die Mächte der bolsche-
wistischen weltzerstörung — dieselben Mächte sind es, die sich, nachdem sie in
veutschland selder ihr Spiel oerloren hatten, zum Rache- und vernichtungskrieg
gegen veutschland oerbündet haben!

viese tiefere Übereinstimmung und verbindung zwischen dem ffampf um
veutschland, den die partei üurchkämpsen mutzte, und dem grohen deutschen
Entscheidungskampfe, den zu bestehen das Schicksal uns auferlegt hat, beoor es
uns mit üer grohen Lrfüllung begnadet, bedingt eine unlösbare und unenttinn-
bare verpflichtung für uns alle: getteu zu sein den Gesetzen jener ffampfzeit
und ihren ttagenden ffräften de; Dpfers, des Glaubens, der Ireue und des
unbeugsamen willens zum Siege! llur aus der ffraft der herzen, der gläubi-
gen, der unbeugsamen, der ehernen herzen, ist damals das deutsche Schicksal, das

schon unaufhaltsam zum Untergange bestimmt;u sein schien, gewaltig beschworen
und doch noch zum Lichte und aus einen geschichtlich beispiellosen Uufwättsweg
gefühtt worden. vie gewaltige ffrast aber, die ollein solche wendung und innere
wandlung zu bewitten oermochte, war einzig und allein die ffraft der herzen,
und eben diese ffrast ist es, aus der heute in der grotzen prüfung des Schicksals
die innere und äutzere ffrast zur Bewährung uns erwächst.

ver Nationalsozialismus aber als die Zdee der inneren wiedergebutt des
volkes in der sozialistischen Naffon und als die Zdee üer endlichen Effüllung
des Reiches ist es, der die ffrast der herzen geweckt und das heilige Zeuer un-
verlöschbar in ihnen entzündet hat. Und das also wollen und düffen wir niemals
vergessen: der Nationalsozialismus ist die wirkende Nraft unserer
Zeit! Vurch ihn und mit ihm sind wir statt an innerer und äuherer Nlacht, um
die gröhte Sewährung unserer herzen und unserer waffen zu bestehen — um
so mehr, als dieser ffrieg in wahrheit der alte ffamps ist, der um des deutschen
Lebens und der deutschen Zukunft willen ausgekämpst werden muh, wie es
in einer Sinndeutung dieser inneren Zusammenhänge in einem neuen Sol-
datenliede heiht:

„ven ffamps, oon horst wessel begonnen,
im braunen Gewand der SN.,
vollenden die grauen ffolonnen —
veutschland, die Stunde ist da!"
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