Machte ein unsinniger Mann in der
Kirch zu den Predigers« grossen schrekS.
Verbrunnen zu Stadel 17. und zu
Weyach i4.Häuser/darunter auch das
Pfarr-Hauß; Es ward denen Brand-
geschädigten aber reichlich gesteuret.
Kamen ohngefahr iOO. Herren von
Bern/so ihren Landt-Vogt nacher Ba-
den begleitet hatten/nach Zurich; Sie
wurden ganz stattlich von der Burger-
schafft zu Pferd und Fuß und unter Lö-
sung der Stucken empfangen/herrlich
tractiert/auf dem See mit einem köst-
lichen Feurwerk belustiget/und bis m-
cher Königsfelden begleitet:
Hieltensich Gemeine Eidgnossen we-
gen Annäherung der Französischen und
Schwedischen Armeen in guter Verfas-
sung/ verwahrten die Päß/bestelleten ei-
nen Volks-Außzug von lrooo.Mann -
Verordneten von jedem löbl.Ort einen
Kriegs-Math nacher Wylin das Tur-
göuw; und schickten eine Gesandschafft
an die Schwedische Generalttät/Welche
von ihro aller vertraulicherFreund-und
Nachbarschafft versichert worden.
Legte Zürich eine Besatzung von 60.
Mann in die Statt Stein.
In dieserm Jahr ward die Fortifica»
tion vor der kleineren Statt Zürich an»
Spitz anqefangen / viel Hauser weM
kaufst/geschliffen und der Graben er-
öffnet. Schick