Heidelberger Zeitung — 1867 (Juli bis Dezember)

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M'222.



I8«7

Politifche Uurfckc-u.
Heidelberg, 20. September.

an den Dienst erinncrt, da cs den Polen noch
von SobieSkiS Zeiten her die Rettung WienS
s^u^e,^wird^au^gefo^ den ^olen^ls Ret^

Kossuth erklärt die Anssagen der „Wien.
Preffe" über ihn (s- gestr. Nr. Wien, 18. Sep.)


D e u t s ck l a n d.
Knrlsruhe, 16. Sept. 7. öffentl. Sitzung
der zmeiten Kammer der Landstände. unter dem
Vorsitz des Präsidenten Hildebr a ndt. (Forts.)
Verhandlung über dcn Adreßentwurf.

Abg. Nokk: Nach dem Worlaut der Frie-
dm^trä^ ^w^ber^

saffung, cine freiheitliche Geiverbeverfaffung
Stein'schen Systcm fußc, und cin Schulwesen,


gegengetreten; aüch die Adreffe- müffe mit Ent-
schiedenheit sich für den Anschluß an den Nor-
den auSsprechen. Schwärmerei sei nicht der
Prüsstein Deffcn. was Bcstand haben soll;
^rdb^ Verst^nd sich ^zUm

Liedern gesungen, wir wolllen für Dcutschlands
Größe Gut und Blut hingeben. Die Er-
füllung dieses Vcrsprechens lrete jetzt an uns

den Lehrerstand, an welchem ein lange geka-
genes, allgcmein als solches anerkanntes, altes
Unrecht endlich gut gemacht werden soll, ein
Bündniß anzubieten. Doch dieje Taktik war
bci Beginn der Schulreform schon einmal da.

I Die verfochtenen Ansichten sind bekannt. Für
! uns steht trotz alledem die Hosfnung fest, daß
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