Hauß, Albert
Lebensgeschichte des Kardinals Oktavian Ubaldini: bis zum Ausgang seiner ersten lombardischen Legation (1251) — Heidelberg: Carl Winter's Universitätsbuchhandlung, 1912

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Lebenslauf.

Ich, Albert Reinhard Hauß, Sohn des Rechnungsrats
Reinhard Hauß und ſeiner Frau Sophie, geb. Durban, evangeli—
ſchen Glaubens, bin am 3. Auguſt 1886 zu Karlsruhe geboren.
Nach Beſuch der Vorſchule trat ich 1896 in das Gymnaſium
in Karlsruhe ein, das ich im Juli 1905 mit dem Reifezeugnis
verließ. Nun bezog ich die Univerſität Heidelberg, um Ge—
ſchichte und deutſche Sprache zu ſtudieren. Ich hörte hier in
den drei erſten und vier letzten Semeſtern Vorleſungen der
Herren Profeſſoren Braune, Cartellieri, v. Domaszewski,
Ehrismann, Elſenhans, Hampe, Marcks, Oncken, Oſthoff,
Sütterlin und v. Waldberg. Im vierten und fünften Semeſter
beſuchte ich in München die Vorleſungen der Herren v. Heigel,
Lipps, Muncker, Paul, Pfänder, Simonsfeld, Weyman und
Wilhelm. In Seminarübungen waren meine Lehrer die Herren
Braune, Cartellieri, Ehrismann, Hampe, v. Heigel, Oncken,
Paul, Pfänder und Weyman.

Den genannten Herren und der Verwaltung der Heidel—
berger Univerſitätsbibliothek bin ich zu Dank verpflichtet. Herrn
Profeſſor Hampe, der die Arbeit anregte, danke ich für ſeine
fördernde Teilnahme, wie auch Herrn Profeſſor Cartellieri
für freundlich gegebene Ratſchläge.

Am 29. Juli 1910 beſtand ich das mündliche Doktorexamen,
nachdem ich im April zuvor die Staatsprüfung für das höhere
Lehramt beſtanden hatte.
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